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Interessanter Beitrag im Keyboards-Magazin: Audio PC vs. Mac, 32 oder 64 Bit?

Nordlicht

Vielschreiber
Schöner Artikel, danke fürs Teilen.

Nur hat der Autor "vergessen", dass man heute durchaus auch mit AMD-Prozessoren (Ryzen-Familie) arbeiten kann. Die sind bei gleichen Leistungen preiswerter und ziehen dabei oft auch weniger Watt (werden also weniger warm).
 

musikcity

Extremer Schreiberling
Schöner Artikel, danke fürs Teilen.

Nur hat der Autor "vergessen", dass man heute durchaus auch mit AMD-Prozessoren (Ryzen-Familie) arbeiten kann. Die sind bei gleichen Leistungen preiswerter und ziehen dabei oft auch weniger Watt (werden also weniger warm).
DANKE für Deine Ergänzung und gleich MEINE Erfahrung dazu.

Ich verkaufe schon SEEEHR Lange Audiointerface und liebe einige Hersteller welche NICHT bei jedem Betriebssystemwechsel die Treiberprogrammiererei einstellen ...

Jetzt hatte ich im Frühjahr wie so OFT genau so eine verkauft und nach mehreren Supports (die andere Personen per Teamviewer machten) hat die Kundin aufgegeben ...

Sie sagte an JEDEM IHRER Rechner geht die Karte ohne Probleme, aber NICHT am neuen Musik PC ...

Sie kaufte eine neue Karte (eines Herstellers der Treiber nicht nachliefert .. und ich daher nicht mag) ... die dann ging ... am AMD RYZEN!

ICH fand dann heraus das inzwischen VIELE Audiointerface Hersteller schön dazuschreiben MAC WIN(INTEL) IOS ...
Und ja auf den AMD laufen einfach manche Sachen nicht ... das hatten wir vor 15-20 Jahren schonmal und JA ich empfehle daher INTEL oder MAC .. aber KEINEN AMD für Audio ...

DAS mein Senf zu dem Thema das mich viel Zeit (ich schickte dann noch eine 2. da ich 100% Funktionalitäten mit den Interfaceserien hatte!) und Nerven kostete.
gruß aus Pforzheim
frank

PS: Die meisten unserer Bürorechner haben AMD Prozessoren .. da ist alles fein .. aber eben nicht für AUDIO.
 

Peter_Schips

Extremer Schreiberling
Hi !

Der Beitrag sagt schon viel aus. Was bei diesem Beitrag leider nicht berücksichtigt wird, ist der Vorteil des Betriebssystems bzgl. der Midi- und Audiofähigkeiten. Das MAC OS-X ist in der Lage (ohne Zusatzprogramme) sowohl Mididaten, als auch Audiodaten (Treiber) zu splitten und verschiedenen Anwendungen zum gleichen Zeitpunkt zu erlauben.

Man kann also ohne Probleme ein ein- oder ausgehendes Signal verschiedenen Hardware Komponenten zukommen lassen. Das ist enorm praktisch, da man ein Audiosignal gleichzeitig der eigenen Soundkarte zuweisen kann und das Signal somit abhören kann, als auch einem Programm zuweisen, welches die Aufnahme ermöglicht.

Das geht mit der internen Option des Audio/Midi Setups. Ebenfalls kann man Midisignale mit den serienmäßigen virtuelle Miditreibern (IAC Treiber) verteilen und wesentlich komplexere Midistrukturen verwalten, was mit Windows ausschließlich mit optionalen Programmen realisierbar ist.

Es wird bei den meisten vergleichen sehr oft nur die Hardware anaylisiert, aber das Zusammenspiel zwischen Hard- und Software macht einen MAC erst aus. Es sind einerseits die aufeinander abgestimmten Hardwarekomponenten, welche sauber und ohne Zickereien laufen und andererseits ein relativ schlankes Betriebssystem, was sich immer auf die Kernaufgaben konzentriert.

Windows und Windows Rechner sind flexibel und extrem vielseitig einsetzbar, aber leider auch immer nach dem Motto "Ich kann alles, aber nichts in der Tiefe wirklich richtig gut), während der MAC nicht diese Flexibilität bietet, dafür spezialisiert enorm viel kann. Es ist bei genauer Betrachtung "Masse gegen Klasse bzw. Quantität gegen Qualität" in der Anwendung.

Wer einfach einen Rechner sucht, mit dem er surfen, Büroanwendungen, Spiele, Surfen etc. alles zusammen machen kann, der ist mit einem Windows Rechner absolut gut dabei. Wer Audio und Video bearbeiten möchte und das mit enormer Effizienz, findet bei Apple definitiv den leistungsfähigeren und spezialisierteren Rechner. Es kommt wie immer darauf an, was man machen will. Beides hat seine Berechtigung und beides hat seine spezialisierten Anwendungen.

Die ewige ideologische Schlacht zwischen "PC und MAC" ist sinnfrei, da jedes System gewisse Stärken und Schwächen hat.

Gruß/Peter
 

Peter_Schips

Extremer Schreiberling
Hier mal ein Blick in das OSX Midi Setup. Selbst 20 Jahre alte USB 1.0 Geräte sind voll integrierbar und können selbst gestaltet werden.
(Völlig ohne Zusatzprogramme)


Bildschirmfoto 2020-09-05 um 20.27.29.png

Verschiedene Hardware- und Treiberkomponenten können simultane Aufgaben erledigen und Signale beliebig spilitten.

