Keyboarderforum by Musiker Lanze

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  1. #1
    Musiker Lanze
    Gast

    Pfeil Hier mein Testbericht zum Yamaha "MOTIF XS6" Teil 1 + Teil 2

    Hier der Erfahrungsbericht zum MOTIF XS6

    Edit vom 10.12.2010:
    Der neue Motif XF is bei mir angekommen.
    Meinen Testbericht dazu findet ihr HIER



    YAMAHA MOTIF XS6.



    Um Euch auch akustisch einen Eindruck zu vermitteln habe ich 44 Jingles aufgenommen die sicher einen wesentlichen Eindruck vom Sound des XS vermitteln, abseits natürlich von den allgemeinen Demos die bei Yamaha zu hören sind.
    Schwerpunkt hab ich wieder, wie schon beim Mo6, auf die Gitarren Performances gelegt.
    Aber auch Classic, Trance, Rock und Pop, Ambient etc hab ich versucht mit passenden Performances „rüber zu bringen“.
    Die Demos die ich aufgenommen habe sind durchweg einzelne Performances und klingen wirklich live gespielt so. Bei einigen ganz wenigen Jingles hab ich max. einen zusätzlichen Sound z.Bsp. als Melodie verwendet.
    Einzig „Campfire2“ ist ein Song den ich mit der KN7000 und meinem damaligen Mo6 arrangiert habe.

    Unter diesem link hier 44 Performance Demos Motif XS

    Hab heute zusätzliche 37 Performance Demos ins Net geschaufelt...... Näheres dazu weiter unten nachlesen

    Hier der link für den Download 37 Performance Demos Motif XS

    Die technischen Details findet Ihr hier: Techn. Details

    Und noch die perfekte Präsentation vom Bertje (Bert Smorenburg) HIER

    Der Tag X im April…für mich, der ich lange warten musste denn ich hatte ja meinen Mo6 bereits seit Monaten verkauft und Yamaha kam nicht so recht aus dem Knick mit der Auslieferung, war das Ereignis. Mittags ein Anruf meines Händlers..., und dann lag er vor mir.
    Das Outfit hat mir schon auf der Musikmesse gefallen……Blau/Grau-metallic und in der Mitte prangt mich das große Farbdisplay an.



    Vorbei die Zeiten wo mich auf einem kleinen Minidisplay viel zu viele Parameter anglotzten und die auch noch mit den unsinnigsten Abkürzungen so dass man Monate braucht um die alle im Kopf zu haben.
    Endlich ein klar gegliedertes Display was nicht zu sehr mit Parametern voll gestopft ist, dazu später etwas mehr.

    Zur Bedien-Oberfläche:
    Alles klar angeordnet. Rechts die Soundauswahl für die Preset/User Voices/Performances und Mode Tasten für den Sequenzer/Pattern sowie das Dial und die Cusror Tasten für die Dateneingabe.
    Links die 8 Fader und Regler für die Steuerung der verschiedensten Parameter in Echtzeit sowie der Recorder, Arpeggio Taster, EQ und Master Effekt.

    Die Tastatur:
    Welch angenehmes Spielgefühl….kein Vergleich zu meinem Vorgänger dem Mo6 und auch kein Vergleich zu meiner KN 7000.
    Die FX Tastatur lässt sich wirklich hervorragend spielen und vermittelt einen angenehmen Druckpunkt. Dadurch kann man die vielen Voices und Performances richtig ausdrucksstark zur Geltung bringen.

    Die Voices:



    Der XS bringt einen 355 MB !!! großen Wave ROM mit, durchweg auf Sample Basis, und hat insgesamt 2670 !!!! Waveforms und ist 128 stimmig.
    Da vieles vom Vorgänger ES übernommen wurde besteht weitestgehend Kompatibilität. Aber auch die Daten des Mo6 lassen sich laden, nur muss man dort bei den Performances Hand anlegen da ja die zugeordneten Voices teilweise nicht mehr stimmen, eben so die Arpeggios. Aber da der XS sehr gut im Edit Modus ist….für mich kein Problem im Nachhinein meine Lieblingspreformances vom Mo6 anzupassen.
    Die Voices und Performances leben auch hier von den Effekten und die sind durchweg sehr gut und teilweise wesentlich brillanter als am Mo.
    An Effekten ist alles nur Denkbare zu finden die man für die tägliche Arbeit benötigt einschließlich neuer VCM Effekte sowie Standart-Effekte wie Vintage Compressor, WahWah oder Phaser. Diese „alten“ Effekte zeichnen sich durch viel mehr Wärme und Natürlichkeit aus.

