Keyboarderforum by Musiker Lanze

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  1. #21
    Senior Member Avatar von Nordlicht
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    Alles gut, nichts für ungut! Aber bitte nicht wieder in die Details vergraben, sonst besteht die Gefahr, den Blick auf das Ganze zu verlieren

    Beim Thema "Evtl. eignet sich die DAW-X besser für Techno, als die DAW-Y, so nimmst Du die - für welche Musik Du heute machen willst." sträuben sich mir allerdings die Nackenhaare. Sollte eine DAW nicht schlicht und einfach Audiomaterial möglichst klangneutral aufnehmen und möglichst umfassende und komfortabele Bearbeitungsmöglichkeiten zulassen? Ich sehe ein, dass Plugins und Effekte evtl. genregebunden verwendet werden, aber die DAW selbst? Ich kann doch mit "Word" auch nicht nur geschäftliche Korrespondenz schreiben, sondern durchaus auch Romane und Gedichte (OK, der Vergleich hinkt, aber er gefiel mir so sehr!)

    Ich denke, wer sich für das Angebot interessiert, der muss sich sowieso selbst einarbeiten, das kann ihm auch kein Forum abnehmen. Denn was dem Einen gefällt, stellt für den Anderen vielleicht sogar ein "no-go" dar...

  2. #22
    Gott Avatar von TMT
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    Zitat Zitat von EntertainerHeck Beitrag anzeigen
    Um es kurz zu machen - vielleicht installiere ich, nach Deiner überzeugten Fürsprache mal die DAW - für Lau ist es doch ok.
    Die Wahrscheinlichkeit, ob ich die dann wirklich mal nutze, würde ich bei mir mit < 10% ansiedeln.
    Hallo Michael, was man damit zum Beispiel gut und einfach machen kann, und was viele interessieren dürfte, wo es auch herausragend sein dürfte - um nur ein Beispiel zu nennen: Eine Gitarren-Aufnahme mit dem TH3 Effekt zu bearbeiten, denn das mitgelieferte Plug-In läuft dann nicht kostenlos auf einer anderen DAW, sonst muss man was bezahlen... ...ebend "Upgraden".

    Grüße,
    Takita
    TAKITA MAYA TERENSIL @ YOUTUBE

  3. #23
    Gott Avatar von TMT
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    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Ich kann doch mit "Word" auch nicht nur geschäftliche Korrespondenz schreiben, sondern durchaus auch Romane und Gedichte (OK, der Vergleich hinkt, aber er gefiel mir so sehr!)
    Hallo Alf, das verstehe ich sehr gut, der Vergleich passt für mich super. Ich denke Du beziehst Dich auf die Grundfunktionen, dann hast Du Recht. Ich sehe aber die größeren Auswirkungen im Ausbau der Musik-Host-Programme. Zum Beispiel verwenden Synthfreaks eher dieses, wie heißt das noch... ...dieser riesen Bastelkasten? Reason, ja genau...

    ...die Non-Plus-Ultras verwenden wahrsch. Pro-Tools - oder? Dann gibt es die Komponisten, die verwenden sicher was anderes... ...also so trennt sich das auf. Die "Armen" oder "Klugen" , und das ist die Masse der User verwenden jetzt am Besten Cakewalk, alles andere macht dagegen keinen Sinn, denke ich mal... ...es sei denn es geht um die gecancelte 3thrd Party-Geschichte (wenn die Info des verlinkten Youtubers richtig ist) oder das jemand was anderes lieber mag...

    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen

    Ich denke, wer sich für das Angebot interessiert, der muss sich sowieso selbst einarbeiten, das kann ihm auch kein Forum abnehmen. Denn was dem Einen gefällt, stellt für den Anderen vielleicht sogar ein "no-go" dar...
    Das ist mir klar, das hier ist nur grundlegend und wenigstens halbwegs informativ... ...das ist doch Sinn und Zweck des Forums. Gerade die Diskussion ist doch auch interessant, die versch. Meinungen...


    Takita
    Geändert von TMT (09.04.2018 um 09:18 Uhr)
    TAKITA MAYA TERENSIL @ YOUTUBE

  4. #24
    Gott Avatar von TMT
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    Zitat Zitat von TMT Beitrag anzeigen
    Und so wie mir das aussieht - darf man VIEL erwarten.
    Ich schreibe dann hier, wenn es soweit ist...

