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Testbericht des Yamaha PSR SX700/900

Otja

Vielschreiber
Hallo Hamby,
"Ansonsten hast du Recht" - solche gegenseitigen Zugeständnisse sind doch viel angenehmer, als in ausufernden Streit zu verfallen. So habe ich (bis zu einem gewissen Grad) ja auch Verständnis für die Anglizismen (solange z.B. nicht Kinder zu Kits und Läden zu Schopps u.ä.m. werden). Ähnlich, wie man sich früher bezüglich der Medizin international auf einheitliche lateinische Fachbegriffe geeinigt hat, verhält es sich jetzt analog im Hinblick auf die modernen elektronischen Geräte. Es dient der Erleichterung/Beschleunigung fortschrittlicher Prozesse und somit (mehr oder weniger) allen.
Dass bei diesen insgesamt positiv zu sehenden Entwicklungen einige "auf der Strecke bleiben", muss leider wohl hingenommen werden (?). Bei dem von mir erwähnten Problem mit den Anglizismen betrifft das einen erheblichen Teil meiner Altersklasse. Mit ca. 80 Jahren und älter noch eine Fremdsprache erlenen zu müssen, ist nicht jedem zumutbar.
Otto
 
Zuletzt bearbeitet:

TMT

Ganz extremer Schreiberling
Mit ca. 80 Jahren und älter noch eine Fremdsprache erlenen zu müssen, ist nicht jedem zumutbar.

Hi Otto - ganz klar dafür habe ich auch Verständnis, aber gibt es nicht wenige Keys ähnlicher Art - die besonders viel deutsche Begriffe verwenden? Wie war denn das bei Korg PA4x Musikant (oder täusche ich mich da - kann jemand anderes dazu etwas sagen)?

Grüße,
Takita
 

Snoopy

Administrator
Teammitglied
Hi René,

nee, beim Musikant sind zwar die Gruppen und ein paar Instrumente und Rhythmen ( ich hatte zuerst "Voices & Styles" geschrieben :haha: ) "eingedeutscht" worden, aber sobald man eine Ebene tiefer geht wird´s wirder "international", soll heißen : Englisch :zwinker:

Wie sagte mein Kollege immer :

"Mir kommen Anglizismen nicht ins Loft, so´n Bullshit groovt nicht !"
 

TMT

Ganz extremer Schreiberling
"Mir kommen Anglizismen nicht ins Loft, so´n Bullshit groovt nicht !"

Hi Holger,

ja - wie sehr das schon so ist: dazu habe ich mal Lanzes Test gelesen, Boa - wenn man darauf achtet, dann fällt das echt auf, das sind nicht gerade wenige Begriffe, welche da eine dementsprechende Rolle spielen...

Das Einzigste - was ich dann empfehlen würde, wäre eine Liste mit allen unverständlichen Begriffen aus dem Key zu machen und dann die Übersetzung gegenüber zu stellen...

Grüße,
Takita
 

Horst Kern

Anfänger
Zum Thema Fremdsprache und ob das was nutzt oder nicht möchte ich auch meinen Senf hinzugeben.
Eigentlich ist es mir egal ob die Tischhupe in englisch oder deutsch beschriftet ist nur was mich immer wieder richtig ärgert ist wenn das Handbuch eine andere Sprache hat wie die Beschriftung auf dem Tasteninstrument.
Wenn man z.B. ein deutsches Handbuch bekommt und die Beschriftung auf dem Instrument in Englisch ist funktioniert das Ganze nicht wenn der Übersetzer Alles also auch die Schriftzüge übersetzt obwohl sie in Englisch sein müssten. Man findet sich dann nicht mehr zurecht und scheitert. Aus diesem Grund habe ich lieber alles in Englisch denn diese Sprache wird fast überall gesprochen und so gibt es keine Unstimmigkeiten zwischen der Dokumentation und dem Instrument. Falls mein Englisch nicht ausreicht, dann nehme ich den Übersetzter https://www.deepl.com/translator dann klappt es fast immer.
 