    Insgesamt hat der XS sage und schreibe 1024 Preset Voices sowie 64 Drum Kits, 128 GM Voices+ 1 GM Standart Kit sowie 3 x 128 User Plätze für eigene Kreationen (aber auch hier sind jede Menge zusätzlicher Voices) sowie 32 User Drum Kits.
    Eine Voice kann aus bis zu 8 Elements bestehen (also bis zu 8 verschiedener Samples). Bei den Orgel Sounds hat man dann gleichzeitig die 8 Fader für die digitale Zugriegelabteilung und es kommt ein richtiges Hammond Feeling auf.
    Was man hier schon bei den Voices zu hören bekommt legt einen schon fast lang.

    Sehr schöne akustische Pianos aller "Schattierungen" und Pianostacks, und auch die Rhodes- und Wurlitzer Varianten gehen richtig ab.
    Etwas besonderes.....nur ein einziges Akkordeon aber das ist echt der "Bringer und klingt so richtig nach Campfire.
    Die meisten Bässe, ob Akkostic oder E-Bässe kommen druckvoll und auch die Sparte der electr. Bässe in Richtung Vintage...Minimoog D`n`B ist zahlreich und in absolut guter Qualität vorhanden. Auch hier haben sicher die guten Effecte wie z.Bsp. "Amp Simulation" einen wesentlichen Anteil am teilweise hervorragenden Klang und "Druck" der Bässe.
    Die akkustischen Streicher und Ensemble waren ja früher nicht grad der Bringer (zumindest an meinem Mo6...den ES hatte ich ja leider nie), hier aber eine deutliche Aufwertung. Man könnte sagen „grazil, natürlich, klassisch“.
    Ebenso die Holzblasinstrumente….sehr schön und richtig angenehm.
    Die Blechbläser waren früher auch nicht grad die Stärken von Yamaha, sind hier am XS aber deutlich verbessert. Selbst ein paar Saxophone klingen jetzt auch so….kommen aber nach meiner Ansicht an meine KN immer noch nicht ran.
    Die Synth Leads und analogen Klänge sind ebenfalls hervorragend und sehr modulationsreich spielbar.
    Die Chöre wie gehabt leider nicht die Highlights. Irgendwie hab ich bei Yamaha noch nie richtig gute Chöre zu hören bekommen.
    Die World Sounds werden recht gut unterstützt, vor allem die Richtung Orient wird gut und auch ausreichend bedient.
    In Sachen Pads wird man natürlich wie zu erwarten reichlich unterstützt. Schone warme Flächen-Pads aller Couleur und für alle Richtungen sind massig vorhanden, ob spacig, analog, digital, bright oder dark…,man findet alles was man benötigt.
    Effektsounds sind ebenfalls in reichlichem Maße vorhandene und teilweise richtig abgefahrene Sounds.
    Die 64 Drum Kits lassen glaube ich keine Richtung offen und sind einfach nur als hervorragend zu bezeichnen.