    Tja, nun iss soweit, ich habe gestern mir alle Pro-Channel-Sachen angehört und ordentl. und auch komplexere Versuche mit bis zu 30 Modulen gemacht. Bisher habe ich auch dutzende Plug-Ins gehabt (welche auch auf CBB nun drup sind), die bis zu 380,-€ pro Stück gekostet haben - meine ich noch zu wissen. Die Pro-Channel Sachen haben mich einzelnd erst häufiger stark ernüchtert, fast oder auch mal enttäuscht, doch dann habe ich kapiert das der Pro-channel im Prinzip zumindest teilweise Modular gedacht angelegt wurde. Die mitgelieferten Tools, einzelnd betrachtet, bieten in der Masse eig. kaum das was wirklich gute Plug-Ins bieten, sondern mehr eine einzelne und kombinierte Funktionen (aber nicht nur). Naja, evtl. sollte ich das ein wenig näher erklären:

    Wenn ich bei manchen einzelnen guten, allerdings bezahlpflichtigen Plug-Ins dran herum stelle, dann wird mir zum Beispiel: Sättigung, Verzerrung, EQ, Stereo-Beeinflussung, Modulation, Delay, etc. geliefert. Das bedeutet, wenn ich dann zum Beispiel ein Preset lade passiert emens etwas, weil alle Parameter in versch. Einstellungen so möglich abgespeichert sind. Bei einem einzelnem Pro-Tool, dort in CBB kann das technisch überhaupt nicht passieren, weil soviele Parameter nicht vorhanden sind.

    Betrachtet man jedoch alle Tools zusammen, welche man in EINEM Channel üppig und leicht bedienbar sozusagen modular und vielfältig (Anzahl) verwenden kann, dann bekommt der Name Pro-Channel einen wirklich fassbaren Begriff. So habe ich dann evtl. bis zu 10 oder 15 Module verwendet - und hatte dann einen Sound, wie man es aus speziellen Plug-Ins evtl. erwartet. So muss ich sagen der Pro-Channel ist mächtig, allerdings sollte man das nicht überbewerten, da die meinetwegen 20 Module nicht der Komplexität wirkl. guter und umfangreicher Plug-Ins entsprechen.

    Der EQ gehört da noch zu den umfangreicheren Modulen und ist ein klassischer Studio-EQ, welcher sehr gut seine Arbeit tut. Solche EQs haben mir eigentl. nie gefallen, doch der Pro-EQ ist ein Highlight im Pro-Channel, auch wenn der eher zu den unspektakulären Sounds führt, ist er sehr effektiv und erinnert wirklich an digitale Filter (im positiven Sinne).

    Die Kompressor-Arten haben schon im Kleinen heftig was an Möglichkeiten und es lassen sich vielfältige Sounds kreieren, die Spezialisten ersetzen sie nicht, dennoch auch hier sehe ich wertige Werkzeuge im Pro-Channel CBB.

    Die Hall-Prozessoren hätte ich an der Stelle eigentl. nicht erwartet, einfache und rel. gut klingende moderne Werkzeuge sind das. Ich denke hier muss jeder entscheiden ob diese etwas taugen (brauchbar sind) oder nicht. Ich habe diese verwendet, mir gefällts noch...

    Die Saturation und Amping Module, da sind aus meiner Sicht Highlights im Pro-Channel verborgen. Hier kann man richtig was erreichen, vor allem wenn man diese kombiniert. Allerdings sind moderate Einstellungen hier Pflicht, wenn man nicht nach abgedrehten Sachen von >Look mum no computer< klingen will...

    Die One-Knob-Geschichten hätte ich mir besser gewünscht, doch das kam daher das ich viele zusammengefasste Berechnungen in einem Knob erwartete. Auch die One-Knobs sind brauchbar, manche weitaus mehr, als andere. Das Gute der One-Knobs ist, es dürfte jüngere Musiker, Technoides und moderne Möglichkeiten bedienen/entgegenkommen...

    Auf die Tape-Simulation hatte ich mich gefreut, ich habe zwei Spezialisten, den J37 und das Kramer Tape, die Pro-Channel-Simulation ist nur ein blasser Schatten derer, funktioniert jedoch hörbar - immerhin.

