Keyboarderforum by Musiker Lanze

Ergebnis 1 bis 2 von 2
  1. #1

    Standard Diffusoren und Musikinstrumente animiert

    Ich hatte mal eine Phase, wo Ich sehr viel mit Animationen gemacht habe. Z.T. sind da auch Musikinstrumente und Lautsprecher dabei gewesen. Da es damals noch kein YT gab, hatte Ich das auf einer privaten Seite. Der Betreiber (arcor) hat aber eben im Januar dicht gemacht, daher transformiere Ich das gerade nach YT:

    https://www.youtube.com/channel/UCGZ...ZR81vngEjJD--g

    Interessent könnten z.B: die designs für die Diffusoren sein, wo Ich vor Zeiten auch mal recht intensiv dran gearbeitet habe. ("geforscht" wäre zuviel gesagt, aber es ist schon was bei rausgekommen).

    Einige haben, wie Ich weiß, den einen oder anderen auch nachgebaut und manche Info aus der Wikipedia stammt von meiner Seite. Literatur:
    http://www.96khz.org/oldpages/cubicresiduediffusers.htm
    http://www.96khz.org/oldpages/quadra...ediffusers.htm

    Wer sich damit noch nicht befasst hat:

    Diffusoren sind eine hervorragende (wenn nicht "die") Möglichkeit, seinen Aufnahme- und Abhörraum klanglich zu verbessern, indem die Wände akustisch "entfernt" werden. Die auftretenden Reflektionen werden in alle Richtungen gestreut, sodass beim Ohr unterschiedliche Anteile des Klanges aus unterschiedlichen Richtungen kommen und die Raumgröße nicht mehr ortbar ist. Man hört quasi nur noch quantitativ - nicht mehr qualitativ: Die Wände rücken damit in die "Ferne". In Tonstudios sind Diffusoren mehr oder weniger Pflicht - aber auch die HIFI-Szene hat sie entdeckt. Für den Zweck habe Ich z.B. das angehängt Mosaik entwickelt, das 4 Frequenzen beinhaltet und nicht nur eine wie beim normalen Diffusor.

    Der Interessante für den Privatmann ist, daß die richtig guten Diffusoren vorwiegend aus Arbeit und weniger aus Material bestehen, womit sich ein Selbstbau lohnt. Als Beispiel kostet der immerhin noch selbst zusammenzubauende Manhatten vom Thomann zu 169,- zur rund 50,- an Material.
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  2. #2

    Standard

    Hier nochmal ein Beispiel für den klassischen QRD-Schröderdiffusor: Der ist mit ein paar zugesägten Platten aus dem Baumarkt rasch gebaut. Ich habe mal den Deckel weggelassen, damit man die Leisten besser sieht. Innen kommt dann Dämmung rein gegen etwaige Resonanzen. Mit der QRD-Methode kommen bedingt durch den Umstand, dass die X2 eine gerade Funktion ist, als Modulowerte immer symmetrische Diffusoren heraus. Wer das Programm QR-DUDE benutzt, muss dazu manchmal etwas schieben, aber es ist so. Das sollte man beim Bau auch anstreben! Viele kapieren nicht, wie das Ding am Ende wirkt und wundern sich um ein schiefes Stereo, wenn sie genau nachmessen. Zweckmäßig ist nach meinen Erkenntnissen auch, unterschiedliche Tiefen zu verwenden um nicht einzelne Frequenzen zu bevorzugen.

    Die ultima ratio der QRDs wäre aus meiner Sicht der hier, allerdings hat den noch keiner gebaut
    https://www.youtube.com/watch?v=Bbsp98oy_QE
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