    Nun aber die Highlights wie schon am Mo6…..die Gitarren.
    Derr XS hat, wie auch schon vorher der Mo6, die so genanten XA Voices oder aber auch bekannt unter den "MEGA Voices" wie diese am TYROS 2 Einsatz finden.
    Egal ob akustisch, verzerrt, clean…der XS übertrifft qualitativ hier nach meiner Meinung alle anderen der Konkurrenten bei weitem !!!
    Die Voices lassen sich klar und sauber spielen und mit allen möglichen Spieltechniken und Klängen verzieren die man so vom Gitarre spielen her kennt, wobei grade hier der Arpeggiator die geilsten rhythmischen Begleitriffs erzeugt.
    Zusätzlich leben gerade diese Voices hier von der XA Technik.
    Die XA Voices sind im Display als solche extra bezeichnet und nutzen die Kombination von bis zu 8 Elements um absolut dynamische Soundvarianten zu bilden. Über die 2 Zuweisbahren AF-Taster werden z.Bsp. Streicher von Marcato auf Pizzicato umgeschalten. Oder aber es wird ein spezieller Legato Effekt für bestimmte Voices erzeugt. Damit kann man eine Gitarre herrlich sliden, ein Flageolett erzeugen und und und………
    Auch bei den Bass Gitarren gibt es reichlich welche sich der XA Technik bedienen.
    Auch hier die Details zu beschreiben geht über das normale Maß hinaus. Nur soviel:
    Gerade die XA Voices sind die absoluten Highlights des XS.

    Was ist eigentlich das besondere an der XA Technik:
    Mit XAExtanded Articulation) werden die XA Voices über XA Control gesteuert..
    Das bewirkt z.Bsp. bei Legato, wenn sich 2 Tasten überlappen, alternativ ein anderes Element/Sample aufgerufen wird.
    So werden z.Bsp. bei Flöten die Anblasgeräusche stumm geschaltet. Über die Funktion "Key Off" wird z.Bsp. bei eingen Sounds dann in der Release Phase ebenfalls ein zusätzliches Element/Sample aufgerufen.
    Mit dieser Technik sind viele Voices wesentlich natürlicher zu spielen bzw. klingen authentischer so dass diese teilweise kaum noch von Origianlen Instrumenten zu unterscheiden sind.
    Aber das kann man nicht so sehr beschreiben, dass muss man selbst testen bzw gehört haben.

    Zusammenfassend kann man zu den Voices sagen:
    Alle Richtungen werden bedient und das teilweise in absolut perfekter Qualität die Seinesgleichen sucht.
    Auch Midifiles klingen gut da die GM Bank ebenfalls über ordentliche Sounds verfügt.

    Die Performances:
    Hier ist eine wesentliche Stärke des XS und da warten die praktischen Vorlagen zum Arrangieren und Komponieren.
    Eine Performance kann aus bis zu 4 Voices bestehen. Zusätzlich kommen hier die 4 Arpeggiatoren zum Einsatz und diese sind so gut eingesetzt, dass man die Performances wie eine Begleitautomatik am Keyboard nutzen kann.
    Viele Performances laden regelrecht zum nächtelangen Improvisieren ein und können als Ausgangspunkt für Sessions aller möglichen Musikrichtungen sein.
    Mit Hilfe der Akkorderkennung (Reharmonisierung ähnlich wie bei Keyboards) und der sehr guten Sounds, grade die im XA Mode, hat man Möglichkeiten ohne Ende.
    Es ist einfach als genial zu bezeichnen was man da zu hören bekommt wenn man verschieden Performances spielt.
    Fast alle Performances sind als gut bis Top zu bezeichnen, wenn auch wie immer natürlich vieles dabei ist was man einfach dem eigenen Geschmack zuordnen muss.
    Auf jeden Fall werden aber mit 3 x 128 Performances schon mal fast alle Richtungen der Musik-Scenen abgedeckt und lassen kaum Wünsche offen.

    Dazu kommt noch die Möglichkeit die Performances im „DIRECT PERFORMANCE RECORDING“ aufzunehmen.
    Man hat eine Performance gefunden….drückt die Record Taste. Dann bestimmt man zunächst ob man ein Pattern oder Song aufnehmen will, bestimmt die Anzahl der aufzunehmenden Takte und schon geht’s los.
    Nach der Aufnahme werden sämtliche Parameter einschl. Arppegios direkt in`s Song bzw. Pattern Mixing kopiert und man kann dann dort mit zusätzlichen Sounds weitermachen…….genial.