    Das Chain-Modul habe ich noch nicht ausprobiert, da denke ich braucht man etwas mehr Zeit.

    Gesamt positiv:

    - die Bedienung, ich habe noch nie eine bessere Bedienung rel. komplexer Zusammenhänge gekannt, alles ist logisch und selbsterklärend. Selbst als ich ausversehen den Pro-Channel von der Oberfläche beamte und bei Trial und Error Klicks größer 80% der Oberfläche komplett änderte in der Ansicht, kam ich in kürzester Zeit damit klar und baute die alte Ansicht einfach wieder nach. CBB ist kompl. englisch.

    Klangtechnisch ist der Pro-Channel schnell markant, das zu beschreiben ist schwierig, ich denke das es haupts. an der speziellen Sound-Engine liegt, man muss es mögen oder eben nicht. Ich will versuchen es zu beschreiben, optisch. <- das trifft es am besten, schnell optisch ist der Pro-Channel-Sound. Das heißt rund & satt. Aber auch kerniger und greifbarer Sound sind möglich - hier kommt es wirklich auf den Bediener an. Pro Channel greift für mich und behauptet sich!

    Negative:

    - Meine teuren Plug-Ins funktionieren teilweise nicht mehr wie gehabt. Zum Beispiel gehen die Presets nicht im Elysia Alpha Master...
    - Ladezeiten von 1s kommen bei "On/off Bypass alle EFX" oder ganzen Gruppen, dann sind es kürzere Aussetzer bei Bypass on/off.

    Grüße,
    Takita
    Geändert von TMT (10.04.2018 um 10:04 Uhr)
    TAKITA MAYA TERENSIL @ YOUTUBE

  5. #25
    Gott Avatar von TMT
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    Kleine Fehlerkorrektur. das cancelt einen Minuspunkt: die Alpha-Master-Presets gehn doch. Ich muss die jetzt aus nem anderen Ordner vom Plug aus holen, is nich schlimm. Ich bastel schon coole Sachen mit TH3, TH3 allein bringt ca. 60 Module mit (Amps, Speaker, Mics, Effekte und so), welche sich verkabeln lassen. Da braucht man Nerven und Geduld, weil es da meistens gleich richtig zur Sache geht - Justieren ist angesagt! Ich will demnächst mal mit zwei Monospuren probieren, also in Stereo. Weil TH3 für Gitarren auf einer stereo-Spur angewendet wird schnell nach mono oder speudo-stereo klingen. Wenn das klappt, wie ich mir das vorstelle braucht man als Normalsterblicher keinen anderen Spezialisten in Sachen Guitar-FX. Die manuell gebastelten Ergebnisse können absolut beeindruckend sein. Parameter gibts dann, um so mehr TH3-Module man verwendet - dementsprechend viele. Kann schon mal passieren das an So einem Sound 100 Regler samt Schalter dann verknüpft sind, keine Ahnung, habe nicht gezählt. Oder soll ichs mal machen? Ja, 52 Regler inkl. Schalter für einen speudo-stereo-strang, bestehend aus nur 6 TH3-Modulen, ein Teil der Bedienelemente ist versteckt unter einer Oberfläche (des Speakers). Dazu gehören noch 2 Mics, deren Positionen man verschieben kann... ...ich würde pauschal sagen das diese TH3-Effekte (da ist ne ganze Menge drin) auf Yamaha VCM Qualität liegen, einen direkt Vergleich habe ich allerdings nicht, nur ich hatte den XF mal...
    Geändert von TMT (11.04.2018 um 01:46 Uhr)
    TAKITA MAYA TERENSIL @ YOUTUBE

  6. #26
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    Hallo,

    ich bin seit Anbeginn der Cakewalks dabei gewesen (besitze auch noch eine DOS-Version des ersten Sequenzers von Cakewalk) und habe auch den schleichenden Untergang der Firma und den abschließenden Verkauf an Gibson aufmerksam verfolgt. Die Hinwendung zum Abomodell habe ich Anfangs auch mitgemacht, ein Jahresabo der Pro-Version gekauft und just nach Ablauf kam die Insolvenzmeldung ...

