Keyboarderforum by Musiker Lanze

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  1. #11
    Gott Avatar von TMT
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    Ich will noch fairer Weise was zur Polyphonie schreiben, nicht das evtl. Interessenten zu viel erwarten: Wenn man Piano und Strings per Lower und Solo (poly geht da auch) einstellt und dann ein 4ch nutzendes Relase-Pad noch einfügt (im Upper), dann bricht der Sound beim Spiel schnell ab. Da ist also im Stack beidhändig bei Piano und Relase-4ch-Pad schluss, evtl. ein monophones Instrumenten Lead-Solo geht noch drup, da ist Anschlag. Das gilt für den 50er, beim 80er siehts da anders aus, der hat die doppelte Power, allerdings auch mehr Parts, dennoch hat der 80er im Vergleich unter Vollast der Parts mehr Dampf unter der Haube, der Taschenrechner sagt dann 16,8% mehr Dampf, das ist 1/6tel mehr Leistung (gerechnet für 10 Parts beim 80er unüberprüft). Der Unterschied unter Vollast gefühlt wäre also wie beim 120 Ps Auto zur 140 Ps Motorisierung des gleichen Wagens.

    Takita
    Geändert von TMT (19.04.2018 um 03:16 Uhr)
    TAKITA MAYA TERENSIL @ YOUTUBE

  2. #12
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    UPDATE:

    Der JP 50 kann noch was (´ne Kleinigkeit ;-) : Per Roland Download Seite zum Synth den Treiber zur passenden Hostsoftware (Win7,8,10, etc.) runter laden. Das Installieren und nach Aufforderung den ausgeschalteten JP 50 per USB verbinden, ich nutze Win 7 und USB 2.0. Dann den JP einschalten, er wird installiert.

    Dann zum Beispiel die kostenlose Software Cakewalk by Bandlab laden. Der JP hat eine Soundkarte samt Midi mit drin (per USB). In CBB (Cakewalk by Bandlab, ehemals Sonar) klappt das Recording sehr gut. Auch mit Play hören Summe und alles gleichzeitig am Kopfhörerausgang am JP50.

    Und dann dachte ich - jetzt müsste der nur noch ein Eingang haben - UND WAS SEHE ICH UNSCHEINBARES? : hat er (!!) - in ministereo-Klinke. Gut das ich ein passendes Kabel vom BK9 hatte und damit ziehen konnte. Funzt (!!): nimmt den ebenso auf in CBB, und das Ganze auch Simultan, auf Wunsch mit den aufgenommenen Spuren im Playback, diese können auch DAW-Effekte nutzen in Realtime, allerdings das JP Signal hört man ohne DAW-Effekte "auf der Spur der Aufnahme" - da es ja aus dem JP während dessen stammt.

    Dabei kommt der relativ gute Kopfhörer-Verstärker im JP so richtig an. Ich teste den mal grad mit meinem Youtube Upload: Also, kurz: highend iss nicht, aber kräftig und gut, ich denke man wird es sehen - arbeiten geht erstmal damit. Dann muss man schauen wies dann wo anders drauf klingt, sollte der das über Mainout raus geben, kann man ja noch Monitore anschließen... und so weiter - externen Amp, ich denke da geht noch was. Ach ich probiers mal eben:

    ja funzt auch noch. Da man ein Mic am BK9 anstöpseln kann, sind eigentlich nur die DAW-Effekte während des Recordings auf dieser Spur am fehlen. Man müsste eine "Post-IN-Trackrecording (Pre) -Einstellung" machen können...

    ...dazu muss ich mal suchen - denke aber das das eher nicht gehen wird... (schön wäre es ja). Im Übrigen braucht man beim JP das Handbuch/PDF - gibts in DEUTSCH, das Ding kann enorm viel, dafür das ne Menge nicht mit drin ist. Heute habe ich auf Ebay geschaut, ein JP80 stand für 1.900,-€ nicht lange drin...

