Keyboarderforum by Musiker Lanze

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  1. #61
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    Zitat Zitat von Handsome Beitrag anzeigen
    Will Euch nicht nerven, aber die allseits hochgelobte und akzeptierte Quantenmechanik lässt unsere Wahrnehmungen der Wirklichkeit ziemlich komisch erscheinen...oder umgekehrt 浪

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    Da darf ich dir eine populärwissenschaftliche Vorlesung (für eine ruhige Phase) aus der langen Nacht der Wissenschaft empfehlen:
    Das ist nicht nur sture Wissensvermittlung, sondern auch recht humorig und gut zu verstehen.

    https://www.youtube.com/watch?v=FT8dTB2T4vY
    Gruß Lutz

  2. #62
    Gott Avatar von HaDi
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    Hier noch etwas für unsere Orgelfreunde und auch zum Thema "Wie notiert man am besten Cluster?".
    Wir hatten ja schon gesehen, dass die Stücke der 12-Ton- und seriellen Musik ganz normal notiert wurden.
    Bei der elektronischen Musik macht das dann schon weniger Sinn, da man ja auch die Klangfarbe genau
    definieren wollte, daher Frequenztabellen, Schnittdiagrame (bei Tonbandbearbeitungen) und sonstige
    technische Angaben.

    Bei Clusterstücken, die für Orchesterinstrumente geschrieben wurden (z.B. Lontano von Ligeti), kommt wieder
    die normale Notation zum Zuge. Problematisch wird die Sache aber wenn man große, gemischte Cluster für
    Tasteninstrumente hat. Das wird normal notiert absolut unlesbar, deshalb hat Ligeti beim nachfolgenden Stück
    eine graphische Notation benutzt.

    https://www.youtube.com/watch?v=wbLcI9-Js0U

    Kleine Notiz am Rande. Da bei dem Stück schon Orgeln in Flammen aufgingen, darf es nicht auf jeder Orgel
    gespielt werden. Wie konnte das passieren? Zu Beginn des Stückes ist die Orgel auszuschalten, man spielt
    einen großen Cluster und schaltet erst dann die Orgel an. Gerade bei alten, mechanischen Orgeln kann das
    Gebläse so überfordert werden, dass ein Brand entstehen kann.
    Geändert von HaDi (18.01.2018 um 12:56 Uhr)

  3. #63
    Administrator Avatar von Handsome
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    Hi, Lutz - vielen Dank; aber gerade Einstein war gar kein Fan der Quantenphysik („Gott würfelt nicht“). Und das, obwohl er eigentlich mit seinen Arbeiten zum Photoeffekt dafür mit die Basis gelegt hat. Die Zusammenführung der Relativitätstheorie mit der Quantenmechanik ist immer noch eine der großen Herausforderung der Physik. Wer es physikalisch-esoterisch mag, lese Infos zur Stringtheorie
    Cheers out of Hemer

    P.S. sorry, HaDi - gehört nicht wirklich hierher - keine Physik mehr, versprochen


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  4. #64
    Gott Avatar von HaDi
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    Zitat Zitat von Handsome Beitrag anzeigen
    lese Infos zur Stringtheorie
    und da gibt es ja auch mehrere Varianten mit unterschiedlich vielen Dimensionen.

    Interessant wäre ja auch eine Umfrage zum Thema "Schrödingers Katze". Wer hält dieses Kätzchen denn für ein normales Haustier?
    Geändert von HaDi (18.01.2018 um 12:58 Uhr)

  5. #65
    Administrator Avatar von Handsome
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    Ist immerhin eine im Grundsatz musikalische Gedankenwelt...oder so


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  6. #66
    Gott Avatar von HaDi
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    Zitat Zitat von Handsome Beitrag anzeigen
    Ist immerhin eine im Grundsatz musikalische Gedankenwelt...oder so
    Auf jeden Fall; manifestiert sich ja bei der Super-String-Theorie die Materie durch Schwingungen dieser strings.

  7. #67
    Gott Avatar von HaDi
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    Ein Sprung über den großen Teich zu einer ganz anderen Musikszene. Hier zur Einstimmung und als etwas "Schmalz" für die Seele
    ein etwas älteres Stück von John Cage, geschrieben für einen Tanz.


  8. #68
    Senior Member Avatar von Progenos
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    Hoppla, das war jetzt musikalisch aber ein riesen Sprung. So macht es nun ja wieder richtig Spass, das Zuhören

  9. #69
    Gott Avatar von HaDi
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    So, nach diesem Wohlklang muss ich Euch leider enttäuschen. John Cage hatte noch ganz anderes auf Lager. Er hatte zwar bei einem Schönberg-Schüler und
    später bei Schönberg selber studiert, konnte aber mit der 12-Tontechnik nichts anfangen.

    Eine erste Neuerung, die Cage einbrachte, war das präparierte Klavier. Er ist zwar nicht der Erfinder deselbigen (das war sein anderer Musiklehrer - Henry Cowell),
    aber sicher einer der ersten, die dies häufiger verwendeten.

    Hierzu einiges wieder aus Wikipedia:
    "Das Präparierte Klavier ist eine von John Cage um 1940 eingeführte Technik, an bestimmten Stellen der Saitenchöre eines Klaviers Gegenstände wie Radiergummis, Nägel, Papier usw. einzusetzen,
    die entweder Mehrklänge, Flageoletttöne oder perkussive Klänge hervorbringen. Ein ähnlicher Effekt war schon im 18. Jahrhundert beim frühen Hammerklavier bekannt, an dem etwa Papierstreifen
    zwischen Saite und Hämmerchen gesetzt wurden, was besondere Klangeffekte hervorbrachte.


    Als John Cage im Jahre 1940 für die Begleitmusik zum Bacchanale – es sollte das erste Stück für präpariertes Klavier sein – der Tänzerin Syvilla Fort erstmals
    die Klaviersaiten mit verschiedenen Materialien belegte und damit schlagzeugartige Klänge und Geräusche erzeugte, suchte er einen Weg, um im Cornish Theatre
    in Seattle, wo die Aufführung stattfinden sollte, seine Vorstellung von an Schlaginstrumente gebundener, afrikanischer Musik zu erzeugen: Das Theater selbst bot
    nur Platz für einen Flügel
    "

    Hierzu ein Beispiel:


  10. #70
    Senior Member Avatar von Progenos
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    Ich finde das ziemlich krank, einen Flügel derart zu verunstalten - und was dabei herauskommt ebenso

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