    Die Firma Bandlab hat offensichtlich teilweise die Rechte an SONAR erworben - niemand weiß Genaues - und verteilt diese großzügig an alle, die sich registrieren. Und nach Lesen ellenlanger AGBs - und das noch auf Englisch und nicht bis zum Schluß - scheint es mir, - ähnlich der AGBs von Facebook - daß die mit den Daten Ihrer neuerworbenen User alles machen dürfen, was sie wollen ...

    Eine erste Diskussion ist bei Heise nachzulesen

    https://www.heise.de/forum/heise-onl...00798/comment/

    Also Vorsicht!

    Grüße
    Bernd
    Freue mich über Eure Beiträge !!

    https://wer-wirbt-wie.hoppwei.de/

  7. #27
    Gott Avatar von TMT
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    Zitat Zitat von Hugob Beitrag anzeigen
    Die Firma Bandlab hat offensichtlich teilweise die Rechte an SONAR erworben - niemand weiß Genaues - und verteilt diese großzügig an alle, die sich registrieren. Und nach Lesen ellenlanger AGBs - und das noch auf Englisch und nicht bis zum Schluß - scheint es mir, - ähnlich der AGBs von Facebook - daß die mit den Daten Ihrer neuerworbenen User alles machen dürfen, was sie wollen ...
    Hallo Bernd, was soll ich mir jetzt darunter vorstellen, eine böse Machenschaft, welche mir meine Musikdaten vom Rechner saugt? Das Teile der AGB´s so formuliert wurden, könnte daran liegen, das es sich um optional nutzbare Plattformen/Netzwerke handelt (wie YT, Soundcloud), welche führbar seien sollen. So hat der Betreiber die RECHTE und nicht der User, dann lesen sich die Texte nun mal so. Klar handelt es sich hier um ein Geschäftsmodell...

    Also wenn es um meine Daten im Internet geht - vertraue ich im Allgemeinen eher nicht, weil es einfach nur dumm wäre aus meiner Sicht sich im Internet sicher zu fühlen. Deswegen schaue ich was ich für mich Wichtiges habe - und das versuche ich vom Netz oder dem Rechner möglichst fern zu halten, deswegen mache ich auch kein online banking.

    Solche "bösen AGB´s" könnten aber überall drin versteckt sein, ist ja nicht das erste Programm, welches kostenlos zum Download steht. Fest steht das dort soziale Netzwerke mit aufgebaut werden - und dabei allein - ist Datensicherheit schon fast ausgeschlossen- denn wenn etwas nicht easy downzuloaden geht, dann kann man es immernoch abfilmen oder sozusagen rippen...

    Und wer ausm Netz Zugang zu meinem Rechner nimmt - das kann ich nie sehen, also damit muss ich immer rechnen - also von daher... ...mich lässt das kalt, nur weil etwas Geld kostet muss es deswegen nicht sicherer sein! Und sollte wirklich dahinter eine größere Falle stecken, dann müsste es ja irgendwann auffallen... ...nur aus meiner Sicht, wäre es dumm, durch illegale Aktivitäten des Anbieters, eine solche Chance - in der heutigen hochfrequentierten Softwarewelt zu riskieren. Wenn die Leute dahinter klug sind, bauen die das vernüftig auf und machen gesichert den großen Reibach.

    Wie das funktioniert? Ganz einfach: man zählt die Registrierungen und wenn man genügend hat, dann bietet man was Günstiges an (ein Upgrade), allerdings mit großem Mehrwert. Dann kann man davon ausgehen, das so und so viel Prozent das kaufen werden, also der Taschenrechner zeigt dann die Umsätze der Zukunft. Als Beispiel: 80 Millionen registrierte User weltweit. 10% kaufen dann das Upgrade - und das nur gering eingeschätzt, dann macht das bei einem Upgradepreis von 19,90€ pro User = fette 159 Millionen Euro Einnahmen. Bei in dieser Preiskategorie sicherlich jährlich erreichbaren Aussichten/möglichen Einnahmen - würde ich als Unternehmer einen Scheiß auf Illegalität geben, welche mir im Nachhinein nur alles Weitere versauen kann....

