Keyboarderforum by Musiker Lanze

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  1. #21
    Gott Avatar von TMT
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    Schön geschrieben Balou!


    Also ich kenne da jemand, der ist professionell (kenne ich) und tritt in einer Band regelmäßig auf - kann aber nix mit Noten, zumindest nicht danach spielen, nach Gehör und Akkorden, Skalen und Melodien, Bassläufe etc. sicher schon...

    ...also ich glaube auch das das nicht ausschl. wichtig ist, je nach Musik, das Notenblatt zu beherrschen ist nat. schon eine Gabe.

    Professionalität entsteht meiner Meinung nach mit dem Anspruch an Etwas, soll heißen wenn ich versuche eine professionelle Leistung zu erbringen und mich nach deren Kriterien richte.


    Grüße,
    René
    Geändert von TMT (06.02.2018 um 00:08 Uhr)
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  2. #22
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    Balu und Zierberg,
    schön geschrieben.

  3. #23
    Administrator Avatar von Musiker Lanze
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    Da stimme ich ebenfalls dem Heinz Peter und Rene zu 100% zu...es trifft den Nagel auf den Kopf.


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  4. #24
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    Nur nochmals zur Erklärung. Darum geht es mir überhaupt nicht. Der von mir verwendete Begriff "ordentlich" bezeichnet jemanden, der ausschließlich beruflich musikalisch tätig ist, dies hatte ich doch ausdrücklich auf die Frage hin geschrieben. Insofern war das Missverständnis eher vermeidbar.

    Die Frage bezog sich also ausschließlich auf fest angestellte Musiker in einem Orchester oder hauptberuflich in einer Band, die das nicht nur auf Zuruf machen. Was kann damit jemand anfangen, war die Frage und nicht, was ein Hobbymusiker, der aus reiner Freude an der Musik, so wie ich, Musik macht. Kann der das für seine berufliche Tätigkeit nutzen, und was wird in den Profibands verwendet und wofür?

    Ich gehe davon aus, dass alle die hier schreiben, nicht zu dieser Gruppe gehören. Wir sind wohl allesamt Hobbymusiker, die damit auch mal semiprofessionell auftreten. Ob jemand hier Noten lesen kann oder nicht, ist mir völlig schnuppe, das hat auch mit einem Berufsmusiker nichts zu tun. Die beherrschen allesamt ihr Handwerk.

    Keineswegs ist jemand nur damit beschrieben, der irgendwelche Noten korrekt spielen kann. Das können alle, die ihr Instrument erlernt haben.
    Nochmals: Es geht um die ausschließliche, ordentliche (hauptamtliche) berufliche Tätigkeit.
    Nicht gemeint sind von mir Leute wie Dieter Zimmer, die ständig an Klängen schrauben oder im Bereich der experimentellen Musik

    Hier würde mich nämlich ausschließlich interessieren, ob das für einen Keyboarder tatsächlich brauchbar ist und wenn ja für welche Richtung? Vielleicht kennt jemand einen aus diesem Bereich. Ich kann anschließend etwas aus dem familiären Bereich nachtragen, denn mein Patenkind ist als Studiomusiker (Keyboard und Klavier) tätig.
    Geändert von Lutz (06.02.2018 um 08:00 Uhr)
    Gruß Lutz

  5. #25
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    Nachtrag:
    Coco Schumann passt hier nicht wirklich rein. Denn er hatte sich zwar alles selbst beigebracht. Als Bandleader musste er aber natürlich sein Handwerk absolut beherrschen, sonst wäre die Führung einer Bigband unmöglich gewesen.
    Doch das hat mit dem Thema nix zu tun, denn Coco Schumann war kein Keyboarder, sondern hauptsächlich Gitarrist.
    Und meine Frage bezog sich ausschließlich auf rein professionelle Keyboarder. Die Frage hieß nicht, muss ich als Musiker Noten lesen können.
    Gruß Lutz

  6. #26
    King Avatar von Snoopy
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    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    ...Keineswegs ist jemand nur damit beschrieben, der irgendwelche Noten korrekt spielen kann. Das können alle, die ihr Instrument erlernt haben.
    ...
    Hallo Lutz,

    definitiv NEIN !

    Aber die oben zitierte Meinung ist halt die Deine, und da werden "wir" Dich genauso wenig von abbringen, wie Du sie uns beibringen wirst

    Und das ist auch gut so, in beiden Richtungen !

    Hauptsache, Musik macht einem ( und bereitet anderen ) Spaß !!!

