Keyboarderforum by Musiker Lanze

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  1. #31
    Administrator Avatar von Handsome
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    Hi, Horst - Heidrun hat recht; selbst kostenlose SW-Sachen sind durch das Urheberrecht geschützt. Bei einem Weiterverkauf eines Keys darfst Du die zwar mitgeben, aber nur explizit als kostenlos und auch ohne beim Verkauf damit zu werben.
    Man darf auch keine in der Software (bzw. den Files) vorhandene UrheberrechtKennung ändern.
    Eigentlich darf das Werk, wenn auch kostenlos, garnicht verändert werden, es sei denn, der Urheber lässt das explizit zu.
    Das findet man so z.B. bei sogenannter Open Source Software.
    Übrigens gehen die Urheberrechte nicht verloren, wenn ein Anbieter solcher Werke nicht mehr am Markt ist. Es gibt fast immer einen Rechtsnachfolger - das kann ja auch ein Konkursverwalter sein ( nur mal als worst case Bsp)
    Schönes Wochenende und cheers out of Hemer
    Traugott


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  2. #32
    Profi Member Avatar von miraculix
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    Hallo Heidi, Hallo Traugott,

    Danke für Eure schnelle Hilfe. Mein Key verkaufen werde ich nicht. Ich werde beginnen auf dem Key zu lernen, bei einer Keyboardlehrerin, wenn mir der Artzt das o.k gibt. Seit eine Jahr habe ich große Probleme mit der rechten Hand. Bei eine Tausch des Key`s wird die Festplatte mit dem Befehl: " Formt C usw " gelöscht.
    anders als alle anderen

  3. #33
    XXL Member Avatar von backtoyamaha
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    Ja Horst, mach die Kiste nackig,wenn Du sie verkaufen willst und Du lebst ruhiger! Heidrun kennt sich da aus.

    Gruß Mario
    Gruß Mario

    Yamaha GENOS Novation Ultranova Korg Volca FM

  4. #34
    Profi Member Avatar von miraculix
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    Hallo Heidi, Hallo Traugott, Hallo Mario,

    verbindlichsten Dank für Eure Hilfe. Einige Sachen habe ich gar nicht gewusst, jedoch in diesem Thread gelesen. Heidi sehr gut daß Du dieses Thema eröffnet hast.


    Beste Grüße Horst
    anders als alle anderen

  5. #35
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    Ergänzend möchte ich anfügen, nachdem ich ja bereits die geänderte Rechtslage dargestellt hatte, die ja schon jetzt eine gewisse Zeit zurückliegt, dass die Absicht sich korrekt zu verhalten sehr löblich ist und sicher somit auch den Anbietern von Software hilft, ihre Existenz zu sichern.
    Doch wissen wir alle, dass Appelle sehr löblich sind, doch die Praxis eine andere ist. Der eine oder andere mag dies auch so einhalten. Doch zwischen Theorie und Praxis liegt ein himmelweiter Unterschied.
    Die Gefahr damit entdeckt zu werden ist gleich Null. Es gibt keine Überprüfungsmöglichkeit, um damit jemandem dies beweissicher nachzuweisen.
    Ich sage wohl nichts Neues, dass man Registrierungen oder Midifiles verändern kann, sodass auch das so genannte Schöpfungsrecht nicht mehr nachweisbar ist.
    Aus diesem Grund rate ich jedem Softwarehersteller technisch bzw. verkaufstechnisch sicherzustellen, dass das eigene Produkt nur im Rahmen der Verkaufsbedingungen genutzt werden kann.
    Wie ich bereits anmerkte, ist der Verkauf jeglicher Software rechtmäßig. Das Löschen der erworbenen Software bei einem Verkauf ist sicher eine Möglichkeit, wenn man die erworbene Software selbst weiternutzen möchte. Doch was passiert, wenn dies nicht geschieht?
    Soviel ich weiß sichert sich Yamaha insofern ab, dass die produzierte Software nur für ein bestimmtes registriertes Instrument genutzt werden kann. Man möge mich korrigieren, wenn ich mich irre.
    Insofern würde ich als Hersteller prüfen, ob ich ein ähnlich sicherndes Verfahren anwende.
    Gruß Lutz

  6. #36
    XXL Member Avatar von Matzel
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    Kommt immer darauf an, was in den Lizenzbestimmungen steht. Im Normalfall darf ein Endverbraucher gekaufte Software selbstverständlich wieder verkaufen. Er darf sie nur nicht gewerbsmäßig vertreiben, wenn er dafür nicht die Genehmigung des Urhebers besitzt.
    Keys:
    Korg PA3X Musikant 76, Technics KN 3000, KN 6000, Yamaha DX7/II, Böhm Starsound DS Orgel


  7. #37
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    Zitat Zitat von Matzel Beitrag anzeigen
    Er darf sie nur nicht gewerbsmäßig vertreiben, wenn er dafür nicht die Genehmigung des Urhebers besitzt.
    Völlig klar, doch das war hier nur ein mittelbares Thema.
    Das EuGH-Urteil und andere darauf abstellende Urteile gingen stets von Sicherungskopien oder der Weitergabe in einem engeren Personenkreis bis zu 7 Personen aus. Es ging hier allgemein nur um eine private Nutzung.
    Doch gut dies von dir angesprochen zu haben. Denn dies ist auch ein wichtiger Hinweis, dass Software gegen das Kopieren geschützt werden müssen. Jegliche Weitergabe über Datenträger fordert nahezu eine Kopie heraus.
    Appelle wie von Heidrun sind völlig richtig, doch sie richten sich auf die Einsichtsfähigkeit der Leute. Damit wird man leider bei einem Teil nicht auf fruchtbarem Boden landen.
    Da müssen eben Schutzmechanismen erfolgen. Das ist wie mit dem Kopieren von DVD und CD.
    Ein beweissicherer Nachweis ist in kaum einem Fall zu führen.
    Gruß Lutz

  8. #38
    Administrator Avatar von Handsome
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    Lutz hat natürlich (leider) völlig recht...eine moralische Verpflichtung wird nur zu oft nicht empfunden.
    Viele große Software-Hersteller verwenden deswegen einen Schutz, der aber (siehe Games) auch nicht 100%ig ist.
    Zudem sind damit auch ziemliche Kosten verbunden - egal ob Hardware- oder Softwareschutz.
    Bei Midis, Styles etc. von Drittanbietern wird das oft nicht machbar sein- z.B. Das Midi-Format definiert/keine solche Schutzmechanismen.
    Die Keyboard-Hersteller haben tlw. spezielle Überprüfungstools in ihren Betriebssystemen, die eine Raubkopie erkennbar machen können. Aber an die entsprechend notwendige Info zur File-Generierung zu gelangen, ist meist unmöglich oder eben wieder mit Lizenzgebühren verbunden. Und dann wird es wieder teurer und wohl zu teuer für Drittanbieter auf dem (Midifile) Markt...
    Grüße aus Hemer
    Traugott



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