    Grüße,
    Takita (PS. man muss auch nicht die mitangebotenen sozialen Plattformen nutzen)
    Geändert von TMT (12.04.2018 um 23:41 Uhr)
    TAKITA MAYA TERENSIL @ YOUTUBE

  8. #28
    Gott Avatar von TMT
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    Heute in der Nacht habe ich meine erste Mastersession auf dem Programm für mein kommendes Core gemacht, allerdings ohne gezeichnete Automationen, ohne Midi und all den Krams. Verwendet habe ich eine Summen-Hauptaufnahme, eingefügte "Deep-Explosions" (welche ich am Key BK9 + Bearbeitungen in CBB bastelte) und eine "Gesangsaufnahme", wobei auf Grund der Art und Weise der Stimmen-Spur ich keine Auskunft in traditioneller Hinsicht geben kann. Ne ganze Menge an Tools habe ich verwendet, auch software-eigene, ich schätz mal ca. 20+ Stück.

    Dafür das das Programm für mich neu ist gehts recht gut von der Hand. Bei Stopp springt es zum Play-Anfang zurück, das ist n bissl gewöhnungsbedürftig, da muss man dann sehen wie man klar kommt/umlernt und tats. mal den andererorts oft überflüssig erscheinenden Pause-Button verwenden.

    Beim finalen "Rendern", das heißt im Audio-Mixdown war ich erst überrrascht das unter "Entire Mix" nur die erste Spur berücksichtig wurde, ein zweiter Versuch unter "Hardware-Output" brachte dann das Gewohnte.

    Weswegen ich jetzt hier schreibe ist weil ich meine ersten, teilw. nicht niedergeschriebenen Eindrücke zum Gesamt-Sound (Engine) nochmal näher erweitern will:

    Mein kleines altes Cubase klingt etwas weicher und analoger als das neue CBB. Der CBB Sound ist definitiv digitaler und moderner, das ermöglicht, ja wie soll ich sagen: die krasseren Tiefen, Auflösungen und Details. Nie gekannt habe ich aus meinen Mixes solche Weiten unter guten Kopfhörern. Die Möglichkeiten sind enorm mit der Engine, so kann man optional z.B. Audio in 32Bit rendern. Das dürfte schon ganz schön was sein...

    ...ich arbeite bisher allerdings in 16Bit und 44,1khz - der ganz alte Schuh also, da mein Abhörsystem per USB nicht mehr annehmen will.

    So komme ich zu dem Schluss, das der Gesamt-Sound des CBB nicht auf Cubase LE Elements 6 64 und umgekehrt machbar ist. Interessant dabei, das beide 64 Bit unterstützen, ich auch ein 64Bit Rechner habe und beide mit den größtenteils gleichen Plug-Ins verwendet wurden.

    Als Nachteil des CBB´s sehe ich nun Folgendes: Durch dieses emense Detail und die Präzision werden auch Mikroverzerrungen deutlich, und gerade weil CBB im Verzerren (ob als Output oder in den Slots) schneller reagiert als Cubase, gibt zwar kein unlösbares Problem, doch eine Schwierigkeit, welche erstmal bewältigt werden muss. Dazu Näheres:

    Aus einem analog klingendem Sound (der ja eher weich gezeichnet ist) einen digital klingenden zu machen ist ab irgendeinem Punkt nicht besonders schwer, da ja genau genommen die digitalen Soundeigenschaften eher abträglich sind. Deshalb machen Plug-In-Erscheinungen wie mein geposteter 80´s Sampler-Sound auch Sinn, wenn von einer höherwertigen Quelle aus sozusagen "downsized" wird...

    ...anders herum aus digital klingenden Resultaten weichere oder besser analogere zu machen, ist eine ganz andere Schwierigkeit. Da stehe ich nun etwas vorm Löffel - und muss sehen wie ich mit analoger Technik das bewerkstelligt bekomme, ohne das ich die guten Soundeigenschaften CBB´s verliere.

    Das ist jetzt eine verfrühte Ansicht von mir, für alle welche denken: "man dann nimm doch J37 oder ein Kramer-Tape", dann klingts doch analog, neee - garantiert nicht! So einfach ist es nicht die aus meiner Sicht im positiven Sinne krasse Engine CBB´s auszutricksen, das habe ich nämlich ausprobiert...

