Keyboarderforum by Musiker Lanze

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    Pfeil Testbericht Synthesizer/Workstation Yamaha Motif XF

    Testbericht zum „Yamaha Motif XF“ von Musiker Lanze

    Wer zum Motif noch spezielle Fragen hat oder sich gern beraten lassen möchte kann HIER Kontakt zu mir aufnehmen.
    Und wer darüber hinaus auch noch beim Kauf viele Euros sparen will kann dies ebenfalls, wenn er bei mir anfragt, denn ich weiß wo der XF am günstigsten zu haben ist.

    „Inspiration comes in a flash“ hieß es im September als der neue Motif XF angekündigt wurde.
    Schauen wir also mal, ob der Motif XF echt eine Inspiration ist.



    Da liegt er nun vor mir, der neue Motif und schon sein Äußeres gefällt mir. Yamaha hat gegenüber dem Metallic grau/blau wie noch am XS dem XF nun ein komplett schwarzes Outfit verpasst und dieses steht dem XF ausgesprochen gut.

    Beim XF wurde der Wave ROM mehr als verdoppelt.
    Waren es am XS noch 355 MB sind am XF jetzt sage und schreibe 741 MB Wave ROM vorhanden. `Ne Menge „Holz“ um daraus dann „die geilsten Sounds zu stricken“, doch dazu dann später mehr.
    Gab es noch am XS 2670 Waveforms sind es nun am XF insgesamt 3977 Waveforms aus denen dann die Klänge programmiert wurden. Und der Zuwachs is auch bei den Arpeggien zu finden. Insgesamt 1248 neue Arpeggien wurden programmiert und damit sind es grad eben mal insgesamt 7881 Arpeggien am XF !!!

    Da die Preset Voices bzw. die Performances der User Bank 2 bis 4 am XF identisch sind zum XS könnt Ihr Euch HIER und HIER schon mal die über 80 Performances anhören die ich damals für meinen Testbericht zum XS live eingespielt habe.
    Die Demos die ich aufgenommen habe sind durchweg einzelne Performances und diese klingen wirklich live gespielt so. Bei einigen ganz wenigen Jingles hab ich max. einen zusätzlichen Sound z.Bsp. als Melodie verwendet.
    Einzig „Campfire2“ ist ein Song den ich mit der KN7000 und meinem damaligen Mo6 arrangiert habe.


    Edit vom 13.01.2011
    Hab heute nun insgesamt 33 neue Performance Demos des XF zum Download bereit gestellt und zwar HIER. Hierbei handelt es sich durchweg um die neuen Performances des XF der User Bank 1 welche hauptsächlich auf den neuen Voices der User Bank 1 und den neuen Arpeggien basieren. Weiter unten nachzulesen der Testbericht zu den Performances.


    Und…der neue XF kommt nun endlich mit einem Flash RAM der optional aufzurüsten is. Insgesamt stehen max. 2 GB Flash RAM zur Verfügung. Dafür bietet Yamaha das FL 512M oder FL 1024M an die auch gemischt eingebaut werden können.
    Im Gegensatz zum bisherigen SD RAM am XS hat der Flash RAM den Vorteil, dass er auch nach dem Ausschalten seinen Inhalt nicht verliert. Denn welchen Super Gau der Keyboarder auf der Bühne nach einem Stromausfall erlebt wissen sicher viele von Euch wenn sie anschließend dann erst mal ihre Sample Library nachladen mussten.
    Nachteil des Flash….man hat da natürlich wesentlich länger Ladezeiten, aber dafür lädt man eben nur einmal.
    Auf jeden Fall kann man nun am XF endlich seine gesamte Sample Library im Flash immer griffbereit haben ohne ständig nachladen zu müssen. Was das Besondere dabei is und wie man am besten vorgeht um seine Sounds vernünftig und vor allem intelligent zu verwalten, dazu später mehr.
    Zusätzlich hat der XF 128 MB internen SD RAM. Der is zum einen gut, wenn man eben nur mal ein Sound Set zum Vorhören laden möchte, gleichzeitig ist der aber auch notwendig um den integrierten Sampler nutzen zu können und Samples zu erstellen bzw. zu editieren. Will man also ein Sample aus dem Flash editieren muss man es zunächst in den SD RAM kopieren, dann bearbeiten und anschließend wieder in den Flash zurück kopieren.


    An der Stelle ein kleiner Kritikpunkt aus meiner Sicht:
    „Liebe Entwickler von Yamaha“ !!!…
    SD RAM ist doch nun wirklich nicht so teuer oder? Hätte man hier nicht mehr RAM spendieren können, zumindest 512 MB? Viele Soundsets von Drittanbietern sind größer als 128 MB und nun muss ich armer User diese Sets immer erst mal in den Flash laden. Danach den Flash wieder Formatieren und dann wieder mein „Best of File“ Laden usw.
    Ganz ehrlich…der XF wäre doch mit 512 MB oder 1 GB SD Ram sicher nicht so viel teurer geworden, dass wir User uns hätten dann das Futter aus dem Portemonnaies reißen müssen oder?

    Neu und auf Wunsch viele User hinzugekommen ist nun auch ein TAP Taste mit der nun das Tempo in Sachen Arpeggios im Voice,- Performance,- Song- oder Pattern Mode auch eingetappt werden kann.

    Gehäuse und Bedienelemente:
    Wie beim XS handelt es sich um ein stabiles Metallgehäuse welches auch sauber verarbeitet ist und einen richtig stabilen Eindruck vermittelt.
    An Anschlüssen an der Rückseite findet man wie gehabt ein Midi Trio, zwei Anschlüsse für Foot Switch, 2 für frei programmierbare Foot Controller, 1 Stereo Out und zusätzlich 1 Stereo Assignable Output, 1 A/D Input der über einen Regler angepasst werden kann und last but not least den Stereo Anschluss für die Kopfhörer.
    Des weiteren 1 Digital Out, 1 USB to Host sowie 1 USB to Device, 1 x Ethernet LAN sowie den Regler für den LCD Kontrast.
    Zusätzlich kann am XS noch ein Firewire Board eingebaut werden (FW16E Firewire Card).
    Gut ist schon mal, für alle die Ihre mLAN Karte vom XS wieder am XF verwenden möchten, dass dies möglich ist. Yamaha stellt dafür einen extra Treiber bereit, so meine Informationen dazu stimmen.

    Beim Bedienfeld hat sich gegenüber dem XS auch nix weiter geändert.
    Alles an Tasten, Reglern und Fadern is klar gegliedert und macht ebenfalls einen sehr guten uns stabilen Eindruck.

    Links vom Display



    befinden sich die 8 Fader darüber die 8 Knobs zum regeln der verschiedensten Parameter ich Echtzeit. Weiterhin die Bedientasten für den Sequenzer/Pattern und darüber die Taster für Remote On/Off, Arpeggio On/Off, die Taster für Effekte (Insert, Master und System) On/Off sowie die beiden Taster für Octave Up/Down.
    Weiterhin sind natürlich auch Modulationsrad und Pitch Bend sowie ein Ribbon Controller vorhanden.
    Die beiden Assignable Taster 1 und 2 sind nach meiner Ansicht etwas ungünstig platziert weil etwas zu weit weg von der Tastatur. Da diese Regler dazu dienen Sounds mal eben zu beeinflussen während des Spielens (je nachdem mit welchen Funktionen die grad programmiert wurden) wäre es weitaus besser gewesen die in der Nähe der beiden Handräder zu positionieren.

    In der Mitte unter dem Display die einzelnen SF/F Taster für das Anwählen der verschiedensten Menüs im Display.

    Rechts vom Display



    findet man alles zum Anwählen der Voices/Performances, die Part Select Taster, die Taster für die verschiedenen Modes des XS (Voice/Performance/Master), für das Sequenzermenü und Mixing, für die Pattern, den integrierten Sampler, für den File Mode, Utility, Store und Edit, Taster für die verschiedensten Jobs in den einzelnen Menüs sowie das Dial-Rad zum schnellen Ändern von Parametern.

    Und…in der Mitte



    das große hintergrundbeleuchtet Farbdisplay (Darstellung 320 x 240 Pixel) welches etwas leicht geneigt ist, damit man es besser ablesen kann.

    Die Darstellung der Menüs im Display kann über verschiedene Templates farbig und auch betreffs der Anzeige bestimmter Parameter etc. angepasst werden.



    Damit kann unter Umständen die Lesbarkeit auf der Bühne oder anderweitig sicher teilweise verbessert werden.

    Die Tastatur:
    Hierbei handelt es sich immer noch um eine FSX Tastatur die etwas anders sein soll als noch am XS. Spiele ich beide Motif im Vergleich kommt mir die Tastatur am XS ein klein wenig straffer vor. Irgendwie kann ich am XF flüssiger spielen, also denke ich mal, dass hier wirklich etwas verbessert wurde. Einzig was mir auffällt is…die Tastatur ist etwas lauter beim Spielen als noch am XS.
    Auf jeden Fall kann ich sagen, dass sich gerade die Tastatur für mich sehr gut anfühlt und auch spielt. Kann sein, dass mancher dies etwas anders sieht, aber jeder hat halt auch andere Ansprüche an eine Tastatur. Von mir bekommt diese Tastatur ein sehr gut.