    Die Harmony Intelligence Funktion (mein Highlight) habe ich nun besser verstanden: erstmal, es gibt versch. Einstellungen dafür (17 Stück) - mit Shift +enstpr. Button kommt man daran. Dann ändert sich der Sound weil in den Split geschalten wird + die Noten - was dazu kommt. Auf jedenfall macht das richtig Spaß und klingt oft und schnell fantastisch alternativ (auch Volume ändert sich durch die Layer).

    Also - bisher finde ichs toll. Es soll wohl iwo ein Sonar-Plug-In geben, das auf der Software (CBB) laufen müsste, das den JP näher importiert/verwaltet, da gehts dann ähnlich wie bei Yamaha und Cubase zu. Ich denke das Plug-braucht es nicht, CBB reagiert ja auch so. Der Manager zur Einstellung kommt dann bei Anwahl und richtet die passenden Fragen. Midi hatte ich erstmal abgewählt. Audio reicht mir... ...noch

    Tja, dann wirds wohl doch noch neue Multi-Track-Musik von mir geben, was? Ich dachte schon, das wird nichts mehr ;-) Bigsmile

    Übrigens den JP soll man nicht ausschalten, wenn der als Soundkarte im Host läuft....


    Grüße,
    Takita
    Geändert von TMT (19.04.2018 um 17:56 Uhr)
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  3. #13
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    Wenns Dir nur um Reverb geht, hol Dir ein TC Nova Reverb.
    Wenns Modulation dazu sein darf, schaltest du das TC Nova Modulator davor.
    Stirnseitige Anschlüsse & griffige Direktbedienung
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  4. #14
    Gott Avatar von TMT
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    @M4L, reverbschwach ist der ja doch nicht, wie ich schon weiter oben geschrieben hatte. Deswegen sind diese Überlegungen schon wieder passé, dennoch danke für die Tipps!

    @ALL:
    So und damit ihr nicht nur was zu lesen habt, gibts auch ein Audio-Demo von mir zu meinem Post hier drüber. Sodass ihr von den Soundmöglichkeiten der Kiste die Spitze des Eisberges erschnuppern könnt habe ich in !CBB! eine kleine Aufnahme-Session mit NUR dem Jupiter 8 und 50 Spuren gemacht.


    Kleiner Witz, andersherum wird ´nen Schuh draus. Dabei habe ich nur eine "Performance" (Preset: DREAMING EAST) benutzt und die drei Parts mit einfachen Mitteln freigesetzt/umgesetzt ohne Soundchange. Ich wollte es erst ganz puristisch belassen, dann konnte ich es jedoch nicht anders und mixte ordentlich nach. Dabei habe ich 18 Plug-Ins und auf einer Spur den CBB Pro-Channel benutzt. Ich dachte dabei folgender maßen: das Gerät ist nicht neu, massive Demos in Anzahl gibts ja schon auf YT, so versuchte ich mit den Mitteln, welche die CBB (Cakewalk by Bandlab, ehemals Sonar Platinum) DAW SOFTWARE zur verfügungstellt. Nat. unter Verwendung meiner Plug-Ins, jedoch auch mit den mitgelieferten, wie die TH3 Gutar-Amp-Modeling-Geschichte.


    Beim Spielen am Key habe ich ARP und Filter+Resonance eingesetzt, Hall on/off, Split, Harmony Intelligence, Relase, Pitch/Mod, Octave, Mix, Parts on/off, ja und evtl. eins, zwei Parameterchen iwo in den üppigen Menüs, ach ja und die Taster S1+S2, sowie Tempo und Percussion (heavy fixed down pitched) verwendet. Also kein Pedal und keine extremen Menü-Möglichkeiten.


    *Part1
    In CBB habe ich relativ wenig gemacht. Für alle etwas oder auch mehr Pan, dann auf der Hauptaufnahme J37 manual settig inkl. dezentrales filtered Delay, IR1-manual Reverb auf einer Spur, dann überlagert für alle Röhrensättigung und ein Soft-AMP-Drive, grübel, grübel... iwas war da noch, ja ein Comp (LA3A) als Amp mit extrem sanfter Peak-Compression, L2 Limiter (nur so zur Sicherheit + Dithering), eine Spur musste im Bass stark gecancelt werden (Aufräumen), dafür habe ich den genialen CBB Pro-Channel EQ benutzt. Das müsste es in etwa gewesen sein... ...viel Spaß! Takita (gemixt habe ich direkt am Key, keine Ahnung wie es woanders klingt...)