    Fortsetzung im Teil 2 da die max Anzahl von Zeichen in einem Thema 13000 beträgt

  2. #2
    Musiker Lanze
    Gast

    Pfeil Hier mein Erfahrungsbericht zu meinem Synthesizer Yamaha "MOTIF XS6" Teil 2

    Hier der Teil 2 meines Erfahrungsbericht zum Motif XS6

    Sequenzer-Mode:
    Im Sequenzer können bis zu 64 Songs arrangiert werden.
    Sämtliche Einstellungen erfolgen im Mixing Mode des Sequenzers und hier werden alle Möglichkeiten geboten die verwendeten Sounds einzustellen incl. aller Parameter etc.
    Das besondere beim XS (wie auch schon beim ES und Mo) ist der VCED Mode. Damit können im Sequenzer eingesetzte Voices komplett in allen Parametern editiert werden und auf speziellen Speicherplätzen direkt zum Song abgespeichert werden (Pro Song sind bis zu 16 editierte Voices möglich.) Somit hat man zusätzliche User Speicher für eigene Soundkreationen.
    Das Arbeiten mit dem Sequenzer gestaltet sich auch hier hervorragend Dank großem Display und sehr guter Menüführung. Alles was man so gewöhnt ist an Editiermöglichkeiten und noch vieles mehr wird angeboten. Setzt man die Arpeggiatoren ein werden die Daten im Sequenzer als Midi-Daten aufgezeichnet. Dadurch kann man anschließend den Arpeggiator bei Bedarf für die anderen Tracks ebenfalls einsetzen.
    Um es kurz zu machen…... mit dem Sequenzer kann man spitzenmässig arbeiten und seinen Ideen freien Lauf lassen.
    Sehr gut auch die so genannten „Templates“. Das sind so zu sagen fertige Presets die im Mixing Mode geladen werden können und alles auf allen 16 Tracks incl. Sounds, Lautstärken, Effekte etc. für bestimmte Musikrichtungen Voreinstellen. Man kann natürlich auch eigene Templates erstellen. Praktisch auch für den Live Betrieb um schnell fertige Setups zu laden.



    Pattern Mode:
    Auch dies…eine Besonderheit der Yamaha Synths.
    Im Pattern Mode können so zu sagen die einzelnen Teile eines Songs wie Intro, Strophe Refrain etc. komplett arrangiert werden. Der Pattern Mode bietet alles was auch im Sequenzer Mode möglich ist.
    Insgesamt stehen max 64 Pattern mit je 16 Sektions zu Verfügung.
    Hat man die einzelnen Pattern eingespielt kann man diese dann zu so genannten Pattern Chain Recorden so dass diese dann hintereinander wiedergegeben werden und somit der komplette Song. Zusätzlich ist es möglich diese Pattern Chain zu einem Song zu konvertieren und hat den kompletten Song dann im Sequenzer.
    Selbstverständlich können die eingespielten Pattern auch in Echtzeit aufgerufen werden so dass man auf diese Art einen Song spielen kann und damit die Möglichkeit hat jederzeit den Refrain zu wiederholen oder andere Song Passagen.
    Im Pattern Mode kann man ebenfalls alles editieren, kopieren etc. wie auch im Sequenzer und es werden jede Menge Hilfen geboten um einen Song zu erstellen.



    Der Master Mode:
    Im Master Mode können sämtliche Einstellungen des Motif auf insges. 128 User Plätzen abgespeichert werden. Zusätzlich kann man im Master Mode die Tastatur in bis zu 4 Bereiche Splitten. Es ist ebenfalls möglich direkt über ein Master einen Song im Sequenzer oder aber ein Pattern aufzurufen und somit ist der Master Mode bestens geeignet für den Live Keyboarder.