    Die Voices:
    Insgesamt verfügt der XF über 8 x 128 Preset Voices sowie 4 x 128 User Voices. Gegenüber dem XS gibt es also eine User Bank mit 128 Voice mehr. Das is doch schon mal was.
    Dazu kommen noch die GM Bank, 64 Preset Drum - und 32 User Drum Kits. Damit man bei diesen vielen Sounds nicht so schnell den Überblich verliert und auch schneller bestimmte Sounds findet gibt es wiederum die Categorie Search Funktion mit der unterteil nach Main, Sub und Voice List gezielt gesucht werden kann.
    Neu ist hier am XF, dass man nun die einzelnen Gruppen über Funktions Taster auswählen kann. Natürlich hat man auch hier wieder die Möglichkeit sich seine eigene Favoriten Liste anzulegen mit seinen absoluten Lieblings-Sounds.

    Eine Voice kann aus bis zu 8 Elements bestehen (also bis zu 8 verschiedener Samples). Bei den Orgel Sounds hat man dann gleichzeitig die 8 Fader für die digitale Zugriegelabteilung und es kommt ein richtiges Hammond Feeling auf. Und wenn man hört, was man schon alleine im Voice Mode damit für abgefahrene Sounds programmieren kann, dann is man schon das erste mal hin und weg.
    1024 Voices wollen erst mal angespielt werden und da vergeht schon `ne ganze Weile bis man da durch ist.
    Da der XF komplett die gleichen Preset Voices hat wie der Vorgänger übernehme ich gleich mal teilweise meine Eindrücke aus meinem damaligen Testbericht vom XS.
    Speziell gehe ich dann aber noch mal auf die User Bank 1 ein in der sich die neuen Sounds befinden welche auf der Grundlage der neuen Waveforms programmiert wurden.

    Sehr schöne akustische Pianos aller "Schattierungen" und Pianostacks, und auch die Rhodes- und Wurlitzer Varianten gehen richtig ab. Die Auswahl an Pianos, E-Pianos und vor allem auch an Orgeln ist einfach riesig und man findet für jede Musikrichtung das Passende.
    Die meisten Bässe, ob Accoustic oder E-Bässe kommen druckvoll und auch die Sparte der electr. Bässe in Richtung Vintage...Minimoog D`n`B ist zahlreich und in absolut guter Qualität vorhanden. Auch hier haben sicher die guten Effekte wie z.Bsp. "Amp Simulation" einen wesentlichen Anteil am teilweise hervorragenden Klang und "Druck" der Bässe.
    Die akustischen Streicher und Ensemble sind gut bis sehr gut. Man könnte sagen „grazil, natürlich, klassisch“ und es gibt wirklich reichlich davon.
    Ebenso die Holzblasinstrumente….sehr schön und richtig angenehm.
    Die Synth Leads und analogen Klänge sind ebenfalls hervorragend und sehr modulationsreich spielbar.
    Die Chöre wie gehabt leider nicht die Highlights, zumindest auf der Preset Seite.
    Die World Sounds werden recht gut unterstützt, vor allem die Richtung Orient wird gut und auch ausreichend bedient.
    In Sachen Pads wird man natürlich, wie zu erwarten, mehr als reichlich unterstützt. Schöne warme Flächen-Pads aller Couleur und für alle Richtungen sind massig vorhanden, ob spacig, analog, digital, bright oder dark…,man findet alles was man benötigt.
    Effektsounds sind ebenfalls in reichlichem Maße vorhandene und teilweise richtig abgefahrene Sounds.
    Die 64 Drum Kits lassen glaube ich keine Richtung offen und sind einfach nur als hervorragend zu bezeichnen.

    Nun aber die Highlights am XF die Gitarren.
    Der XF hat, so genannten XA Voices oder aber auch bekannt unter den "MEGA Voices" wie diese am TYROS Einsatz finden.
    Egal ob akustisch, verzerrt, clean…der XF übertrifft qualitativ hier nach meiner Meinung alle anderen der Konkurrenten bei weitem!!!
    Die Voices lassen sich klar und sauber spielen und mit allen möglichen Spieltechniken und Klängen verzieren die man so vom Gitarre spielen her kennt, wobei grade hier der Arpeggiator die geilsten rhythmischen Begleitriffs erzeugt.
    Zusätzlich leben gerade diese Voices hier von der XA Technik.
    Die XA Voices sind im Display als solche extra bezeichnet und nutzen die Kombination von bis zu 8 Elements um absolut dynamische Soundvarianten zu bilden. Über die 2 zuweis baren AF-Taster werden z.Bsp. Streicher von Marcato auf Pizzicato umgeschaltet. Oder aber es wird ein spezieller Legato Effekt für bestimmte Voices erzeugt. Damit kann man eine Gitarre herrlich sliden, ein Flageolett erzeugen und und und………
    Auch bei den Bass Gitarren gibt es reichlich Voices welche sich der XA Technik bedienen.
    Auch hier die Details zu beschreiben geht über das normale Maß hinaus. Nur soviel:
    Gerade die XA Voices und speziell eben die Gitarren sind die absoluten Highlights des XF.

    Was ist eigentlich das besondere an der XA Technik:
    Mit XAExtanded Articulation) werden die XA Voices über XA Control gesteuert..
    Das bewirkt z.Bsp. bei Legato, wenn sich 2 Tasten überlappen, alternativ ein anderes Element/Sample aufgerufen wird.
    So werden z.Bsp. bei Flöten die Anblasgeräusche stumm geschaltet. Über die Funktion "Key Off" wird z.Bsp. bei einigen Sounds dann in der Release Phase ebenfalls ein zusätzliches Element/Sample aufgerufen.
    Mit dieser Technik sind viele Voices wesentlich natürlicher zu spielen bzw. klingen authentischer, so dass diese teilweise kaum noch von originalen Instrumenten zu unterscheiden sind.
    Aber das kann man nicht so sehr beschreiben, dass muss man selbst testen bzw. gehört haben.
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    Pfeil Testbericht Synthesizer/Workstation Yamaha Motif XF Teil 1

    Teil 2

    Nun aber zu den neuen Voices der User Bank 1:
    Die Voices dieser Bank basieren weitestgehend auf den neuen Waveforms und da können sich viele dieser Sounds wirklich hören lassen.
    Gab es für registrierte User des XS bereits damals schon in dem kostenlosen „Loyalty Programm“ unter anderem das S700 Sample aus welchem wirklich verschiedene sehr schön und ausdrucksstark zu spielen Pianos programmiert wurden is wohl eines der Highlights am XF das S6 Modell.
    Basierend auf fast 100 Multisamples werden hier wirklich hervorragend spielbare und gut klingende Flügelsounds erstellt. Egal ob das „Natural Grand“, das etwas spitzere „Rock Piano“, das „Wooden oder die „Intimate“ Variante. Die Sounds klingen hervorragend, und lassen sich sehr nuanciert und gefühlvoll und ausdrucksstark spielen, berücksichtigen diese ja unter anderem auch die Release Phase mit einem extra Sample. Darum verdienen die neuen Pianos schon mal „Bestnoten“.

    Mit dazu gekommen sind auch einige neue Vintage Orgeln aus der guten alten „Transistor Zeit“ und diese Orgeln klingen auch weitestgehend nach den „guten alten Zeiten“ wo noch Rock Geschichte geschrieben wurde.
    Neu auch die 4 verschiedenen Akkordeons wie „Master Accordeon, French Musette, Casotto und das Tango Accordeon. Auch diese klingen sehr schön und realistisch und dürften sicher jedem der diesen Sound gerade benötigt auch absolut gefallen.
    Auch das neue Harpsichord klingt richtig drahtig und fast wie im Original, auch wenn es mir persönlich manchmal fast etwas zu spitz daher kommt.
    An den neuen Bässen gibt’s auch absolut nix auszusetzen. Schöne Bässe zu den bereits vorhandenen und mir gefällt hier persönlich der „Pick Amp“ sehr gut.
    Die neuen Saxophone sind jetzt gegenüber den bereits auch am XS vorhandenen noch mal wesentlich verbessert worden und klingen nun noch realistischer. Zumindest so lange man auch die entsprechende Spielweise dieser Instrumente auf der Tastatur umsetzen kann was mir persönlich manchmal leider noch etwas schwer fällt.
    Aus dem Bereich der Bläser gefällt mir insbesondere die Voice „Jazz Brass Section“, ein richtig gutes und breites Brass Ensemble.