    *Part2
    Weil mir der Mix da ausversehen zu leise wurde und ich hier noch nicht gepostet hatte, legte ich nochmal nach und es entstand ein umfangreicheres Mixing mit einer Effekt-Automation (Pitch down) am Ende des kurzen Demos. die 18 Plug-Ins verteilen sich in Reihenfolge namentlich so:


    TR1 ist die am deutlisten wahrnehmbare melodiöse "Solo" Audio-Spur, TR2 macht rhythm. single/dual notes Strings, TR3 macht einen manuell eingespielten leiseren echo ARP, TR4 macht den singel-note distorted heavy Bass, dafür habe ich extra monophon für dessen Polyphonie im JP eingestellt, TR5 macht modulative manuell via Pitch/Mod (leisere) "highland strings", TR6 macht die deep percussions/drums, welche per Gate im percussiven Teil gefaded wurden, TR7 macht einen eingespielten echten ARP, TR8 spielt eine tiefere Variante der "Highland strings" - so n bissl Vangelis angehaucht, wenn man die extra hört, dort kommt auch der Endakkord (tief und synthetisch).

    TR1) J37 (Bandsimulation), Aphex Vintage Exiter, GEM EQ 550 (Lanzes Empfehlung ist sehr klangschön)

    TR2) TG12345 (meine vintage - analog - universal Empfehlung), IR1 (Faltungshall mit geringem Anteil)

    TR3) Abbey Road Vinyl (Plattensimulation), TH3 (CBB)

    TR4) TH3 (CBB), Sonitus Gate (CBB) - Gate hier hinter der Ampsim., weil dadurch permanent Noises gefiltert werden

    TR5) no EFX/FX

    TR6)Sonitus Gate (CBB), SPL Vitalizer MK2-T, Kramer Tape

    TR7) Abbey Road Vinyl, Abbey Road Plates Reverb + write Automation im Ende für "Pitch down platte-effekt/slow stop"

    TR8) Sonitus Gate (CBB), Kramer Tape

    MASTER TR) CLA 3A (Compressor), L2 Limiter




    Anhang: Thema Reverb JP50: hier in dem Video hört man auch wie gut das JP50 Reverb ist. Denn das gehört dazu, das auch mit weiteren Reverbs nachbearbeitet werden kann ohne das iwas komisch klingt, das macht ein gutes Reverb aus, das ich definitiv dem JP50 bescheinigen will. Ein einfacher Test ob ein Reverb gut ist geht aus meiner Sicht auch so: Wird der Sound hörbar besser, wenn das Reverb aus geschalten wird, dann kann man sagen "kein gutes Reverb", doch beim JP50 passiert dass nicht, sondern der JP-Sound profitiert deutlich vom internen Reverb, welches ich auch in dem Video (u.a.) verwendete.

    Takita
    Geändert von TMT (20.04.2018 um 22:08 Uhr)
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  5. #15
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    Und damit ihr nicht nur die Spitze des Eisberges erschnuppern könnt, lasse ich euch mal dran vorbei fahren.
    Wieder habe ich im neuen AUDIO-DEMO 8 Aufnahme-Spuren und 18 EFX/FX-Plug-Ins verwendet (wie im letzten Demo).

    FX nennen sich ja die Effekt-Plug-ins, EFX nenne ich die "expanded", damit meine ich die zusätzlich erworbenen nun.
    Diesmal habe ich mich nicht auf 3 Parts zur Klangerzeugung beschränkt, sondern habe frei ausgewählt, aus dem reichlichen Preset-Potential der Kiste Jupiter 50. Dabei ist man schnell im eigenen Soundedit. Interessant ist das der D-Beam unter der Oberfläche erreichbaren Kategorie "Assignable" schon teilweise klever belegt ist. Davon habe ich zusätzlich diesmal gebrauch gemacht. Ein Modulationsrad oder die Funktion ansich lässt sich ja entweder fixen oder bleibt auch in der Einstellung stehen (sofern das eingebaut wurde, wie am Stick unter einem Holdbutton, etc.).