Bildschirmfoto 2020-09-05 um 20.27.48.png

Gruß/Peter
 

Snoopy

Administrator
Teammitglied
...Jetzt hatte ich im Frühjahr wie so OFT genau so eine verkauft und nach mehreren Supports (die andere Personen per Teamviewer machten) hat die Kundin aufgegeben ...

Sie sagte an JEDEM IHRER Rechner geht die Karte ohne Probleme, aber NICHT am neuen Musik PC ...

PS: Die meisten unserer Bürorechner haben AMD Prozessoren .. da ist alles fein .. aber eben nicht für AUDIO.
Hi Frank,

ich war ja einer der bei ihr "teamviewte", aber ob es wirklich am AMD liegt / lag ?

Kleines Beispiel von mir, die letzten 3 Tage :

Ich habe mir eine neue Grafikkarte ( RTX 2070 SUPER ) als Ersatz für meine GTX 1060 gegönnt.

Angeschlossen ( nachdem ich noch ein 8-poliges PCIe Spannungsversorgungskabel besorgen musste :zerknirscht: ), läuft.

Bis zum ersten Neustart. Da wollte mein einer Monitor erst garnicht, um dann nach dem nächsten Neustart mit 640 x 480er Auflösung zu laufen. Toll, wenn man 2560 x 1440 gewohnt ist :haha:

OK, was hatte ich geändert ? Klar, neue GraKa und statt der alten DVI-Kabel 2 neue DP-Strippen.

Also Kabel gewechselt => Kein Erfolg

Ein anderes ( HDMI zu DP ) genommen => kein Erfolg

Monitore natürlich auch mal getauscht ( links <=> rechts ), immer der alte Monitor das Problem.

HDMI zu HDMI Kabel ging aber.

OK, evtl. der Eingang des (älteren) Monitors defekt.

Kann ich ja mit Leben...

Ich hätte beinahe meine neue GraKa zurückgeschickt ( wobei die das ja eigentlich nicht sein konnte, da das Problem an allen 4 Ausgängen mit nur diesem Monitor auftrat ) bzw. mir einen neuen Monitor geholt.

Bis mir auffiel, daß die Eingangswahl des "alten" auf "Auto" stand. Auf "manuell" und dann natürlich auch "DP" gestellt => läuft !

Bezogen auf Inge´s Problem :

OK, man sollte die SPEZIFIKATIONEN natürlich lesen, WENN das mit dem INTEL da dann auch draufsteht.

Aber wir lernen halt alle immer noch wieder dazu :zwinker:

Bezüglich der GraKa bin ich allerdings doch gerade wieder am überlegen, es ist ja gerade die RTX 30x0 Serie rausgekommen...:ähmja:
 

tkreutz

Sehr aktiver User
Hallo Zusammen,

ich weiß gar nicht, ob ich den Beitrag jetzt aus Sicht eines Laien oder aus Sicht eines Fachmannes beurteilen sollte, denn er stand ja in einer "Fachzeitung". Aber zunächst einmal Danke für den Zusammenschnitt des Wurstsalates. (nicht negativ gemeint)

Ich persönlich finde den Tipp Nummer 1 "Nimm, was deine Musiker-Freunde verwenden, damit sie dir bei Problemen weiterhelfen können...." - gar nicht mal so gut. Meine Erfahrung ist die, dass man am meisten lernt, wenn man ins sprichwörtliche kalte Wasser geschmissen wird.

Denn erstens bedeutet er, dass die Freunde die Weisheit mit Löffeln gefressen haben und zweitens nehmen sie die doch so wichtige Eigenkompetenz, nämlich sich mit einem Thema selbst zu beschäftigen, egal in welche Gewichtung jetzt die Auswahl fällt.

Sofern der Mac in die engere Wahl gefallen ist würde ich auf jeden Fall ergänzen wollen, sich Informationen auch in Mac Fachgruppen / Magazinen zu dem Thema zu informieren und sofern es eine andere Plattform ist, dann entsprechend dort.

Auch im Mac Umfeld gibt es ein Gebrauchtumfeld, dass ein Mac also auch im Pro Segment generell immer die teurere Lösung ist, kann ich so nicht stehen lassen.

Es gibt eine ganze Menge Punkte, in denen man vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen kann. Generell ist die Sache mit der "Vertrautheit" auch einen Punkt, wenn jemand mit einer ganz neuen Plattform beginnen möchte. Trotzdem sollte man diese Option nicht direkt vom Tisch nehmen, egal ob jemand jetzt von PC zu Mac oder von Mac zu PC oder zu Linux oder sonst wohin wechselt. Es kann sich immer lohnen, mal etwas Neues zu lernen.

Ich beschäftige mich durchaus mit Mac, PC, Linux und habe gerade wieder die Erfahrung gesammelt, dass sich ein Bluetooth Device unter Linux mal eben im laufenden Betrieb einfach verabschiedet hat. Das aber "nur" mal an anderer Stelle.

Der Punkt ist, dass man nur vergleichen kann, wenn man etwas zum vergleichen hat. Erfahrungen sammeln kann dabei nur von Vorteil sein.

Gruß
Thorsten
 
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