    Auch die Clavi Abteilung hat einige neue Sounds ab bekommen und die sind allesamt schön percussiv und drahtig anzuhören.
    Noch ein Highlight für mich persönlich sind die Coil E-Gitarren wie die „Vintage 1coil Chorus“ oder die "Breakback Mountain“. Absolut authentischer Sound und hier hört man wieder einmal mehr was die Effekte am XF alles dazu beitragen können einen Sound so zu „veredeln“ dass der einfach nur geil klingt.
    Ebenfalls neu die Jazz Gitarren in Variationen clean wie bei „Jazz Clean AF 1&2“ oder leicht „angeröstet“ wie bei „Jazz Blues“ Hier unbedingt mal die Assignable Taster 1 und 2 anwenden.

    Und die neuen Strings will ich nicht vergessen zu erwähnen. Hier gibt es auch einige sehr schöne Neuzugänge die allesamt auch wieder eine zusätzliche Bereicherung bei den Voices sind. Es gibt richtig große sinfonische Streicher Ensembles, aber auch kleinere die Ihren Reiz in den verschiedenen Spielformen haben, sei es ganz normal gestrichen, sei es gezupft oder die Tremolo Strings und allesamt sind wie gehabt sehr dynamisch spielbar.

    Auch einiges an neuen Pads und Synths sowie SFX Voices findet man in der User Bank 1 und auch hier ist vieles zu entdecken was gefällt.
    Zwischen drin bemerkt man ab und an ein paar vereinzelte Sounds die einem erst gar nicht so sehr auffallen. Aber wenn man diese dann spielt wie z.Bsp. „Real Timpany“, das „Vibraphon“, die „Tubular Bell 2“, die „Orchester Harp“, das „Flügelhorn“ und einige andere mehr, dann merkt man, dass auch in diesem Bereich noch einige zusätzliche und gute Sounds hinzugekommen sind.

    Und noch ein kleines Highlights finde ich ist das „Banjo 2" vor allem wenn man den Arpeggiator anmacht. Wirklich sehr realistisch denn es klingt nach „Wildem Westen“ und sicher für viele Songs sehr gut zu gebrauchen.
    Nicht vergessen sollte man die neuen orientalischen Instrumente und hier gefällt mir besonders die „Sitar 2“.
    Last but not least die 8 neuen Drum Kits aus dem Bereich Ethno, Trance, Oldscool und Orchester Percussion welche sich sehr gut einreihen in die anderen Drum Kits und als sinnvolle Ergänzung zu betrachten sind. Auch hier ist die Qualität der Sounds fast immer über jeden Zweifel erhaben.

    Alles in allem in Sachen neue Voices kann man sagen, dass diese Voices den Motif XF noch ein Stückchen weiter nach vorn bringen in Sachen Sounds. Und schon alleine der Pianos wegen möchte man nicht mehr drauf verzichten.
    Und mit den beiden Assignable Tastern 1 und 2 kann man zusätzlich „Leben“ in die Sounds bringen, sei es um damit mal zusätzliche Samples aufzurufen, sei es um bestimmte Controller zu senden und vieles andere mehr. Selbstverständlich ist es möglich die verschiedensten Funktionen welche die beiden Taster übernehmen sollen im Edit entsprechend zu programmieren.

    Hier noch eine Auflistung der wichtigsten neuen Voices welche am XF dazu gekommen sind. Teilweise wurden hier SA Voices der Tyros Serie mit übernommen (Liste übernommen aus dem Yamaha Forum der News zum XF).

    • S6 Piano (S90 XS)
    • Clavinet (Neu)
    • Harpsichord (Tyros)
    • Vibraphone (Tyros)
    • Timpani (Neu)
    • Tubular Bell (Neu)
    • Combo Organ (Neu)
    • Harmonium (Neu)
    • Accordion (Tyros)
    • Musette Accordion (Tyros)
    • Tango Accordion1 (Tyros)
    • Steirisch Accordion (Tyros)
    • Electric Guitar – 1 Coil (Tyros)
    • Jazz Guitar (Tyros)
    • Banjo (Tyros)
    • Pick Bass (Tyros)
    • Finger Bass (Tyros)
    • String Section (Tyros)
    • Tremelo Strings (Neu)
    • Live Pizzicato Strings (Tyros)
    • Orchestra Harp (Neu)
    • Soft Trumpet (Neu)
    • Trumpet Vibrato (Tyros)
    • Trumpet Shake (Tyros)
    • Flugelhorn (Neu)
    • French Horn (Tyros)
    • Soprano Saxophone (Neu)
    • Alto Saxophone (Tyros)
    • Tenor Saxophone (Tyros)
    • Piccolo Fute (Neu)
    • Vocal FX (Neu)
    • OB Synthbrass (Neu)
    • Fat PWM (New)
    • Soft Synthensemble (Neu)
    • Sequence Bass (Neu)
    • Percussive Synths (Neu)
    • Bell Spectrum (Neu)
    • Athmo & Soundeffects
    • DTX Drums (DTX-Series)
    • Maple Custom Kit (Neu)
    • Oak Custom Kit (Neu)
    • Oriental Drum & Percussion (Tyros)
    • Percussion (Tyros)
    • Hip Hop Drums (Neu)


    Die Performances:
    Neu am XF…es ist eine zusätzliche Performance Bank hinzu gekommen so dass der XF jetzt über 4 x 128 Performances verfügt.
    Hier ist eine wesentliche Stärke des XF und da warten die praktischen Vorlagen zum Arrangieren und Komponieren.
    Eine Performance kann aus bis zu 4 Voices bestehen. Zusätzlich können hier die 4 Arpeggiatoren gemeinsam zum Einsatz kommen und diese sind so gut eingesetzt, dass man die Performances wie eine Begleitautomatik am Keyboard nutzen kann.
    Viele Performances laden regelrecht zum nächtelangen Improvisieren ein und können als Ausgangspunkt für Sessions aller möglichen Musikrichtungen sein.
    Mit Hilfe der Akkorderkennung (Reharmonisierung ähnlich wie bei Keyboards) und der sehr guten Sounds, gerade die Voices im XA Mode, hat man Möglichkeiten ohne Ende.
    Es ist einfach als genial zu bezeichnen was man da zu hören bekommt wenn man die vielen verschieden Performances spielt.
    Fast alle Performances sind als gut bis Top zu bezeichnen, wenn auch wie immer natürlich vieles dabei ist was man einfach dem eigenen Geschmack zuordnen muss.
    Auf jeden Fall werden aber mit 4 x 128 Performances schon mal fast alle Richtungen der Musik-Scenen abgedeckt und lassen kaum Wünsche offen.
    Und auch hier kann ich nur wieder sagen…bis man die über 500 verschiedenen Performances durch gespielt hat vergehen Stunden. Es ist einfach so, dass man immer wieder mal beim Durchhören einfach an einer Performance hängen bleibt und los improvisiert weil man einfach nach den ersten Takten sofort inspiriert wird und gar nicht anders kann. Also gleich dran denken…es besteht absolute Suchtgefahr und ratz fatz is die Nacht plötzlich vorbei und man hat es gar nicht bemerkt.

    Die Arpeggios:
    Insgesamt gibt es am XF jetzt fast 8000 !!! Arpeggios.
    Und damit man schneller auch mal die passenden Arpeggien findet hat man gegenüber dem XS, am XF nun auch einen Categorie Search Funktion integriert.



    Nur sollte man hier bedenken, dass es sich bei den Arpeggien nicht nur um die üblichen Up/Down/Random/Trigger Abspielmuster handelt die man noch von früher so kennt. Die Arpeggien am XF können einfach heute wesentlich mehr indem mit ihnen die verschiedensten musikalischen Motive erzeugt werden. Es gibt Arpeggien für die typischen Gitarren Strummings, Riffs und Licks, Drum Groves werden damit erzeugt, Arpeggios steuern Effekte an bzw. senden bestimmte Controller Daten an die Voices mit denen sich dann die abgefahrensten rhythmischen Muster erzeugen lassen und und und…….
    Neu bei den Arpeggien des XF ist…es gibt jetzt auch Arpeggien die gezielt die XA Funktionen des Motif nutzen und ansteuern können. Damit werden eben z.Bsp. gewisse Klangdetails nur an bestimmten Stellen zur Voice/Performance hinzu geschaltet. Ein Feature welches viele neue Sound-Motive bringt die mehr als lebhaft daher kommen und dazu noch Akzente setzen und dies eben nur an bestimmten Stellen womit die Sounds einfach noch abgefahrener klingen können.
    Platz für neue und zusätzliche User Arpeggien gibt es ebenfalls. Leider aber kann man am XF immer noch nicht einzelne User Arpeggien laden sondern immer nur die ganze User Bank. Auch hier hoffe ich, dass man dieses Manko unter Umständen mal in einem Update behebt.
    Natürlich kann man am XF auch selber Arpeggien erstellen. Dazu kann man eine kurze Sequenz einspielen und dann bestimmte Takte daraus zu einem User Arpeggio konvertieren. Man kommt zwar damit bei weitem nicht an die Qualitäten heran welche die Preset Arpeggien haben aber…es ist zumindest möglich auch mal damit z.Bsp. einen bestimmten Drum Loop zu erzeugen, einen Bassline oder anderes.