    Mangels dessen (oder ich habe in den Menüs noch nicht genügend Durchblick) habe ich teilweise einen Hardware-Arm zur Fixierung der D-Beam-Modulation verwendet.


    Neu ist für mich nun die verwendete 16bit/48khz beim Rendern/Upload. Wer meine Texte bisher verfolgte weiß ja warum. Auch der neue Mix ist direkt am Jupiter 50 entstanden, ich lasse mich dann überraschen, wenn ich auf meiner alten Abhöranlage das Material gegenhöre. Dazu habe ich versucht die volle Dynamik und Frequenzbandbreite auszureizen, ich hoffe das die Lautstärke gut auf YT passt. *Ah wie ich grad sehe hats gut geklappt... ....wow!!!!


    Zu den Tracks schreibe ich nun nichts Genaueres, damit spare ich mir eine Menge an Schreibarbeit, ich wünsche viel Spaß bei dem neuen Video. Für diese Aufnahme kam mir meine in dessen ganz alte Vergangenheit zu Gute, wo ich mit Mehrspur schon viel arbeitete, noch zusätzlich das ich in meiner jüngeren Vergangenheit viel Material vollständig in Echtzeit spielte, so wurden die Tracks auch nicht geschnitten, sondern die DAW wurde nur wie ein Mitschnitt-recorder verwendet. Die Pitchdown-Automation habe ich noch mal verwendet.


    Bei der Automationsaufzeichnung merke ich wie ich mit CBB noch nicht so gut klar komme, das klappt noch nicht so gut, deswegen war das auch beim 2.Mal fummelig und so entstand ganz am Ende der Aufnahme dieses kleine Rauschen, was ich nicht näher versuchte rauszublenden.


    Also mit den "tieferen Funktionen" CBB´s kann ich noch nicht so gut um, schön wenn dann die soundtechnischen Ergebnisse dennoch so werden wie ich mir das vorstelle. Ich finde CBB bisher ganz große Klasse, auch der Jupiter per USB im Zusammenspiel ist für mich erstklassig.


    Der Nachteil im Augenblick ist für mich das man EFX/FX-Slots nicht im Pre-Modus hören kann, nagut so muss man beim Spielen eben schon mal mitdenken. Was meint das? Nunja die klanglichen Umbauten/Korrekturen, welche später per EFX-FX-Plug-ins folgen sollen, bei den Einstellungen für das Recording mit berücksichtigen (das erleichert auch den Soundedit am JP 50, weil man normaler Weise per DAW-Effekte leichter manipulieren kann - sowie Automationen nachträchlich zur Wahl stehen. Ich mache das immer nach eigenem Gusto, digitales Lautstärke-Fading mache ich auch während der Aufnahme, wenn es spieltechnisch gut umzusetzen geht.


    Dabei habe ich festgestellt das man besser beim Master-TR einfach die Hauptkompression/oder und das Amping während der Aufnahme eines neuen Tracks abschaltet, damit man auf ebenerem, dynamischeren Level die Spuren einspielt.


    So jetzt aber:reinhören in meiner Royale Synth XL Demo... (der eine schwer-schräge Akkord bei 1:58 ist mir ausversehen passiert, gefällt mir aber umso besser so :)




    Grüße,
    Takita
    Geändert von TMT (22.04.2018 um 15:30 Uhr)
    TAKITA MAYA TERENSIL @ YOUTUBE

  6. #16
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    Aller guten Dinge sind drei, so ein letztes Demo hier von mir dazu: der JP 50 als Vintage Synth. Drums, Bass, spätere Percussion und die Orgel kamen vom BK9, die speziellen SOundeinstellungen mit allem drum und dran sind nat. extra so gewollt. 6 Tracks (Aufnahme-Spuren) und 24 Audio-FX-Plug-Ins laufen hier...

    Viel Spaß, Takita:

    TAKITA MAYA TERENSIL @ YOUTUBE

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