    Die Effekte:
    Auch hier nur kurz: Man findet alles an Effekten was man benötigt. Insgesamt stehen bis zu max. 8 Insert Effekte zur Verfügung die gleichzeitig verwendet werden können.
    Hinzu kommen noch Part EQ, Master EQ und Master Effekt mit dem man zum Schluss dem Song noch den akustischen Feinschliff „verpassen“ kann.
    Die Effekte sind ebenfalls in nach meiner Ansicht von hervorragender Qualität und geben den Sounds erst die richtige „Würze“



    Zusätzlich bietet der XS noch einen VOCODER mit dem man seine Stimme über ein angeschlossenes Mikro Roboterähnlich verfremden kann.

    Sampling:



    Dazu kann ich momentan noch überhaupt nix sagen da ich mich bis dato noch nicht mit dem Samplen am XS befasst habe. Wichtig nur. Um diese Funktion zu nutzen muss zusätzlicher Sample RAM eingebaut werden (max. 1GB.)

    Für die Freaks die gern am PC mit Ihrem Synth arbeiten bietet der XS alles was das Herz begehrt. Der XS lässt sich per Remote Control und die kostenlos bei Yamaha downloadbaren Software incl. mitgelieferten Steinbergs „CUBASE AI“ am Rechner fernsteuern.
    Man kann praktisch alles auch am PC programmieren und auch umgekehrt ist möglich dass der XS das Sequenzerprogramm am PC steuert. Auch hierzu kann nix sagen weil ich lieber am Synth selbst spiele. Ich hab`s nicht so mit Cubase etc.

    Fazit:
    Der Motif XS ist für mich der Synth der allerersten Wahl und verdient die Bezeichnung „Music Production Synthesizer“ zu Recht.
    Gerade für mich als Autodidakt kommen die vielen zusätzlichen „Hilfen“ gerade recht so dass es mir möglich ist innerhalb kürzester Zeit (manchmal auch länger ;-) ) Songs zu erstellen egal in welcher Musikrichtung. Viele der Sounds sind das Beste was ich bisher auf einem Key hören konnte und die Gitarren toppen alles.
    Aber auch die Freunde der elektronischen Musik, der klassischen Cover Musik u.s.w. werden mehr als reichlich bedient mit spacigen Pads, abgefahrenen Lead Sounds, FX Sounds, World und Natursounds und und und.

    Der 4 fach Arpeggiator wird gekonnt eingesetzt um die genialsten Performances zu erstellen und den Synth teilweise fast in Richtung Entertainer Keyboard zu bringen.
    Schade nur dass man nicht mehr die Möglichkeit hat wie beim ES mit zusätzlichen PLG Boards den Synth mit zusätzlichen Sound Synthesen/Sounds zu erweitern. Dann wäre das Teil noch perfekter gewesen.

    Momentan sind zwar in der aktuellen Betriebssoftware noch einige Bugs vorhanden (ich hab selbst schon einige im Yammi Forum weitergegeben) und Verbesserungen von Nöten aber das wird sicher in den kommenden Monaten mit Updates beseitigt werden.
    Neues Soundfutter gibt’s von „easysounds“ ( www.easysounds.de ) auch schon und da wird sicher in den kommenden Monaten noch etliches erscheinen.

    Ich kann nur sagen……..der MOTIF XS macht wirklich süchtig und ich muss mich an manchen Tagen echt zwingen auszuschalten.
    Seit ich den XS habe verwaist meine KN 7000 doch etwas, aber was soll es.
    Ihr wisst ja wie das so ist…hat man erst mal ein neues „Spielzeug“ dann liegt das alte rum.
    Sicher werd ich irgendwann so weit sein und den XS auch auf Mugge mitnehmen. Aber bis dahin wird schon noch etwas Zeit vergehen.

    Ich hoffe der Erfahrungsbericht von mir verschafft einigen interessierten Usern etwas Überblick. Auf alles hier im Detail eingehen würde den Rahmen absolut sprengen und deshalb………
    ENDE

    PS hier noch für die User welche sich vielleicht für die Alternative zum XS, dem Mo6 interessieren sollten der link auf meinen damaligen Erfahrungsbericht. Immerhin ist der Preisunterschie ja entsprechend groß, wobei aber auch der Mo6 bei Preis/Leistung als sehr gut eingestuft werden kann.