    Performance Direct Recording:



    Eine wirklich sinnvolle Lösung um schnell Ideen am XF einzuspielen.
    Man hat eine gute Performance gefunden und möchte diese im Sequenzer oder als Pattern aufnehmen.
    Dazu drückt man einfach die Aufnahmetaste am XF, bestimmt ob es ein Pattern oder im Sequenzer aufgenommen werden soll, (für den Pattern Mode legt die Anzahl der Takte fest) und schon geht’s los. Direkt nach der Aufnahme werden alle Daten incl. sämtlicher Einstellungen der Performance direkt in das Mixing des Sequenzers bzw. Pattern kopiert.
    Anschließend kann dann der Song weiterbearbeitet bzw. zusätzliche Tracks aufgenommen werden. Hervorragend!!!

    Sequenzer-Mode:



    Im Sequenzer können bis zu 64 Songs arrangiert werden. Maximal stehen dafür ca. 130.000 Noten zur Verfügung.
    Sämtliche Einstellungen erfolgen im Mixing Mode des Sequenzers



    und hier werden alle Möglichkeiten geboten die verwendeten Sounds einzustellen incl. aller Parameter etc.
    Das besondere beim XF (wie auch schon beim ES und Mo, XS) ist der Vce Edit Mode. Damit können im Sequenzer eingesetzte Voices komplett in allen Parametern editiert werden und auf speziellen Speicherplätzen (bis zu 256) direkt zum Song abgespeichert werden (Pro Song sind bis zu 16 editierte Voices möglich.) Somit hat man zusätzliche User Speicher für eigene Soundkreationen.
    !!! Diese Feature findet man nach meinem Wissen bei keinem anderen Hersteller und ist aus dem Grunde auch sicher als etwas Besonderes zu sehen. Schade halt nur, dass Yamaha gegenüber dem XS die Anzahl der möglichen Mixing Voices nicht erweitert hat. Sicher hätten das sehr viel User begrüßt.

    Neu am XF hinzugekommen ist, dass man aus dem Mixing heraus nun auch die Drums editieren kann.



    Das Arbeiten mit dem Sequenzer gestaltet sich auch hier hervorragend Dank großem Display und sehr guter Menüführung. Alles was man so gewöhnt ist an Editiermöglichkeiten und noch vieles mehr wird angeboten. Setzt man die Arpeggiatoren ein werden die Daten im Sequenzer als Midi-Daten aufgezeichnet. Dadurch kann man anschließend den Arpeggiator bei Bedarf für die anderen Tracks ebenfalls einsetzen.
    Um es kurz zu machen…... mit dem Sequenzer kann man spitzen mäßig arbeiten und seinen Ideen freien Lauf lassen.
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    Standard Teil 3

    Teil 3 und Ende

    Insgesamt kann man in einem Song Mixing max. 8 Insert Effekte gleichzeitig verwenden was in der Regel völlig ausreichend ist.
    Sehr gut auch die so genannten „Templates“. Das sind so zu sagen fertige Presets die im Mixing Mode geladen werden können und alles auf allen 16 Tracks incl. Sounds, Lautstärken, Effekte etc. z.Bsp. für bestimmte Musikrichtungen Voreinstellen. Man kann natürlich auch eigene Templates erstellen. Praktisch auch für den Live Betrieb um schnell mal eben ein fertiges Setup zu laden.
    Innerhalb eines Songs/Pattern kann man auch eine Track in Stereo mit Audio Daten nutzen. Dazu kann direkt im Sequenzer- oder Pattern Mode eine Track als Audio Track definiert werden und dann kann über die angeschlossenen externen Geräte das Audio Material am XS aufgenommen und anschließend ebenso wie alle andere Tracks bearbeitet und mit den Insert Effekten belegt werden. Die Audio Daten werden dabei als Sample Daten behandelt.
    Innerhalb eines Mixings kann man bis zu 16 Voices zu einer so genannten „Live Hybrid Performance verbinden“ so dass hiermit eine Möglichkeit gegeben ist die gerade Bandmusikern mehr als entgegen kommt. Damit ist es möglich sehr aufwendige Performances zu erstellen indem man dann mehrere Parts/Voices innerhalb eines Mixings miteinander layert, splittet usw.
    Nachzulesen speziell zum Thema „Live Hybrid Performance kann man HIER im Yamaha Forum.

    Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass das Umschalten der Parts innerhalb eines Mixings im Sequenzer oder bei den Pattern auch unterbrechungsfrei erfolgt.
    Leider ist die im Voice und Performance Mode nicht möglich und hier denke ich sollte Yamaha auch irgendwann eventuell mal nachbessern.

    Der Pattern Mode:
    Auch dies…eine Besonderheit der Yamaha Synths.
    Im Pattern Mode



    können so zu sagen die einzelnen Teile eines Songs wie Intro, Strophe Refrain etc. komplett arrangiert werden. Der Pattern Mode bietet alles was auch im Sequenzer Mode möglich ist.
    Insgesamt stehen max. 64 Pattern mit je 16 Sections zu Verfügung.
    Hat man die einzelnen Pattern eingespielt kann man diese dann zu so genannten Pattern Chain Recorden, so dass diese dann hintereinander wiedergegeben werden und somit der komplette Song. Zusätzlich ist es möglich diese Pattern Chain zu einem Song zu konvertieren und hat den kompletten Song dann im Sequenzer.
    Selbstverständlich können die eingespielten Pattern auch in Echtzeit aufgerufen werden, so dass man auf diese Art einen Song spielen kann und damit die Möglichkeit hat jederzeit den Refrain zu wiederholen oder andere Song Passagen.
    Im Pattern Mode kann man ebenfalls alles editieren, kopieren etc. wie auch im Sequenzer, einschließlich dem Vce Edit und es werden jede Menge Hilfen geboten um einen Song zu erstellen.

    Der Master Mode:
    Im Master Mode können sämtliche Einstellungen des Motif auf insges. 128 User Plätzen abgespeichert werden. Zusätzlich kann man im Master Mode die Tastatur in bis zu 8 Zonen Splitten und dabei auch z.Bsp. festlegen, welche Tastaturbereiche die Daten per MIDI an externe Geräte senden sollen. Es ist ebenfalls möglich direkt über ein Master einen bestimmten Song im Sequenzer oder aber ein Pattern aufzurufen und somit ist der Master Mode bestens geeignet für den Live Keyboarder.
    Im Master Mode bietet eigentlich der Motif so gut wie alles was man von einem Masterkeyboard erwartet.

    Die Effekte:
    Hier nur kurz:
    Weitestgehend ist bei den Effekten am XF alles beim alten geblieben. Man findet alles an Effekten was man benötigt. Insgesamt stehen bis zu max. 16 Insert Effekte (also 8 x A/B) zur Verfügung die gleichzeitig verwendet werden können.
    Hinzu kommen noch Part EQ, Master EQ und Master Effekt mit dem man zum Schluss dem Song noch den akustischen Feinschliff „verpassen“ kann.
    Die Effekte sind ebenfalls in nach meiner Ansicht von hervorragender Qualität und geben den Sounds erst die richtige „Würze“.
    Ebenfalls mit an Bord sind Chorus und Reverb, quasi als Globale Effekte.
    Die Effekte sind von wirklich guter bis sehr guter Qualität und haben sicher einen sehr großen Anteil daran, dass der XF so verdammt gut klingt und sich auch in den einzelnen Arrangements gut durchsetzt und es eigentlich kaum zu so genanntem „Klangmatsch“ kommt.
    Auch unbedingt zu erwähnen sind die Vintage Effekte und diese stellen eine besondere Bereicherung in Sachen Effekte dar.
    Ich denke mal, dass, neben den guten Waveforms, auch die Effekte einen wesentlichen Anteil daran haben, dass der XF einfach immer transparent und ausgewogen klingt.
    Zusätzlich bietet der XF noch einen Vocoder Effekt mit dem man seine Stimme über ein angeschlossenes Mikro Roboterähnlich verfremden kann.

    Das Sampling:
    Integriertes Sampling ist natürlich auch am XF möglich.



