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Nicht ausgeworfener USB Stick wird nicht mehr angezeigt unter Mac

Musiker Lanze

Administrator
Teammitglied
Hatte einen USB Stick an meinem Hub angeschlossen vom Genos um Daten drauf zu kopieren. Hab den aber dann dummerweise einfach abgezogen ohne ordentlich auszuwerfen.
Jetzt zeigt mir der Mac den nicht mehr an und der Stick blinkt nur einsam vor sich hin.
Hab den aber mal am Genos angeschlossen und da funzt der noch.
Was kann ich tun?
 

Snoopy

Administrator
Teammitglied
Gibt´s am MAC so etwas wie "Datenträgerprüfung" am PC ?

( Also im PC über Systemsteuerung - Geräte... ) und nicht im Explorer. )

Müsste doch eigentlich...
 

Peter_Schips

Extremer Schreiberling
Hi !

Wenn man einen Datenträger abzieht ohne ihn auszuwerfen, kann es passieren das der Rechner die Verwaltungsstruktur neu initialisieren muß. Das kann manchmal etwas dauern. Das gilt auch für Festplatten. Wenn die abgezogen werden ohne "auszuwerfen", dann muss der Rechner ggf. die Verwaltungsdatei (Inhaltsverzeichnins) ggf. neu initialisieren, Bis die Datei wieder hergestellt ist, kann das einige Zeit dauern und in dieser Zeit wird der Datenträger nicht angezeigt. Einfach dran lassen und den Rechner machen lassen. Ist die Datei wieder hergestellt, dann zeigt der Rechner das Medium auch wieder an.

Ganz wichtig !!! Bevor ein Datenträger abgezogen wird, immer !!! und wirklich immer die Funktion "Auswerfen" benutzen.

- Datenträger selektieren
- Tastatur Shortcut: "Command + E" (Datenträger Eject.)

Gruß/Peter

PS: Das sind die typischen Fehler am Anfang, über die wirklich jeder stolpert. :-) Völlig normal.
 
Zuletzt bearbeitet:

Peter_Schips

Extremer Schreiberling
Hi !

Ja, beim Mac gibt es das Programm "Festplattendienstprogramm". Damit sind Überprüfungen und Wiederherstellungen bzw. auch Repairfunktionen (Erste Hilfe) machbar.

Bildschirmfoto 2020-09-07 um 11.45.28.png

Das findet man unter "Programme" ... "Dienstprogramme":

Bildschirmfoto 2020-09-07 um 11.46.21.png

Gruß/Peter
 

wohliks

Vielschreiber
Wenn die abgezogen werden ohne "auszuwerfen", dann muss der Rechner ggf. die Verwaltungsdatei (Inhaltsverzeichnins) ggf. neu initialisieren, Bis die Datei wieder hergestellt ist, kann das einige Zeit dauern und in dieser Zeit wird der Datenträger nicht angezeigt. Einfach dran lassen und den Rechner machen lassen. Ist die Datei wieder hergestellt, dann zeigt der Rechner das Medium auch wieder an.
Ist das beim Mac tatsächlich so, dass das Betriebssystem in so einem Fall keinerlei Meldung (z.B. "initialisiere Datenträger" oder "stelle Datenträger wieder her") anzeigt, damit man weiß, da tut sich was? :unsicher:
 

Peter_Schips

Extremer Schreiberling
Hi !

Der Rechner gibt beim Abziehen eine Warnung aus. Danach kann (muß nicht) es sein, daß er erst einige Zeit benötigt um den Datenträger wieder zu initialisieren.
Bis das geschehen ist, kann einiges an Zeit vergehen. Meistens passiert es, wenn der noch irgend etwas auf den Datenträger schreibt und dann den Stick sehr früh abzieht.

Bildschirmfoto 2020-09-07 um 12.34.34.png
Bildschirmfoto 2020-09-07 um 12.34.47.png

Das OS-X eigene Suchsystem des Finders, legt auf jedem Datenträger eine Art "Inhaltsverzeichnis" an, damit das Auffinden von Daten schneller von statten geht. Wird dieser Prozess gestört, muß er den Datenträger erst wieder scannen, eine neue Inhaltsdatei anlegen und dann stellt er den Datenträger wieder automatisch zur Verfügung.

Je größer der Datenträger und je mehr Einzeldateien drauf sind, desto länger benötigt dieser Prozess. Das ist mir auch schon mit großen Platten passiert. Dann kannst mal eine halbe Stunde warten bis er neu initialisiert hat. Man sieht aber i.d.R., das der Datenträger arbeitet (LED blinken etc.) und dann ist auch klar, daß neu initialisiert wird. Eine extre Meldung darüber macht das System dabei nicht. Da rätselt man dann erst einmal was los ist.

Das sind jetzt einfach Erfahrungswerte. Es zwingt einem förmlich dazu, die Laufwerke sauber auszuwerfen. Solange es nur eine "Inhaltsdatei" zerpflückt, ist das alles nicht wirklich problematisch. Das einfache Abziehen von USB Komponenten kann aber bei jedem Rechner auch grundlegende Datenstrukturen zerreißen und dann ist der Ärger wirklich da. USB ist zwar generell ein Hot-PlugIn Prinzip (hardwaretechnisch und bzgl. Treiber), aber man sollte keinen Datenträger beim Schreibprozess abrupt abziehen.