    Test Yamaha Synth "Mo6"

  3. #3
    capricorn7375
    Gast

    Standard

    Du schreibst, daß die Sounds das Beste sind, was Du auf einem Keyboard hören konntest und dass die Gitarrensounds nicht mehr zu toppen sind.

    Was mich interessiert, wie sind die Akkordeonklänge? Bei den Yamaha Keyboards haben sie mir nie besonders gut gefallen weil sie nach meiner Auffassung nicht authentisch klingen. Das hat Technics besser gekonnt und mit einigen kleinen Tricks ließ sich da noch mehr herausholen.

    Ist das beim Motif XS besser ?

  4. #4
    Musiker Lanze
    Gast

    Standard

    Wenn Du den Testbericht gelesen hättest würdest Du jetzt wisssen, dass mit dem XS nur 1 Akkordeon "geliefert" wird aber das ist Top.
    In meinen Demos sind 2 Jingles wo Du das Akkordeon hören kannst.
    Ich hab aber mittlerweile von Easy Sounds neuen Soundbänke, unter anderem die Soundbank "Pop Expandet". Da sind auch ein paar Akkordeons dabei und auch diese sind Top.

  5. #5
    Christian5000
    Gast

    Standard

    Klingt ja recht Interessant, aber ehrlich gesagt bin ich und auch viele andere hier im Forum nicht der richtige Anwender für einen Synthi.
    Wenn Du damit deine Musik und Arbeit gut umsetzen kannst freue ich micht für Dich mit, aber was Du machst geht ja mehr oder weniger in eine andere richtung, Du machst ja Titel für Webseiten u.s.w. und ich Stimmungsmusik auf Geburtstagen und co.
    Dazu brauche ich wie schon oft gesagt keine 100 % echtklingenden Sounds oder die neuste Technik.
    Ich habe mir die Demos mal angehört, gut es sind schon Sounds dabei die wirklich gut klingen, aber der Sound allein entscheidet nicht alles, und geschmackssache bleibt es nach wie vor :)

    Ich finde es jedenfalls toll das Du dir hier so eine Mühe gemacht hast über dein sogenanntest "neues Spielzeug" zu berichten, jedoch mal eine andere Frage, hast Du denn soetwas auch im Yamaha Forum über Technics KN 7000 berichtet?

  6. #6
    maese
    Gast

    Cool Yammi XS

    hi lanze,
    danke für deinen testbericht. obwohl, wie schon christian anmerkte, es sich hier um ein technics forum handelt, hast du dir verdammt viel arbeit gemacht und ich danke dir für deinen bericht. 1. er liest sich gut 2. ist nicht ein 0815 geschreibsel und 3. anhand deines berichtes, kann sich jeder ein bild machen bevor er sich zum händler begibt.

    es ist schade das nicht mehr leute sich die mühe machen, sondern nur mosern......Egal auf welchem forum man sich befindet, immer hat einer etwas zu mosern.

    die foren leben von leuten wie lanze, die sich bemühen, immer mal wieder etwas neues zu bringen. und da technics selber keine neuen geräte mehr herstellt, glaube ich ist es legitim, auch mal über was anderes zu schreiben. Gelle christian. vielleicht schreibst du mal was über nen korg M3 oder so....

    Im übrigen finde ich persönlich es sehr hilfreich, wenn auf meinem favoritenforum auch mal ein bericht aus der praxis steht, da ich immer mal wieder die augen offen halte wie und wo ich meine kohle in weiteres equipment investieren will.

    keep rockin'

  7. #7
    Super-Moderator Avatar von Daniel83
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    1.816

    Standard

    Muss Liebe schön sein
    Harald, wenn du mal einen Babysitter suchst für dein MOTIF, Adresse gebe ich dir per Telegramm

    Ansonsten werde ich wohl noch ein Weilchen warten müssen, bis ich mich auch mal mit "besseren" Gerätschaften schmücken kann. Aber bis jetzt tut es mein KN2600 ja noch...