    Der XF ist dazu mit den 128 MB Sample RAM ausgestattet. An Sounddateien kann man in den Formaten Wave oder Aiff importieren. Leider bleiben andere Sample Formate außen vor.
    Der Sampler dient außerdem auch für das Bearbeiten von Samples



    aus dem Flash RAM. Dazu werden die Samples zunächst aus dem Flash in den SD Ram kopiert und können hier nun umfangreich bearbeitet werden.
    Es ist natürlich auch möglich eigene Sounds am XF über den Audioeingang aufzunehmen. Diese Audiomaterial liegt nach der Aufnahme im Sampler vor und kann hier dann wiederum nach bearbeitet werden.
    Allerdings muss man schon sagen, dass das Erstellen und bearbeiten komplexer Multisamples direkt am XF nicht unbedingt das „Gelbe vom Ei“ ist. Da sollte man doch schon lieber die entsprechenden Editor-Programme für den PC nutzen.
    Neu am Sampler des XF ist unter anderem, dass nun direkt im Sample Menü die Funktionen „Normalize, Slice und Remix“ zur Verfügung stehen.
    Und noch etwas wirklich Nützliches gibt es jetzt hier am XF:
    Unter dem Sample Job „Delete Same Name Waveforms“ ist es möglich gezielt mehrfach vorhandene Samples auf einen Schlag zu löschen. Damit schafft man Platz. Dabei werden dann die Voices welche auf die gelöschten Samples zugreifen automatisch angepasst auf die dann im Speicher verbleibenden Samples.
    Allerdings muss man hier ein kleines Achtung setzen denn…es ist ja durchaus möglich, dass unterschiedliche Samples aus verschiedenen Sound Sets den gleichen Namen haben. Und diese werden dann ja gelöscht. Also…ein klein wenig aufpassen sollte man dann hier schon und gegebenenfalls vorher prüfen.

    Der File Mode:
    Dieser Mode ist für das Laden bzw. Speichern von Sounds/Performances und seiner eigenen Einstellungen etc. verantwortlich.
    Neu hier am XF ist folgendes:
    Lädt man am XF einzelne Voices aus einem bestimmten Sound Set um sich somit sein eigens „Best of Set“ zu gestalten, dann werden Samples unter Umständen mehrfach geladen wenn die Voices auf gleiche Samples zugreifen. Das bläht natürlich so ein File unter Umständen mächtig auf.
    Der XF nun aber erkennt solche mehrfach geladenen Samples und löscht automatisch die überflüssigen Samples. Gleichzeitig werden dann die Zuordnungen dieser Samples für die betreffenden Voices auf das übrig bleibende Sample umgeroutet…genial denn dies war am XS bisher immer mit unheimlich viel Aufwand verbunden dann im Nachhinein von Hand diese Samples zu löschen und die entsprechenden Voices um zu editieren.
    Und noch etwas an neuen Features ist hinzu gekommen:
    Man kann nun viele Sets hintereinander in den Flash schaufeln. Hat man zunächst einige Sound Sets werden diese incl. der Samples erst einmal in den Flash geladen.

    Angenommen mal ich habe 2 Sets, nennen wir es mal Set 1 und Set 2.
    Zuerst lädt man Set 1 incl. der Samples in den Flash 1. Danach speichert man dieses Set wieder auf dem USB Stick, allerdings mit der Option „without Samples“
    Nach dem Speichern dieses Files ohne Samples befindet sich dann auf dem USB Stick ein zusätzliches File namens Set 1. XF.n3.X3A. Das auf dem Stick bereits vorhanden File mit den Samples wird dabei nicht übereschrieben. Nun lädt man das Set 2 als All File, also wiederum mit den Samples in den Flash 1 und speichert anschließend das Set 2 wieder mit der Option „without Samples“ auf dem Stick ab.
    Nun befindet sich dann dieses Set mit der Bezeichnung Set 2. XF.n3.X3A ebenfalls auf dem Stick.
    Beim Laden der einzelnen Files in den Flash und dem anschließendem Speichern wird die Sample Zuordnung bei den Voices entsprechend automatisch angepasst.
    Da sich ja nun die zugehörigen Samples der 2 All Files von Set 1 und 2 permanent im Flash befinden ist es nun möglich mit nur einer kurzen Ladezeit von ca. 25 Sekunden diese einzelnen Files ohne die Samples zu laden. Genial wie ich finde denn das Laden eines Sets incl. der Samples in den Flash dauert ja, je nach Größe des Files, doch teilweise zermürbend lang.
    Auf diese Art und Weise ist es nun möglich sich ein Set aufzubauen aus vielen verschieden Sound Sets und man hat dann, immer wenn man wieder mal ein anderes Set laden möchte, nur sehr kurze Ladezeiten.

    Das Audio Recording:
    Natürlich ist auch ein direktes Audio Recording bzw. die Wiedergabe von Audio Dateien im Wave Format direkt vom Stick oder einer anderen angeschlossenen Device möglich.
    Damit kann man durchaus mal schnell sein eigenes Spiel oder aber Songs/Pattern direkt auf dem USB Stick aufzeichnen und dann am PC weiter Bearbeiten.
    Die Wiedergabe von Mp3 oder anderen Audio Formaten ist nicht möglich!
    Leider hier auch ein kleiner Wermutstropfen.
    Zum einen wird die Audio Wiedergabe nicht mit dem internen Sequenzer synchronisiert was dann viele gute zusätzliche Möglichkeiten bieten würde. Zum anderen ist es nicht möglich nach dem Starten des Audio Files dieses Menü zu verlassen ohne, dass die Wiedergabe abbricht. Schade denn dann hätte man auch die Möglichkeit während der Wiedergabe verschieden andere Voices/Performances auszuwählen um live zum Audio File dazu zu spielen. Es ist aber möglich trotzdem während der Wiedergabe einen der anderen Parts auszuwählen wenn man z.Bsp. vorher im Mixing des Sequenzers/ Pattern war.
    Also Yamaha, auch hier wäre es nett wenn man eventuell in einem zukünftigen Update etwas nachbessert.

    In Verbindung mit dem PC:
    Selbstverständlich lässt sich der Motif XF in die verschiedensten PC-Systeme integrieren. Das kann man z.Bsp. über die Ethernet Schnittstelle indem man dann darüber den Motif in sein Computernetzwerkt integriert oder aber über die optional erhältliche Firewire Card FW16E.
    Und dann kann der Motif z.Bsp. in Cubase als Vst eingesetzt werden oder aber man steuert vom Motif aus z.Bsp. Cubase. Es werden aber auch andere Programme wie z.Bsp. Logic, Sonar oder Digital Performer unterstützt. Die dafür nötigen Treiber und Editor Programme können kostenlos bei Yamaha herunter geladen werden. Alles in allem bietet der Motif auch in einer Studio Umgebung alles was das Herz begehrt.
    Da ich aber ein prinzipieller „Verweigerer“ von dieser Art des Musikmachens bin, kann ich leider so gut wie nix an Details hierzu sagen.
    Ich bin eher ein User der lieber alles direkt am Key selber macht, auch wenn sicher vieles am PC schneller und komfortabler gehen würde.
    Aber es is wie es is…ich brauche Regler und Tasten unter den Fingern und halte nicht so viel vom „virtuellem Musizieren“.

    Mein persönliches Fazit zum Motif XF:
    Der Motif XS war schon gut und der XF is jetzt noch `nen großen Zacken besser. Gerade der viel beworbene Flash RAM dürfte meiner Meinung nach auch einer der Hauptgründe sein, warum bisherige XS User zum XF wechseln.
    Aber auch sonst gibt es doch viele Neuerungen die den XF wirklich gut stehen, sei es bei den neuen Sounds, sei es bei bestimmten Funktionen die das Arbeiten mit dem XF erleichtern. Die Auswahl an Sounds und Performances is einfach riesig und dabei auch noch richtig gut. Fast würde ich jetzt geneigt sein in diesem Bereich den XF als „Eierlegendewollmilchsau“ zu bezeichnen denn man findet eigentlich wirklich jeden Sound den man grad eben mal benötigt und dazu auch noch in absolut guter Qualität.
    Zusätzlich in Sachen Sounds sollte man bemerken, dass Firmen wie Easysounds, Keyfax und andere jede Menge an zusätzlichem neuen Soundfutter liefern und auch hier teilweise in bestechender Qualität.
    Gerade aus eigener Erfahrung kann ich die neuen Sound-Sets der Mannen um Peter Krischker von Easysounds absolut empfehlen. Für einen wirklich kleinen Preis, verglichen mit dem Aufwand der da teilweise betrieben wurde, erhält man eine Umfangreiche Soundlibrary die den XF, wie auch schon vorher den XS, zusätzlich ergänzt und neue Voices/Performances bietet die man am XS noch vermissen würde.
    Der Motif is eine absolut inspirierende „Maschine“ mit der man dauerhaft viel Freude haben kann. Ich hatte ja den XS bereits seit fast 4 Jahren und auch heute noch bin ich vom XS absolut begeistert und habe wirklich viel Freude damit. Und das denke ich wird mit dem XF nicht anders sein.
    Sicher gibt es hier und da noch Wünsche und Verbesserungen die sein sollten und da kann man nur hoffen, dass die Entwickler bei Yamaha die Rufe von uns Usern erhören und eventuelle Schwachstellen noch beseitigen.
    Aber auch so ist der Motif XF für mich eine oder besser gesagt „Die Workstation“ schlechthin die aus meiner Sicht die besten Sounds bietet und auch in allen anderen Bereichen punktet. Es macht einfach nur Spaß auf dem XF stundenlang zu improvisieren und Songs einzuspielen, zu experimentieren und gerade mir als Autodidakten in Sachen Musik kommen mir viele der Hilfen welche der XF anbietet mehr als entgegen um damit richtig gute Musike zu machen.
    Einen Wunsch hätte ich noch um den XF zum absoluten Spitzenreiter bei mir zu machen…der Nachfolger solle ein eben so gutes TFT Display bekommen wie man es z.Bsp. am Tyros3/4 findet oder eventuell noch größer. Dann wäre die „Kiste“ für mich absolut PERFECT.