    Egal, ob "Profi", "Amateur" oder "blutiger Anfänger".
    Gruß aus Ostfriesland

    Holger
    - - - - - - - - - - - -
    ( KORG PA4X-76 Musikant / Roland FR-3X )

  7. #27
    Gott Avatar von TMT
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    Ja, jetzt Lutz - klicks nochmal deutlich, da ging eine Grundsatzdiskussion davon ab, zurück zu Deiner Frage:

    Ähm - gute Frage. Also - ich denke für die Antwort, muss man das Gerät verstehen. Ich habe es so verstanden, das es ein Prototyp einer neuen Benutzer-Oberfläche ist - und sich eig., je nach Programmierung derer, quasi genauso wie alle anderen bedienen lässt bzw. lassen könnte, nur anstatt Fader, knöpfe, knbs and so on, eben die Touch-Bedienung, wie in Handys/Pads/PC´s heute.

    Das eröffnet durch die immer da seiende Fläche (XY) nat. viele Möglichkeiten, auch weil die Größe der Felder und Anzeigart völlig von den herkömmlichen Möglichkeiten auch abweichen kann, bzw. alle mehr oder weniger vereinen.

    Mischpulte werden ja auch schon so bedient, oder können so fernbedienbar sein. Das geht so weit man möchte, wenn man an analoge servo gesteuerte Regelprozesse dabei denkt, nat. dann mit ext. Equipment.

    Also, Deine Frage kann man erst dann beantworten, wenn das Gerät fertig ist - und dann muss man schauen, welche Softwares dort wie arbeiten, zumal man die Plattform kluger Weise dort offen hält, erinnert mich jetzt an was mit 4 Buchstaben aber lieber zurück zum Thema..

    Ich habe/hatte ein Key mit solcher frühen Bedienoberfläche, auch nur Touch, allerdings mit Buttons und Schiebefeldern für Fader. Wenn man über das Physis Piano H1 bis H3 ließt, dann wird einem klar, was Vor-und was Nachteile dort sind. Ich hatte ja schon etwas dazu geschrieben. Es ist erstmal nur ungewohnt, allerdings auch nicht ganz so sicher bedienbar, zumnidest hier im Viscount Piano - wie herkömmliche Bedienungen.

    Ansonsten funzt es gleich. Ich denke hier muss man schauen wie qualitativ das Touch-Panel umgesetzt wurde und ob Musiker später in Praxisberichten dort eine echte (ebenbürtige) Alternative zu anderen Bedienungen beurteilen.

    Doch ich denke dafür ist es definitiv noch zu früh, gerade weil Du auf Professionalität wert legst - zu diesen Aussagen - und dort ist soetwas, als Live-Instrument, welches sicher und schnell bedient werden will - bisher nicht anzutreffen. Wo soetwas im Pro.Sektor schon durchgedrungen ist, ist in Mischpult&Effekt-systemen. Von anderem weiß ich nicht...


    Grüße,
    René
    TAKITA MAYA TERENSIL @ YOUTUBE

  8. #28
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    Zitat Zitat von Snoopy Beitrag anzeigen
    Hallo Lutz,

    definitiv NEIN !
    Hallo Holger,
    und nochmals, falls es mir nicht gelungen sein sollte zu erklären, was ich mit meiner Frage wollte. Es ging mir einzig und allein um die gestellte Frage, nicht um das was du vielleicht zum Anlass nehmen wolltest. Es war ein Missverständnis um den Begriff "ordentlich", der im Berufslaben anders verstanden wird als sauber und gekämmt, oder jemand, der Noten lesen kann.
    Niemand von uns ist Berufsmusiker und nur das war die Frage, ob jemand dazu weitere Kenntnisse hat. Da wurde offenbar etwas in der Frage vermutet, was mir völlig schnuppe ist, nämlich, ob jemand hier im Forum besser ist, wenn er Noten lesen kann. Wen interessiert das?
    Es ging um Profis und nicht um Amateure wie uns, die wir unsere Freude an der Musik haben.
    René geht hier dankbarerweise auf die Frage näher ein. Das ist genau das was mich als Laien interessierte.

    Am Rande zur Frage, was ein Berufsmusiker können muss, der muss ganz selbstverständlich nicht nur beherrschen, wie man einen Bogen streicht, sondern der muss sofort vom Blatt abspielen können.
    Insgesamt bewundere ich aber Leute, die ein Stück nach Gehör nachspielen und sich alles merken können. Da bin ich weit davon entfernt, besser gesagt ich kann das nicht.

    Hierzu hatte ich mich früher schon mal mit unserem Nachbarn, einem Paukisten an der Deutschen Oper Berlin unterhalten, was von den dortigen Musikern verlangt wird.
    Bei einem zu erarbeitenden Stück muss ein einziges Nachspielen des Notenblattes als Übung ausreichend sein, danach geht es nur noch um Feinheiten des Ausdrucks. Es wäre der Knaller im wahrsten Sinne des Wortes, wenn er die Pauke zum falschen Zeitpunkt nach seinen Noten schlägt.