Gruß/Peter
 

Peter_Schips

Extremer Schreiberling
Hi !

Ist halt eine Umstellung und an einige Eigenheiten muß man sich erst gewöhnen. Es ist bei jeder Betriebssoftware anders.

Gruß/Peter
 

Musiker Lanze

Administrator
Teammitglied
Ich werd mir noch einiges abgewöhnen müssen hab ich schon bemerkt. Wollte vom Mac was auf meine externe HD ziehen/kopieren... Geht nich... Warum auch immer...ich kriegs schon noch raus.
 

Peter_Schips

Extremer Schreiberling
Hi !

Ist es die gleiche Platte, welche auch als Time Machine Laufwerk dient? Das sollte man möglichst nicht machen. Eine HD welche als Time Machine Laufwerk genutzt wird, sollte nach Möglichkeit auch nur die Time Machine Daten beinhalten. Ich habe eine externe Platte, welche nur als Time Machine Laufwerk eingesetzt wird. Nach Möglichkeit sollte ein Time Machine Laufwerk auch größer sein als die Systemplatte. So können nämlich mehrere Backups (zeitlicher Verlauf) gespeichert werden ohne das man gleich wieder das alte Backup überschreibt oder löschen muß.

Mein iMAC hat noch ein 3TB Fusion Drive und meine externe Platte hat 4TB. Das funktioniert ganz gut. Kommt natürlich auch immer darauf an, was man auf der Systemplatte alles hat. Generell empfiehlt es sich, Programme und Systemdaten auf der internen Platte zu installieren, aber Content wie Filme, Bilder, Musik etc. besser auszulagern. Das entlastet die interne HD und bietet die Möglichkeit Content Daten auch mal mitzunehmen.

Gruß/Peter
 

Musiker Lanze

Administrator
Teammitglied
Ist es die gleiche Platte, welche auch als Time Machine Laufwerk dient?
Nein...das is `ne externe SSD. Für Time Machine verwende ich die 1 TB die original im Mac war.

Ich wollte nur ein Document auf die externe HD kopieren und dachte ich ziehe das aus dem Finder direkt auf die externe HD. Da bekomme ich aber ein "geht nicht" Zeichen (sieht aus wie Parkverbot :zwinker: )
 

Peter_Schips

Extremer Schreiberling
Hi !

Das sollte aber grundlegend so funktionieren. Stellt sich die Frage, wie ist die HD formatiert. Das kannst Du im Festplattendienstprogramm sehen.
Normalerweise ist "Drag & Drop" kein Problem.

Die externe Festplatte wird mit dem Windows-Dateisystem (NTFS) formatiert sein. Das kann OS X ohne zusätzliche Treiber (wie etwa Tuxera NTFS) nur lesen, nicht beschreiben. Kann das sein ???

Gruß/Peter
 

Peter_Schips

Extremer Schreiberling
Hi !

Ich nehme an, daß Du mit Deinem Rechner sowohl Windows, als auch OS-X nutzen willst. Dann ist es am sinnvollsten die externen Platten in "Ext FAT" zu formatieren. So kann der Rechner sowohl von Windows, als auch von OS-X darauf zugreifen (lesen) und schreiben.

Gruß/Peter
 

Peter_Schips

Extremer Schreiberling
Hmmm ...

... eine Stunde? Das ist schon extrem lang. Wenn das kein Terrabyte USB Stick ist, halte ich die Dauer für extrem lang. Wenn viele kleine Daten drauf sind, kann das auch durchaus mal dauern, aber `ne Stunde ist dann schon fraglich.

Hast Du mal einen Reboot des Rechners gemacht? Bei großen HD`s kann das mal wirklich lange dauern, aber bei einem USB Stick, erachte ich das jetzt für sehr lange.

Gruß/Peter
 

Musiker Lanze

Administrator
Teammitglied
128GB Stick und ja... Da sind meine ganzen Daten vom Genos drauf.
Reboot hatte ich schon mehrmals gemacht... Hat nix gebracht. Ich lass den mal noch dran... Mal schauen.
 

Peter_Schips

Extremer Schreiberling
Hi !

Das sind so die Fallstricke wenn man auf einem Rechner verschiedene Betriebssysteme am Start hat. Einerseits die höhere Flexibilität bei den Anwendungen, andererseits immer auch eine Frage der Kompatibilitäten. Jetzt noch Linux ... und Du drehst komplett am Rad. ;-)

Gruß/Peter
 

Snoopy

Administrator
Teammitglied
...Jetzt noch Linux ... und Du drehst komplett am Rad. ;-)

Hi Peter,

Linux ist doch "einfach" :lächel:

OK OK, ich nutze das schon seit 20 Jahren, als KDE & Co gerade im entstehen waren :zwinker: . Da musste man noch mit "/dev/sda1" & Co hantieren. "Mint-Linux" ist aber im Prinzip genauso einfach wie Windows ( Apple wohl auch, wenn man sich drauf einlässt :haha: )
 
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