    Also…wollt Ihr unbedingt Euer Equipment erweitern und wollt Ihr, dass in Sachen Sounds auch bei Euch mal endlich mal „die Sonne aufgeht“ dann…kratzt Eure ganze Kohle zusammen, rennt los und holt Euch den XF. Ihr werdet es nicht bereuen denn der Motif XF hat, so ganz nebenbei noch bemerkt, das Potential zum „Suchtmittel zu werden“ von dem man wirklich nur sehr schwer loskommt
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  4. #4
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    Pfeil Die neuen Performances am Motif XF + 1 Video Demo

    In meinem Testbericht werden vielleicht manche meine Beurteilung der neuen Performances vermisst haben. Stimmt...bin leider bis jetzt noch nicht dazu gekommen diese ausführlich zu testen. Das wird aber dann im Januar und da werde ich dann auch noch zu den Performances etwas sagen und auch einige Demos dazu einspielen.
    Der Testbericht wird auch demnächst in 2 Teilen im"Production Guide" (nannte sich früher Newsletter) von Yamaha veröffentlicht werden. Teil 2 wird dann im Januar sein und bis dahin werde ich sicher auch die Performances noch getestet haben damit dieser Bericht dann dort mit eingehen kann. Hab mich dahingehend schon mit dem Peter Krischker von easysounds verständigt der ja maßgeblich am Production Guide beteiligt ist.

    Auf jeden Fall kann ich jetzt schon sagen, dass die neuen 128 Performances eines der absoluten Highlights am XF sind. Hier haben die Programmierer teilweise echt alle "Register" gezogen was machbar ist.

    Um schon mal für einen kleinen Vorgeschmack zu sorgen hab ich gestern mal die Performance "Inner Wind" für eine Improvisation genommen und mal eben eine Demo damit eingespielt die ihr euch HIER anhören/ansehen könnt bei YouTube.

    Die Performance gehört eigentlich in die Richtung "Chill Out", aber hier geht es etwas mehr zur Sache als man da eigentlich von dieser Musikrichtung gewöhnt ist.
    Knallige Hip Hop Drums, wabernde Flächen die durch LFO`s geschickt werden, Arpeggien die ständig das Tempo antreiben, Soundwechsel mit den AF1/2 Tastern mit denen teilweise neue und zusätzliche Samples mit aufgerufen werden, dazu an manchen Stellen ständige Panwechsel und und....diese Performance hat es wirklich in sich und ist auch diejenige, die nach dem Starten des XF als erstes im Master aufgerufen wird.

    Für die Lead Stimmen hab ich 3 verschieden Voices zusätzlich genommen.
    Innerhalb des Videos habe ich auch mal verschieden Menüansichten des Motif XF mit integriert, so dass man hier schon mal einen kleinen Überblick bekommen kann welch umfangreiche Möglichkeiten der XF bietet.

    Also...für die Motif XF Interessenten...im Januar gibts dann auch noch hier meinen Test zu den neuen 128 Performance incl. einiger Demos wie oben schon benannt als Jingles bzw. dann auch nachzulesen im "Production Guide" bei Yamaha.
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    Standard Offizielles Demo Video von Yamaha mit Thomas Berlin

    HIER mal das offizielle Demo Video von Yamaha mit dem Thomas Berlin....leider...viel zu kurz.
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  6. #6
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    Standard Testbericht der 128 neuen Performances des Motif XF

    Testbericht der 128 neuen Performances des Motif XF

    Dass man mit den Performances richtig viel Spielspaß haben kann war ja bereits am Motif XS so. Da man in dem Mode bis zu 4 Voices kombinieren und dabei auch noch der 4 fach Arpeggiator zum Einsatz kommen kann, hat man dies in vielen teilweise sehr raffinierten Arrangements genutzt. Die User Bank 2 bis 4 enthalten ja bereits die gleichen Performances welche man schon am XS hatte.
    Dafür hatte ich ja schon damals an meinem Motif XS6 über 80 der Performances als Mp3 Demo Jingles live eingespielt und HIER und HIER zum Download bereit gestellt damit man auch mal hören kann wie gut die Performances klingen.

    Neu am XF ist jetzt die User Bank 1 mit 128 komplett neuen Performances die weitestgehend auch auf den 128 neuen Voices basieren.
    Definitiv werde ich auch von den neuen Performances, sobald ich mal wieder etwas mehr Zeit habe, ein paar ausgewählte in Form kleinerer Improvisationen live einspielen und diese dann als Mp3 Download posten.

    Auf jeden Fall aber haben es die Programmierer hier teilweise richtig „krachen lassen“ denn man findet wirklich sehr vieles was einfach nur richtig gut klingt. Dabei haben die Programmierer offensichtlich auch Wert darauf gelegt diese Performances mit Hilfe der Controller wie AF1/2, Modulationsrad oder Ribbon Controller sehr variabel zu gestalten. Auch viele der neuen Arpeggien kommen hier zum Einsatz, unter anderem die Arpeggien, welche die AF1/2 Funktionen automatisieren, so dass in diesen Performances bestimmte Klangdetails bzw. verschiedene Parameter einer Voices nur an bestimmten Stellen automatisch zugeschaltet werden. Dadurch erreichen diese Performances einen sehr lebhaften und abwechslungsreichen Sound.

    Entstanden sind nun Performances für die verschiedensten Musikrichtungen sei es Hip-Hop, Trance, Tekno, Funk, Jazz und vieles andere mehr. Was mich persönlich hier sehr anspricht ist sind die Performances in Richtung Chill Out/Ambient und da findet man viel Neues. Schwerpunkt bei den Performances wurde wie es scheint auf den Tekno/Trance und Hip-Hop Bereich gelegt worüber sicher die Electronic Musiker unter uns erfreut sein dürften denn es gibt viele echt gute Grooves.
    Steppt man durch die einzelnen Performance durch isses bei mir wie schon beim Motif XS…man spielt eine Performance an und ist sofort inspiriert damit herum zu improvisieren und dies verführt natürlich zu stundenlangen Sessions und ruck zuck ist plötzlich viel Zeit vergangen und man hat es gar nicht gemerkt.

    Nun aber noch zu einigen Performances der User Bank 1 die mich persönlich sehr angesprochen haben. Allerdings muss ich hierzu noch sagen, dass die Beurteilung einzelner Performances natürlich auf meinen persönlichen Vorlieben beruht welche sicher abweichend sind von dem was andere Musiker so dazu sagen würden.

    Schaltet man den Motif XF ein bekommt man als erstes mit dem Master 1 die Performance A13 „Inner Wind“ präsentiert und hier geht es gleich richtig ab. Da grooved es los, werden Voices durch den LFO gejagt, da springen die Sounds um einen im Panorama herum und die Arpeggien treiben ständig das Tempo an und halten die Performance in Bewegung und die Drums aus dem neuen „Illest Hip-Hop" Kit tun ihr übriges. Nutzt man dann hier noch die AF1/2 Taster bekommt man zusätzliche Samples für einzelne Voices die noch mal den Sound stark ändern. Kurzum…eine wirklich gelungen Performances die abwechslungsreich und mit viel Liebe zum Detail programmiert wurde. Ich war davon so inspiriert, dass ich hiermit mal eben eine knapp 8 Minuten lange Improvisation aufgenommen habe welche Ihr unter dem link Hier anhören könnt.

    Unter A1 findet man „Piano Elektro“ und hier kommt gleich mal das neue S6 Piano zum Einsatz in einem Chill Style, gepaart mit dem Brass Motion Pad welches regelrecht „ein schwebt“ und damit eine schöne Weite innerhalb der Performance erzeugt.
    A5 „Indian Xperience“, ebenfalls aus der Chill Riege, setzt die neue „Xtreme Harp“ mit einem tollen VCM Flanger Effekt und dem passenden Groove ein und durch das Tempo Cross Delay wirkt das ganze unheimlich breit im Sound.
    Überhaupt sind die Chill Out Styles am meisten in der USR1 vertreten. Immerhin insgesamt 20 Styles dieser Richtung gibt’s jetzt neu am XF und Performances wie B7 „Electric Mystery“, C1 „Silent Lake (auch hier findet man das S6 Piano wieder), D1 „Gentle Chillgroove“ oder aber B16 „Hand Mates“ (welche mich ein klein wenig an Dreadlock Holliday/10CC durch den Part4 erinnert, also dieser plockernden Marimba ähnliche Sound) und viele andere wirklich sehr liebevoll programmierter Styles für die Musiker unter uns, die gern mal etwas relaxen wollen.