    Im Bereich der Pop- und Unterhaltungsmusik ist das nicht anders. Unser Patenkind ist ein vielbeschäftigter Studiomusiker. Er wird für viele Anlässe im Jahr engagiert, so war er bei der letzten Tour von Helene Fischer als Keyboarder dabei. Die Hauptarbeit liegt in der Einspielung von Musik für Plattenkonzerne. Da werden die Noten ausgegeben und nach 2-3 Proben muss das Stück drin sein.
    Dabei ist es oft so, dass noch nicht mal alle Musiker vor Ort sind, da liegt nur das Gerüst vor und die Musiker spielen ihren Part gesondert ein.

    Da kommt niemand rein, der sagt, er hätte einfach Freude an der Musik, könne aber keine Noten lesen. Das wäre wie ein Schauspieler am Theater der nicht lesen und schreiben könnte.

    Das was wir hier vermutlich im Forum machen hat mit einem Berufsmusiker nichts zu tun. Das hat oft mit Freude gar nichts zu tun, das ist harte Arbeit.
    Ein David Garrett sagte kürzlich in einem Interview, wie lange er täglich über würde, dass er täglich 6-7 Stunden spielt. Dazu hört er sich nicht andere Aufnahmen an und versucht das nachzuspielen.
    Gruß Lutz

  9. #29
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    Zitat Zitat von Zierenberg Beitrag anzeigen

    Doch ich denke dafür ist es definitiv noch zu früh, gerade weil Du auf Professionalität wert legst - zu diesen Aussagen - und dort ist soetwas, als Live-Instrument, welches sicher und schnell bedient werden will - bisher nicht anzutreffen.

    Grüße,
    René
    Hallo René,
    genau darum ging es mir in der Frage!
    Wichtig sicher auch, welche Art von Musik gespielt werden soll? Ich selbst würde dieses Instrument eher in einer experimentellen Umgebung sehen, in der es darum geht, Klänge fließend zu variieren oder zu editieren. Denn wenn fließend auf einer vor einem liegenden Oberfläche Klänge verändert werden, dann ergibt sich für mich die Frage, wie dies reproduzierbar ist? Denn ich will ja gerade nicht alle Ergebnisse abspeichern, um diese wieder aufzurufen.

    Gerade beim Genos war ja in der Diskussion, ob man Editierungen welcher Art auch immer, mithilfe der Hardware vornehmen will.
    Für mich als reinen Amateur ist das insofern wichtig, weil ich spontan etwas machen möchte und mich nicht erst an den Laptop setzen möchte.
    Hier liegen vermutlich ganz andere Ansprüche in den einzelnen Aufgabenstellungen vor.

    Was ein Touchpad anbelangt, so sehe ich das gerade beim Navi unseres neuen Autos. Es ist einfach prima, dass ich intuitiv auf etwas tippen kann und nicht erst am Rande nach Tastern suchen muss. Andererseits nutze ich dann noch lieber eine Sprachsteuerung.
    Es hat alles seine Vor- und Nachteile.
    Gruß Lutz

  10. #30
    Gott Avatar von TMT
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    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    Es hat alles seine Vor- und Nachteile.

    Ja Lutz, das denke ich auch, das Eine kann wohl das Andere nicht richtig ersetzen, nur alternativ ablösen. Wenn ich jedoch sehe wie sicher man heute mit den Touchhandys umgeht, dann stellt man sich die Frage wegen dem Instrument. Einen gewissen Hype wird Touchscreen/Feld sicher dennoch auslösen und rel. bald hier und da schon wieder zu finden sein. Aber wenn ich es an vergleichbarer Weise digital emulierten Modular-Synthesizers´n sehe, was es ja doch schon so einige Jährchen gibt, dann sehe ich eine funktionierende Koexistenz beider Welten, so denke ich also - die herkömmlichen Bedienfelder werden mit Sicherheit nicht völlig verschwinden... ...Handys mit Tasten gibts ja auch immer noch - und letztens habe ich eine Art Tasche für Pads respektive große Handys/Smartphones gesehen, da war dann eine umfangreiche miniUSB-Querztastatur eingelassen, sogesehen kommen zumindest dort die Tasten nun wieder zurück - ist doch seltsam, es tippt sich wohl auf Dauer und viel dann mit Tasten eben besser, diese Federn ja auch zurück, als die bewegungslosen (unmechanischen) Bildschirme...

    Grüße,
    René
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