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Apple MAC Apps, Tools und hilfreiche Programme

Peter_Schips

Ganz extremer Schreiberling
Nein.

PSRUti ist extrem speziell und Heiko Plate hat es ausschließlich für die Windows Plattform erstellt.

Gruß/Peter
 

EntertainerHeck

Vielschreiber
Eine Frage an Peter,
ich sample ja sehr viel und erstelle echt große Libaries im SF2 und SFZ Format.
Eine einzelne Bibliothek kann da schonmal bis zu 2 GB groß sein.

Und dann fängt meist mein Problem an: Ich nutze zum Erstellen dieser Libaries die PC-Freeware Viena. Das funktioniert beim initialen Erstellen auch echt gut.
Aber wenn ich ne bestehende SF2-Libary bearbeiten möchte und da einen Sound herausnehmen, löschen und durch einen Anderen ersetzen möchte, fängt das Chaos an. Dann fangen sich plötzlich an einzelne Layer von anderen, eigentlich unbeteiligten Sounds zu vermischen. Und letztendlich kann es gut sein, dass es mir die ganze Libary zerschießt.
Eine Pioniersoftware zur Bearbeitung/ Erstellung von SF2 Libs war Camel Audio. Diese Firma wurde von Apple gekauft und deren Nachfolgetools gibt es nun exklusiv auf Mac Plattformen.

Jetzt meine Frage: Weißt Du wie gut mit diesen Tools das Bearbeiten von SF2 Libaries funktioniert. Denn das wäre für mich in der Tat ein Kriterium, mich näher mit der Option eines Mac für mich zu befassen.
Denn meine jetzige PC-Arbeitsweise nervt halt echt manchmal, wenn es mir mal wieder alles zerschießt.
Liebe Grüße,
Michael
 

Peter_Schips

Ganz extremer Schreiberling
Hi !

Camel Audio wurde zwar zu großen Teilen auf die MACPlattform übernommen, aber nicht alles. Der (Windows) Vienne Soundfont Editor ist mittlerweile in die Jahre gekommen und hat so einige Bugs. Soundfont ist mehr und mehr am aussterben und daher gibt es auch nicht mehr viele Editoren in dieser Richtung.

Es gibt für die Mac Plattform noch Polyphone2, was man für die Erstellung von SF2 Librarys mutzen kann. Das ist eine sehr umfangreiche Free. Ansonsten bleiben fast nur noch die kostenpflichtigen Tools von der Firma Chickensys.

Bei den heutigen Software Samplern fällt das .SF2 Format immer mehr hinten runter. Da sind halt Tools wie NI Kontakt etc. deutlich leistungsfähiger. Allerdings ist NI Scripting schon eine ziemlich komplexe Sache, welche viel Arbeit und jede Menge Know-How benötigt.

Gruß/Peter
 

Roland W.

Vielschreiber
Hier ein Update bezüglich dem M1 Mac:

Seit einigen Tagen hab ich meinen neuen Mac Mini M1 und hab damit bereits einige Erfahrungen gemacht, die ich hier teilen möchte: Das Ding ist genial, aber für Musik im Moment beinahe unbrauchbar!!!

OK, Apple Logic Pro funzt wunderbar, ist super effizient und schnell - ABER NUR mit den von Apple bereit gestellten Plugins und Samples !!! Sobald man NI Komplete Kontrol für externe Software Instrumente verwenden will, funzt nix mehr. Der Grund ist der, dass die NI den KK noch nicht portiert und für Logic Pro angepasst hat, und Rosetta kommt mit der derzeitigen Version auch nicht klar. Bei NI gibt es einen Link zu einer Beta Version von Native Access Control welcher KK als Beta zur Verfügung stellen sollte - aber das läuft auch nicht.

Als Standalone funktioniert Komplete Kontrol auf dem M1 Mac gut - also wenigstens das ist mehr oder weniger i.O. Gemäss NI, sollte bis Ende Januar auch das mit der Logic Integration gelöst sein.

Ach ja: Und ein Steinberg UR28M wird auf dem neuen Mac auch nicht erkannt - und von Steinberg gibt's zu dem alten Ding eh keine Updates mehr *mpf*. Das Mac OS kann zwar die Audio Signale über das UR28M aussenden, aber das UR kann weder konfiguriert noch in Logic eingehängt werden. Für dieses Thema werde ich mich wohl oder übel nach einem neuen Audio Interface kümmern müssen.

Darum: Für Musik würde ich vom M1 die Finger lassen - wenigstes bis Februar oder auch einwenig länger je nach Hersteller. Für meine Zwecke ist das nicht schlimm, ich fahr einige Dinge parallel für den Moment - und ich kann die Zeit gut gebrauchen, mich in die NI Welt einzuarbeiten :-)

Euch allen noch einen schönen Rest vom Wochenende und liebe Grüsse, Roland
 

Peter_Schips

Ganz extremer Schreiberling
Hi !

Was Rechenleistung und Energiebedarf angeht, ist der M1 eine absolut geniale Erfindung. Da hat sich Apple wirklich etwas cleveres einfallen lassen. Das es am Anfang zu Umstiegsproblemen bei Third-Party Software kommen wird, war absolut vorhersehbar. NI schreibt aktuell ja auch, daß keine Kompatibilität mit der NI Software besteht. Im Moment macht der Umstieg für Musikschaffende wirklich noch keinen Sinn. Das wird sicherlich noch einige Zeit benötigen, bis da alles läuft. Die Chiparchitektur ist halt völlig anders, als bei den bisherigen Intel-Prozessoren, aber genau das macht den Rechenvorteil aus.

Ich bin mal gespannt, wenn diese Hürde überwunden ist, dürfte das Teil rennen ohne Ende.

Gruß/Peter
 
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