    A7 „Purple Stone“ kommt als Tekno daher und macht seinem Namen alle Ehre. 3 der neuen Voices, variable gehalten mit dem AF1/2 womit zusätzliche Samples aufgerufen werden, kommen zum Einsatz und auch hier schafft das Tempo Cross Delay eine schöne Breite im Sound. Überhaupt ist die Gruppe der Tekno und Trance Styles sehr häufig vertreten so dass jedem Raver, DJ oder Elektronik Musiker das Herz lachen dürfte. Nehmen wir da z.Bsp. gleich mal noch die Perf. B2 „Trance Vision“ bei der die neue Voice „8Z Trance Basic“ den nötigen Groove liefert und im Part 2 die „Bass Machine AF1“ das Tempo antreibt sowie Part3 die „TranciusStepz AF1&2“ den nötigen Hintergrund liefert um es auf jeder Raver Party richtig abgehen zu lassen. In diese Gruppe reiht sich nahtlos C2 „Sweet Patches“ ein und hier kommen unter anderem die neuen Arpeggien zum Einsatz welche gezielt die AF1/2 Funktion automatisieren.

    Auch die Hip Hop Fans dürften an den insgesamt 9 neuen Performances so Ihre Freude haben wie z.Bsp. E14 „Hip Hop Orchestra“ welche in einer doch etwas ungewöhnlichen aber gerade deshalb sicher interessanten Mischung aus Hip Hop und Klassischem Orchester daher kommt. Und hier kommen gleich mal 4 der neuen Voices zum Einsatz. Aber auch die anderen Styles wie A4 „Lurch“ (ganz schön abgefahren), A14 „Acic Shuffle“ oder B14 „“Rolla Freak“ (in Richtung Reggae angehaucht) und auch die anderen Hip Hops dürften ihre begeisterten Anhänger finden.

    B11 „Big Watches“ ist ein der Performances wo man sofort beim Anspielen hört welcher Song hier herhalten musste und zwar…unverkennbar „Coldplay/ Clocks“. Sehr schön, dass man damit sogar im Wesentlichen den normal gespielten Piano Part gleich in Forum von passenden Arpeggien geliefert bekommt, so dass man hier sofort diesen Song nach spielen kann.
    Oder nehmen wir mal A11 „Open the door“…“door“???…soll es auf die Band „The Doors“ hinweisen? Ich denke schon denn unverkennbar hier die Voice im Part 3 „VX Full Bars“ und Part 4 „VX Full Bars Amped“ welche mir gleich ein paar Songs der Doors assoziieren diese beiden Sounds, so ich es noch richtig im Ohr habe, doch sehr häufig bei denen zu hören waren.
    F11 „60s Boarder Town“, einen schöne Performances der Musik aus den „guten alten Zeiten“…da kommt mir bei diesem Rhythmus sofort „Save the last dance for me“ in den Sinn….sehr schön gemacht.
    F3 „Rockin`the Country“ sagt eigentlich alles und die neue „1Coil Amped Vel“ Gitarre passt hier wie „die Faust aufs Auge“ und irgendwie erinnert mich der Rhythmus hier an „Major Tom/Peter Schilling“.

    Auch in Sachen Jazz bzw. Jazz/Funk, auch wenn diese Musikrichtung absolut nicht mein Ding ist, wird man fündig wie z.Bsp. A12 „Jazz Lounge“ mit einem richtig cool groovenden Bass, B12 „Swingin` Organ Club“ oder F6 „Tenor to he Max“, wobei bei letzterer das neue Tenor Sax zum Einsatz kommt. Und hier wird das Sax richtig schön „rotzig“ wenn man in die Tasten „rein haut“. Natürlich gibt’s hiervon noch mehr aber da sollten die Jazzer unter uns mal selber rein hören und ich denke schon, dass dabei mancher sehr davon angetan sein wird.

    Unter anderem gibt es ja auch bei den ethnischen Voices neues und auch diese wurden in einigen Performances glanzvoll vereint.
    A15 „Pass the Naan“ bringen in Part 3 die neue „Indian Harmony“ und Part 4 die neue „Sitar“ Voice zum Einsatz. Part 2 sehr passend dazu die „Tambura“ und für den richtigen Groove sorgen hier die „Hand Percussion“ Drums. Da fühlt man sich doch gleich mal in den Orient versetzt.
    Auch B15 „Piccolo Party“ oder E15 „Afro Pop“ zielen in diese Richtung.
    Nicht so orientalisch, aber dafür umso effektvoller muss ich die D15 „Japan Festival“ bezeichnen. Spielt man hier an fühlt man sich sofort auf ein Mittelalter Fest versetzt welche ja jährlich im Sommer in vielen Städten zu finden sind mit den entsprechen ausgerüsteten Musikern. Nehmt da mal das Arpeggio 2…da hat sich doch tatsächlich ein kleiner Japaner unter die Musiker gemischt . Witzig und echt `ne kleine Überraschung in dieser Performance.

    Vielleicht fragen sich jetzt schon die Liebhaber der Klassischen Musik „und…gibst für uns nix?“ Doch…gibt es. Nehmen wir z.Bsp. mal die Performance B10 „Yamaha Concerto“, ein sehr schönes klassisches Ensemble in dem 3 der neuen Voices zum Einsatz kommen. Die „Real Timpany“ und „French Horn 2“ sowie das etwas kleinere besetzte „String Ensemble“ lassen sich hervorragend für entsprechende Intros/Outros in Sachen Classic einsetzen. Spielt man unterhalb von E2 mit richtig viel Dynamic werden die Timpany aktiv und man kann sich dann nebenbei als Pauker aus dem Orchester hervortun und gerade eingeschlafene Zuhörer wecken . Und…zwar ist hier der Arpeggiator erst mal nicht aktiv, trotzdem aber hat man auch hier, wie in vielen anderen Performances, passende Arpeggien zugeordnet. Schaltet die einfach mal an und hört selbst wie es dann klingt…Classic pur.
    Oder nehmen wir A10 „Commander“. Sehr realistische Performance wenn man mal etwas in dieser Richtung benötigt um damit der Classic zu frönen. Mit AF2 schaltet man mal eben ganz schnell die Tremolo Strings auf Piccicato um.
    Mit C10 „Baroque Ensemble“ fühlt man sich sofort in das barocke Zeitalter versetzt und man wartet eigentlich nur noch drauf, dass Mozart zur Tür reinkommt und sich an sein Spinett setzt und mitmischt.
    Auch E10 „Fugue in D-Minor“ schafft die nötige Atmosphäre für klassische Interpretationen der alten Meister.
    F10 „The Birth of Life” gefällt mir ausgesprochen gut. Strings gepaart mit der neuen „Harp Ambient“ und dazu die passenden Arpeggien lassen das ganze so herrlich dahin plätschern und schaffen damit eine wunderschöne klassische Atmosphäre die auf mich richtig beruhigend wirkt und meinen Ohren gut tut. Diese Performance bringt einen sehr talentierten Harfen Spiele mit der es echt drauf hat

    Und zu guter Letzt noch ein paar Performances die mir persönlich absolut gut gefallen in Sachen FX.
    C16 „Chaos Layer“… und hier passiert so richtig viel. Jede Menge an Effekten und die verwendeten Arpeggien schaffe eine sphärische und geheimnisvolle Atmosphäre. Alle Controller wurden sinnvoll belegt und lassen damit viel Spielraum für zusätzliche Variationen.
    C8 „Falling Monks“ ebenfalls ein sehr effektvolles und dichtes Layer bzw. Pad.
    E16 „Eighties Dreams“ ist einen sehr variable FX Sequenz wenn man hier wieder mal mit den Controllern hantiert sowie auch AF1/2. Plockernde Arpeggien vereint mit dichten sphärischen Klängen…absolut gelungen.
    A8 „Fountain“ gefällt mir ebenfalls ausgesprochen gut wiederum mit dem Einsatz der neuen „Ambient Harp“. Klingt geheimnisvoll und mystisch.
    Und zu guter Letzt noch eines meiner Highlight in Sachen Performances…D9 „Drummers of Tokyo“. Gewaltig dringt es in meine Ohren durch die Grooves des „Big Kit“ und den Part 4 „Big Comp“ Spielt man Arp4 bekommt das ganze richtigen Druck und es hämmert quasi los. Auch hier wieder sehr variabel und viele Möglichkeiten innerhalb der Performance noch mehr abgehen zu lassen indem man gezielt die AF1/2 Taster bzw. die anderen Controller einsetzt. Kurzum…gewaltig, Fett und richtig schön laut.