Zuletzt bearbeitet:
H

Hans-Werner

Guest
Nach meiner Ansicht empfängt das Keyboard über Bluetooth, sendet aber nur, wenn ein zusätzlicher Adapter angeschlossen wird. Das wäre dann wieder ein zusätzliches Gerät, wenn auch ein Adapter für externen Bildschirm angeschlossen werden muss. Schade, dass Du die viel zu kleine Schrift und Akkordsymbole in der Score Einstellung nicht erwähnst (besonders auffällig bei Score LARGE!!), Gruß Werner
 

PetePoing

Sehr aktiver User
@Lanze: Herzlichen Dank auch von mir. So einen ausführlichen Test hab' ich schon lange nicht mehr gelesen. Und ich hab' sogar die eine oder andere Funktion verstanden, die ich zwar schon in Demos "gehört" hatte, deren Sinn und Zweck (und vor allem deren Möglichkeiten) sich nicht so richtig erschlossen hat.
Auch wenn deine Empfehlung "..aber wenn, da würde ich das SX 900 nehmen.." lautet, mir genügt die SX 700. So viel Keyboard und so wenig Zeit ;-)
 

PetePoing

Sehr aktiver User
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: noch hab' ich die SX 700 nicht ;-)
Allerdings hab' ich mir gestern noch das in #14 verlinkte Demo-Video angesehen und die Kombi Chord-Finder + Chord-Looper ist ja richtig genial...
Hmmm...
 

Schlittenhund

Extremer Schreiberling
Hallo Pete,

bei der Entscheidung solltest auch bedenken, dass das SX 900 die erheblich bessere Lautsprecheranlage hat und dann, ein Hauptargument:
Der Expansion-Voice-Memory (1GB - 400M) und der User-Speiche (4GB - 1G) sind beim SX900 deutlich größer. Das wird Dich später bestimmt ärgern, dieser Speiche kann nie zu groß sein!
Damit ist das SX700 für mich nicht mehr interessant, das SX900 hatte ich schon in der Auswahl, habe aber dann vor einem 3/4 Jahr ein Korg Pa-1000 Musikant gekauft.

und die Kombi Chord-Finder + Chord-Looper ist ja richtig genial...
Der Chord-Looper, der Vocoder sowie die 2. USB-to-Device-Buchse fehlen beim SX700 auch (laut Benutzerhandbuch S. 118-119).

Viele Grüße,

Michael
 

KeyTron

Anfänger
Hallo Allerseits,

erstmal vielen Dank für den detailierten Testbericht.

Ich bin auch von den PSR-SX700/900 angetan, bin nur noch nicht schlüssig, welches von den beiden ich nehmen sollte. Derzeit spiele ich nur an einer Clavinova CVP-403 und betreibe eher Hausmusik bzw. auf privaten Feier. Da suche ich nach etwas besser transportablen Keyboard, und das Layout erinnert mich an die CVP. Da ich unter anderem auch gerne Midifiles nutze, so wie Lanze im Bericht auch schön treffend bezeichnet „Midifile-Dudler“ :lächel: Vornehmlich XG-Files.
Und die besagte Lautsprecher, sind die unterschiede zwischen den Modelle wirklich so gross?

Gruß, KeyTron

PS: Fast vergessen, im Datenblatt steht drin, dass die Geräte "Follow Lights" haben soll, sind die in den tasten integriert oder so wie bei der CVP über den tasten angebracht?
 

Norbertus60

Sehr aktiver User
Auszug aus dem Referens-Handbuch des SX-700/900:

Follow Lights:

Wenn diese Funktion ausgewählt wird, schaltet die Song-Wiedergabe auf Pause, und wartet
darauf, dass Sie die Noten richtig spielen. Werden die richtigen Noten gespielt, wird die Song-
Wiedergabe fortgesetzt. Follow Lights wurde für die Clavinova-Serie von Yamaha entwickelt. Diese
Funktion („Den Lichtern folgen“) wird zu Übungszwecken verwendet; dabei zeigen in die Tastatur
integrierte Lämpchen an, welche Noten gespielt werden müssen.

Der PSR-SX900/SX700 ist zwar nicht mit diesen Anzeigen ausgestattet,
aber Sie können dieselbe Funktion verwenden, wenn Sie den Anzeigen
in der abgebildeten Notation mit der Song-Score-Funktion folgen.

Viele Grüße,
Norbert
 

KeyTron

Anfänger
Hallo Norbert,

danke für den Verweis. Die Lämpchen find ich bei der CVP Klasse, ist aber nicht notwendig. Aber schön, dass die Guide-Funktion dabei ist. Was meine anderen Fragen betrifft,
werd ich die in einen separeten Thread stellen.

Bester Grüße,
KeyTron
 
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