    P.S.: Demos lade ich mir nachher runter, hier auf der Arbeit habe ich keine Lautsprecher.
    Geändert von Daniel83 (03.07.2007 um 16:26 Uhr)

  8. #8
    Musiker Lanze
    Gast

    Standard

    @christian3500
    Manchmal frag ich mich wirklich woher bei Dir ab und an diese gewisse "Mießmache" rührt die Du manchmal raushängen lässt.

    Es ist nichts weiter als ein persönlicher Erfahrungsbericht und für die User gedacht die auch vielleicht mal etwas offen für neue Keys sind.

    Und wenn Du Dir die Demos angehört hast müßtest eigentlich auch Du hören dass so ein Synth sehr wohl auch bei einem Alleinunterhalter zum Einsatz kommen kann, auch wenn die Demos nicht nur den konventionellen Bereich bedienen.
    Wenn Du nicht offen bist für neues muß das doch nicht zwangsläufig bedeuten dass andere das auch nicht sind.
    Ich will hier doch niemandem was aufdrängen sondern einfach nur informieren was es neben den Technics Keys noch so gibt an Instrumenten mit denen man richtig gute Mugge machen kann.

    Und ob Du es nun glaubst oder nicht....der Sound macht auch die Musik und da hat jeder so seine eigene Vorstellungen. Kann sein dass ich in gewissem Maße zum Perfektionismus neige aber wenn ich das nicht tun würde dann wäre ich schon vor vielen Jahren "stehen geblieben" und würde heute noch auf meiner KN 2000 rum machen.

    Du hast Dir doch auch die KN 5000 unter anderem gekauft weil die besser Möglichkeiten und auch bessere Sounds hat oder?

    Wenn Du von dem Erfahrungsbericht nix weiter hast als teilweise "drüber herzufallen" dann bist Du wahrscheinlich nicht offen genug für neues und das sollte man als Musiker immer sein, gerade Du der Du noch am Anfang stehst.

    Und die Spitzen wie
    hast Du denn soetwas auch im Yamaha Forum über Technics KN 7000 berichtet
    kannst Du in Zukunft ruhig weglassen.

    Glaub mir...ich hab Technics in vielen anderen Foren immer vertreten und dazu steh ich auch heute noch und lass nix über meine 7000er bzw Technics allgemein kommen.
    Nicht umsonst mach ich jetzt seit fast 15 Jahren auf Technics Keys Musik.

    Wenn wir hier nicht offen genug sind auch ab und an mal was über andere Hersteller und deren Produkte zu schreiben dann kannst Du irgendwann unser Forum hier knicken.
    Die Welt dreht sich auch ohne Technics weiter und das sollten wir nicht vergessen.

  9. #9
    Musiker Lanze
    Gast

    Standard

    @christian
    Hatte ich noch vergessen im Zusammenhang mit

    Zitat Zitat von Christian3500 Beitrag anzeigen
    Klingt ja recht Interessant, aber ehrlich gesagt bin ich und auch viele andere hier im Forum nicht der richtige Anwender für einen Synthi.
    Wenn es denn so ist warum hat dann schon mein damaliger Erfahrungsbericht zum synthesizer Mo6 so viel Interesse geweckt dass der sogar mittlerweile in den am meisten gelesenen Themen gelandet ist mit knapp 1000 Hits?
    Und unabhängig betreffs Synthesizer...auch die Diskussion um das TYROS II ist einer der am meisten gelesenen und gepostete Threads geworden.

  10. #10
    Super-Moderator Avatar von Daniel83
    Registriert seit
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    1.816

    Standard

    Sodele, habe mir die Demos gezogen und angehört. Klingt schon echt nett, keine Frage. Manche Demos gefallen mir mehr, manche weniger, aber hier hat der eigene Geschmack ja das Sagen.
    Sicherlich ein "geiles" Teil mit vielen, vielen Möglichkeiten. Ich persönlich würde mir da erstmal die Techno und Trance Sektion reinziehen, da lässt sich bestimmt gut Dancehall-Feeling schaffen. Aber der Arpeggiator ist sicher auch sehr schön.
    Also noch viel Spaß mit dem Teil Harald.

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