    Schaut man sich mal die komplette Liste der 128 Performances an dann fällt auf, dass aus den einzelnen Main Category gezielt System in der Anordnung ist. Beispiel Split-Layer (SpLyr) sind meistens auf den 10er Bänken zu finden, FX auf den 8er oder 16er Bänken usw. Zufall?...glaub ich eher nicht. Sicher wollte man damit eine gewisse Übersichtlichkeit schaffen um auch so mal schnell an eine Performance einer bestimmten Musikrichtung zu gelangen ohne ewig suchen zu müssen.

    Zusammenfassend kann man also zu den Performances sagen.
    Danke an die Programmierer denn man hat hier wirklich sehr viel neues „Material“ zusammengestellt um uns User zu begeistern. Und man merkt es ja sicher schon in meinem Falle…ich bin ein absoluter Liebhaber des Performance Modes und freue mich immer wenn man mir dahingehend etwas bietet, was mich persönlich inspiriert und mich einlädt damit stundenlang zu improvisieren und immer mal wieder ist so eine Performance für mich der Ausgangspunkt einen kompletten Song zu arrangieren.
    Sehr gut finde ich auch, dass hier sehr viel die verschiedensten Controller mit eingesetzt werden um zusätzliche Variationsmöglichkeiten innerhalb der Performance anzubieten. Und natürlich war es ja auch fast logisch, dass hier die neuen Voices bevorzugt behandelt werden.

    Also auch in Sachen neue Performances gibt es von mir ein dickes Lob und ich denke mal, dass andere Musiker genau so begeistert davon sein werden wie ich es bin.

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  7. #7
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    Standard ....Klasse Bericht....Danke

    Hallo Harald,

    ein Super Bericht .

    Auch wenn ich momentan nicht ans aufrüsten denke. lese ich trotzdem immer wieder gerne die Erfahrungsberichte. Hast Dir ja wirklich viel Mühe gemacht

    Danke dafür.


    Gruß Tom

  8. #8
    Administrator Avatar von Musiker Lanze
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    Standard

    Hallo Tom

    Danke....
    na ja...meine Begeisterung für den Motif is ja allgemein bekannt und da der XF jetzt noch `n ganzen Zacken besser is blieb mir gar nix anderes übrig als wie gehabt auch hierzu einen Test zu schreiben.
    Und wie anders sollte man denn jemanden verleiten sich etwas neues zu kaufen wenn niemand was darüber schreibt damit andere es lesen können?

    Und, dass Testberichte sich immer großem Interesse erfreuen sieht man ja an den anderen Tests die hier im Forum bereits veröffentlicht wurden wenn man sich mal die "Hits" ansieht.

    Schön wäre es ja wenn auch mal ein paar andere User hier aus dem Forum etwas in der Richtung aktiv werden würden denn immerhin gibt es ja auch bei uns hier einige die entweder komplett auf eine andere Marke umgestiegen sind oder aber ein zusätzliches Key zum Technics haben.
    Und gerade persönliche Erfahrungsberichte sind immer interessant. Und da muss es nicht immer nur um Keys gehen denn viele User haben ja auch eine PA, Effektgeräte, Mixer, Licht usw. Und wer hält denn diese User davon ab ihre persönlichen Erfahrungen hier mal zu posten?

    Schade eigentlich, dass dahingehend kaum jemand etwas schreibt......
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    Standard Technische Daten & Features des Motif XF

    Hätte ich ja fast vergessen und gehört natürlich auch in einen Testbericht rein.

    HIER die technischen Daten und Features des Motif XF auf der Seite von Yamaha.

    einige Features in der Kurz-Übersicht:

    • 61/76 Tasten Version (FSX) bzw 88er (BH - Hammermechanik)
    • 741 MB interner Wave-ROM (mehr als doppelt so viel wie beim MOTIF XS)
    • Bis zu 2 GB Flash Wave-Speicher für eigene Sounds (optional)
    • Klangsynthese mit acht Elementen, Expanded Articulations und 18 Filtertypen
    • Neues verbessertes Display mit selbst gestaltbarer Oberfläche
    • 1.664 Voices und 97 Drum Kits
    • 128 MB Sample-RAM sind ab Werk eingebaut (flüchtiger Speicher)
    • Verbessertes Bedieninterface mit vielen von Nutzern vorgeschlagenen Features
    • Die beliebten FSX- (MOTIF XF6/7) und BH-Tastaturen (MOTIF XF8) wurden beibehalten
    • 512 Performances kombinieren vier Voices mit vier intelligenten Arpeggiatoren
    • Integrierter Digital Mixer mit 3-Band EQ pro Part
    • Acht Dual-Insert-Effekte, 2 System-Effekte sowie einen globalen Master-Effekt & Master-EQ
    • Direct-to-USB-Recording-Funktion
    • Neue große (512 MB - 1 GB) Voice Libraries von Garritan, Sonic Reality, Easy Sounds usw
    • Neue Software-Tools, Waveform-Editoren, Sample-Format-Konvertern und Arpeggio-Manager
    • Abmessungen (LxHxT): 1045 x 122 x 391 mm
    • Gewicht: 15.1kg
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    Ausrufezeichen Hier kommen 33 Performance Demos der USR Bank 1 mit den neuen Voices

    So...der Tag hat ja leider nur 24 Stunden und deshalb hat es etwas gedauert bis die neuen Performance Demos fertig waren.
    Hab heute nun insgesamt 33 Demos in einem File auf meinen Zugang bei Mediafire hochgeschaufelt und die Demos stehen nun zum Download bereit.

    zum Download gehts HIER (dauert ein paar Sekunde bis der Download gestartet werden kann)

    Ich hab versucht aus den verschiedensten Musikrichtungen wieder alles etwas breit zu streuen, damit man auch hören kann was aus dem Motif so alles tönen kann. Und das is wahrlich immer wieder beeindruckend was da so alles rauskommt.
    Natürlich tragen hier bei diesen Performance viel die neuen Voices mit dazu bei, dass es einfach nur geil klingt. Sitzt man erst mal am Motif XF kommt man einfach nicht mehr davon los denn die Performances sind immer wieder ein Quell für neue Inspirationen und Improvisationen und das merkt man bei den Demos auch denn.......Eigentlich wollte ich nur relativ kurze Jingles aufnehmen aber bei einigen Performances konnte ich einfach nicht aufhören weiter zu spielen. Nun ja...und von daher sind einige der Demos nun schon teilweise fast komplette Songs geworden.

    Aber was rede ich hier eigentlich noch groß weiter....ladet Euch die Demos herunter, lasst Eure Ohren hören und dann urteilt selbst. Ich denke mal vieles davon wird Euch gefallen.
    Alle Demos sind live eingespielt mit meinen 2 Händen und das in einem Ritt ohne nachträgliche Bearbeitung oder sonst etwas. Einzig...die Demo "Inner Wind"...da habe ich 3 zusätzliche Solo Voices mit nachträglich eingespielet. Hierbei handelt es sich um das Audio von meiner ersten Präsentation des Motif XF auf meinem YouTube Kanal und zwar HIER
    Denn wie ja bereits auch im Testbericht bemerkt sind viele der Performances wie ein Style an einem Arranger Key programmiert. Nur hat es hier den Vorteil, dass mit diesen Performances und Einsatz der diversen Controller wie Modulations Rad, Ribbon Controller, die einzelnen Knobs sowie AF1/2 Taster während man die Performances spielt, man damit unheimlich viel kreativen Spielraum und Variationsmöglichkeiten hat...und das live und in Echtzeit.

    Also dann...hört rein und urteilt selbst und...Kommentare werden natürlich gern entgegen genommen.

    Hier noch die verwendeten Performances der User Bank 1

    • - A1 Piano Electro
    • - A5 Indian Xperience
    • - A8 Fountain
    • - A10 Commander
    • - A13 Inner Wind
    • - A15 Pass the Naan
    • - B2 Trance Vison
    • - B3 Rules the Earth
    • - B4 The Jummin Hood
    • - B5 What`s this
    • - B7 Electric Mystery
    • - B8 Complex Beauty
    • - B10 Yamaha Concerto
    • - B11 Big Watches
    • - B13 Cool Breakz
    • - C2 Sweet Peaches
    • - C3 New Grunge
    • - D3 Into the Sunset
    • - D9 Drummers of Tokyo
    • - D12 Sunset Horn
    • - D 15 Japan Festival
    • - D16 Cloudy Bay
    • - E14 Hip Hop Orchestra
    • - F3 Rockin`the Country
    • - F6 Tenor to the Max
    • - F 10 The Bird of Life
    • - F11 60`s Border Town
    • - G3 Auto Ballad
    • - G4 Hip Hop goes for Curry
    • - G13 Chill Performer
    • - H3 80`s Drummer
    • - H5 Fata Morgana
    • - H14 Pastoral
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