    ...da bedarf es schon etwas mehr. Meine Hoffnung ist jetzt eine neue dafür spezielle externe Sektion, welche allerding auch erstmal angeschaft werden muss. Das mit den Mikro-Verzerungen ist tats. ein Problem, ich weiß ja woher diese kommen, aber diese sinnvoll und vor allem einfach glatt zu bügeln, da stehe ich noch wie ein Schwein vorm Uhrwerk...

    In dieser Hinsicht werde ich sicher hier irgendwann noch mal etwas Posten, aber dennoch, so denke ich sagt dieser neue Text wirklich etwas aus.

    Ansonsten ist mir positiv das "nicht stimmende Hauptpeakmeter" aufgefallen, weil es tendenziell zu viel Dynamik-Einschränkung, Gesamt-Peak und Lautstärke anzeigt, damit kann man also sehr voll ausreizen und hat immernoch ordentlich Luft im eigentlichen Geschehen. Wenn das beabsichtigt so angelegt wurde, dann heiße ich das in der heutigen Welt oft überkomprimierter Musik herzlich Willkommen und für eine überaus gute Idee!

    Grüße,
    Takita
    Geändert von TMT (15.04.2018 um 20:34 Uhr)
    TAKITA MAYA TERENSIL @ YOUTUBE

  9. #29
    Gott Avatar von TMT
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    Zitat Zitat von TMT Beitrag anzeigen
    Das mit den Mikro-Verzerungen ist tats. ein Problem, ich weiß ja woher diese kommen, aber diese sinnvoll und vor allem einfach glatt zu bügeln, da stehe ich noch wie ein Schwein vorm Uhrwerk...

    In dieser Hinsicht werde ich sicher hier irgendwann noch mal etwas Posten, aber dennoch, so denke ich sagt dieser neue Text wirklich etwas aus.
    Eine kleine gute Nachricht in dieser Sache kann ich schon geben (von dem umfangreichen Post hier drüber). Erstmal will ich daran erinnern das Verzerrungen in digitalen Systemen immer eine besondere Herausforderung darstellen (thema nichtlineare Rechenprozesse, soweit ich mich daran noch erinnern kann). In dem Stück der Bearbeitung sind auch mehrere verzerrende Elemente eingesetzt worden, deshalb schrieb ich "ich weiß ja woher...", schließlich wollte ich diesen Sound ja auch haben - nur im Endergebnis wars mir dann zu viel im Detail auf Grund der neuen DAW-Engine. D.h. im Normalfall muss man nur anders einstellen, oder anders gesagt in Cubase LE AI 6 Elements 64 wäre das Endergebnis-Problem mit diesen Einstellungen nicht aufgetaucht.

    So habe ich gerade 5h an schnellen Lösungen gesucht, eben ohne diese zerrenden Soundeinstellungen zu verändern:

    Dabei habe ich erstmal den Downmix in Cubase gezogen - da wurde es automatisch etwas (ganz leicht) entzerrt, doch leider verschwand auch die klare Tiefe. Es ergab zwar einen (ganz leicht) fetteren, analogeren Klang - aber das wollte ich nicht. Selbst ein kurzes Probieren mit manuellen ultra-flat-Einstellungen an den Probanden J37 und Kramer-Tape half auch in Cubase nix, zumal dort wie gesagt die Tiefe zu sehr litt.

    Dann kam ich auf die Idee, das die Datenkomprimierungen seitens YT, für was ich Produziere ja Details rauben. Dabei stellte ich mir hauptsächlich die Frage inwieweit die neuere Opus-Komprimierung da anders sei, also im Detail. So fand ich einen online Dienst der mir hier Uploads dementsprechend wandelte. Wenn jetzt das jemand nicht weiß: Opus (Komprimierung) schaltet Youtube erst nach einer gewissen Anzahl von Klicks frei, zumindest zeigen das die Nerd-Statistiken.

    Die Opus Wandlung, welche ich zurück wandeln lassen musste in das Original-Format, weil ich keinen opusfähigen Player habe, bot ein wirklich gutes Abbild und meine Hoffnung bestätigte sich, deswegen auch die 5h, weil ich extra mehrere Versionen und oft hin-und her- im A/B gehört habe.

    Dabei:
    -Original 16/44,1
    -Opus original auf 16/48
    -Opus down orginal auf 16/44,1
    -AAC original 128kb/s auf 16/44,1

    Interessant ist das ich irgendwo gelesen hatte das YT den Upload bis zur Opus Variante in AAC128 abspielt. Doch das AAC128, welches ich bekam kommt nicht annähernd mit dem Test-Upload auf YT mit. Interessant ist auch das ich die digitalen Angaben in der Online-Maschine beim Komprimieren und zurück Datieren auf Original belassen habe und die Datei am Ende eine 16/48er war. Hmmm...

    Wie kommt denn das? Ich kann mich erinnern das ich irgendwo auf YT als letztes den Rat las: in 16/48 hochzuladen, das würde dann die evtl. veralteten Meinungen mit "Optimum" bei 16/44,1 ausser Kraft setzen. Ich denke sogar indessen das es sich um ein Mindestformat handelt, das auf Grund der Umstellung hin zu Opus (je nach Video-Typ muss sowieso die Audio-Spur einzeln beachtet werden) sich verändert hat. Man beachte dabei: YT will neben der löblichen vorzeigbaren Qualität Speicherplatz sparen - aber jetzt wird es noch interessanter:

    Die Opus-Variante, welche ich vom Online-Dienst bekam entspricht sehr genau der Qualität, welche ich direkt nach dem Upload im Test-Video unvermerkt in den Nerd-Statistiken bekommen habe. Das ließ mich aufhochen...

    ...was ist hier los? Da habe ich noch eine Kleinigkeit entdeckt: die AAC128 Datei ist speicherintensiver bei 16/44,1 als die Opus bei 16/48 - zwar nicht viel, aber größer als 1Mb pro 6:00 Minuten schon! Genau:

    5,67Mb zu 4,29Mb

    Was heißt denn das? Klar ist das Opus viel besser klingt... ...hmmm... ...wird hier seitens YT etwas vorgegaukelt?

    Nun evtl. wie auch immer, der Upload klingt fantastisch, ich hoffe das das auch in einer Woche auch noch so ist. Weil ich da schon mal früher seltsame Erfahrungen mit YT machte, aber in letzter Zeit ist das nicht mehr vorgekommen...

    ...also die gute Nachricht ist das die - nennen wir es YT-Wandlung ob nun so oder so - den mir zu detailreichen, nervös wirkenden Mikroverzerrungen positiv entgegen kommt und ausreichend glattigt.

    Jetzt lesen bitte alle die graue Schrift weg (übersehen diese), welche sich leicht ungerecht behandelt fühlen:
    Dabei habe ich als Hobby-Soundfreak sogar den Eindruck das die Soundengine CBB (Cakewalk by Bandlab) sehr gut zur Youtube oder Datenkomprimierung allgemein passt. Leider fehlt mir der Vergleich mit einer ebenso wertigen Host-DAW, oder einer ebenso wertigen Soundengine. Ich hatte ja mal Wavelab 8 längere Zeit - auch mit meinen Plug-Ins benutzt, nur rein aus der Erinnerung kann ich dazu keinen Vergleich anstellen. Auch leider kenne ich andere Softwares nicht, ausser das kleinere Wavelab LE 7 64Bit...

    ....sollte ich iwann die Möglichkeiten zu anderen Softwares haben, dann mache ich noch nachträglich Vergleiche.

    Mein Testdatei-Upload kann und will ich hier leider nicht verlinken, denn wenn jemand das downzieht und ggf. vor mir auf YT postet, dann nerft YT mich an, wenn es Part meines Uploads (CORE) wird, wobei diese Datei ja mit dabei sein soll...

    Wer selbst experimentieren will: hier der Online-Converter-Dienst, verwenden auf eigene Gefahr:

    https://www.online-convert.com/

    Als Tipp: wer Vergleichen will sollte auch auf die Signalangabe des D/A´s achten, in welchem Modus dieser wandelt, nicht nur in welchem Format das Audio raus geht und das digitale Regler immer passend zumindest gleich eingestellt sind (am Besten digital: maximal=100%).


    Takita
    Geändert von TMT (16.04.2018 um 02:33 Uhr)
    TAKITA MAYA TERENSIL @ YOUTUBE

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